Haus verkaufen – schnell einen Käufer finden

Mit einer Immobilienanzeige für den Hausverkauf bei immowelt.de erhalten Sie schnell Kontaktanfragen von interessierten Käufern.
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So einfach können Sie eine Anzeige für den Hausverkauf erstellen

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Beginnen Sie mir der Eingabe von Standort, Kosten, Merkmalen, Fotos und Texten und bereiten Sie zusätzlich wichtige Unterlagen wie Energieausweis oder Grundriss vor. Sie können Ihre Anzeige jederzeit in Ihrem Immowelt-Benutzerkonto speichern, ändern und erweitern.

Sie bezahlen erst, wenn Sie Ihre Anzeige online veröffentlichen. Die Laufzeit Ihrer Immobilienanzeige bestimmen Sie selbst: 2 Wochen, 4 Wochen oder 3 Monate. Auch nachdem Ihre Anzeige online ist, können Sie diese jederzeit aktualisieren.

Sie erhalten Kontaktanfragen per E-Mail sowie wahlweise Anrufe von Interessenten, beantworten diese und entscheiden in Ruhe.

Ein Haus zu verkaufen ist eine Aufgabe, die Laien manchmal zurückschrecken lässt. Dabei ist das kein Hexenwerk: Sie können auch als Nicht-Profi Ihr Haus erfolgreich verkaufen. Einige wichtige Punkte sollten Sie jedoch beachten.

Haus verkaufen, Einfamilienhaus, Foto: Daniel Berkmann/fotolia.com Foto: Daniel Berkmann /fotolia.com

Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte diesen Schritt gründlich vorbereiten. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um den Hausverkauf im Überblick.

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Schritt 1: Anzeige erstellen

Bevor ein Haus zum Verkauf angeboten wird, sollten Sie einige Dinge klären und wichtige Unterlagen für die Anzeigenerstellung zurechtlegen. Legen Sie sich auch direkt ein kostenloses Immowelt-Benutzerkonto an.

Hinweis
Tipp

Sie können jederzeit mit Ihrer Anzeige beginnen, Angaben ergänzen und bereits vorhandene Daten bearbeiten. In der Vorschau können Sie sich Ihr Exposé ansehen – zahlen müssen Sie erst nachdem Sie Ihre Anzeige veröffentlicht haben.

Gute Fotos sind wichtig

Besonders viel Mühe sollten Sie sich mit den Fotos Ihres Hauses geben. Diese Fotos sind nämlich der erste Eindruck, den der potenzielle Käufer von Ihrem Haus bekommt.

Um sein Interesse zu wecken, sollten Sie ihm sowohl Details zeigen als auch einen guten Gesamtüberblick verschaffen. Fotografieren Sie dafür das Gebäude aus verschiedenen Blickwinkeln. Für solche Außenaufnahmen ist ein blauer Himmel vorteilhaft, aber kein Muss. Auch Innenaufnahmen von Küche, Bad und anderen Zimmern wirken bei Tageslicht besser. Besondere Ausstattungsmerkmale, die Sie in Ihrer Beschreibung erwähnen, sollten Sie ebenfalls auf Fotos zeigen. Fügen Sie Ihrem Exposé also auch Detailaufnahmen von Ihrem Kaminofen oder Stuck an der Decke zu.

Bevor Sie die Kamera zücken, sollten Sie Ihr Haus auf Vordermann bringen: Ein ungemähter Rasen, unaufgeräumte Zimmer und schmutzige Fenster erwecken beim Kaufinteressenten keinen guten Eindruck.

Haus verkaufen, Fotografieren, gute Bilder, Foto: AILA_IMAGES/fotolia.com Foto: AILA_IMAGES/fotolia.com

Achten Sie bei allen Fotos auf Bildgröße und -qualität: Bilder sollten nicht kleiner als 690x518 Pixel sein und werden bestenfalls im Querformat hochgeladen. Zu dunkel geratene Bilder sollten Sie vor dem Hochladen mit einem Bildbearbeitungsprogramm etwas aufhellen. Nach dem Hochladen können Sie die einzelnen Fotos noch beschreiben. Wenn Sie die Dateien vor dem Hochladen entsprechend benennen, ersparen Sie sich diesen Schritt.

Die Preisvorstellung

Der Preis, zu dem Sie das Haus verkaufen möchten, sollte am besten zusammen mit einem Fachmann ermittelt werden. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle: das Baujahr und Quadratmeterzahl des Hauses sowie Größe und Lage des Grundstücks. Auch Zustand und Ausstattung können den Verkaufspreis stark beeinflussen. Es lohnt sich, vor dem Hausverkauf eine objektive Bestandsaufnahme über Stärken und Schwächen der Immobilie zu machen.

Hinweis
Tipp

Mit der Immobilienbewertung von immowelt.de können Sie schnell und günstig online den Wert Ihrer Immobilie ermitteln, wenn Sie ihr Haus verkaufen möchten.

Energieausweis nicht vergessen

Verkäufer von Immobilien benötigen einen Energieausweis für ihr Haus. Seit 1. Mai 2014 sind Sie zudem gesetzlich dazu verpflichtet, bestimmte Kennziffern aus diesem Dokument in Immobilieninseraten, die in kommerziellen Medien veröffentlicht werden, aufzuführen:

Haus verkaufen, Energieausweis, Foto: Eisenhans/fotolia.com Foto: Eisenhans/fotolia.com

Spätestens beim Besichtigungstermin müssen Sie den Energieausweis den Interessenten vorlegen. Auch dann, wenn diese nicht danach fragen. Wird im Anschluss das Haus verkauft und ein Kaufvertrag abgeschlossen, muss dem Käufer der Ausweis ausgehändigt werden. Verkäufern, die sich nicht an diese gesetzlichen Vorgaben halten, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 15.000 Euro.

Für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, wird kein Energieausweis benötigt.

Einen Energieausweis ausstellen können in der Regel Architekten, Bautechniker, Ingenieure oder ausgebildete Energieberater. Auch über immowelt.de können Sie einen Energieausweis bestellen.

Energieausweis online bestellen
Energieausweis in einer Immobilienanzeige verwenden

Eckdaten zusammentragen

Für die Anzeigenschaltung benötigen Hausverkäufer noch einige weitere Daten. Die folgenden Angaben zum Haus sollten Sie zusammentragen:

Wohnfläche

Zur Wohnfläche gehört die Grundfläche aller Räume, die zu Wohnzwecken genutzt werden (zum Beispiel Flur, Wohnzimmer oder Badezimmer). Auch die Flächen von Wintergärten und sonstigen nach allen Seiten geschlossenen Räumen, wie etwa Sauna- oder Fitnessräume, werden dazugezählt. Balkone, Terrassen, Dachgärten oder Loggien dürfen höchstens zur Hälfte zur Wohnfläche dazugerechnet werden. Nicht zur Wohnfläche gehören Flächen von Kellerräumen, Waschküchen, Bodenräumen, Trockenräumen, Heizungsräumen und Garagen. Außerdem müssen von der Wohnfläche abgezogen werden:

Grundstücksfläche

Die Grundstücksfläche ist der Wert, der die Gesamtgröße eines Grundstücks angibt. Der Wert kann aus dem Grundbucheintrag oder dem Lageplan entnommen werden.

Baujahr

Als Baujahr einer Immobilie gilt immer das Jahr der Bezugsfertigstellung. Wurde ein Haus komplett zerstört, gilt das Jahr des Wiederaufbaus als Baujahr.

Sanierungsstand des Hauses

Bevor sie das Haus verkaufen, sollten Besitzerden Sanierungsstand detailliert auflisten: Ist das Haus gedämmt? Wie wird es beheizt? Wann wurden zuletzt die Fenster, die Elektrik oder die Leitungen erneuert? etc.

Ausstattung und Merkmale

Zur Ausstattung einer Immobilie zählen Einbauten, die zum Haus gehören (zum Beispiel die Sauna im Keller), aber auch die Qualität der Bauweise sowie verwendete Materialien. Hat das Haus einen Garten mit Terrasse? Wurde im Wohnzimmer Parkett oder Teppich verlegt? Mit welcher Technik ist das Haus ausgestattet?

Laufende Kosten

Dazu zählen alle Kosten, die regelmäßig anfallen und die nach dem Kauf auf den neuen Eigentümer zukommen:

Beschränkungen

Sie müssen auch etwa bestehende Bau- und Nutzungsbeschränkungen offen legen – zum Beispiel bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen oder die öffentlich gefördert wurden (sozialer Wohnungsbau).

Unterlagen zusammenstellen

Neben den wichtigen Angaben zum Haus sollten Sie auch einige Unterlagen für den Interessenten bereithalten. Dazu zählen der Grundbuchauszug, die Flurkarte und eine Grundrisszeichnung der einzelnen Etagen. Investitionen und Modernisierungen sollten Sie am besten mit Rechnungen belegen. Liegt eine Wohnflächenberechnung oder ein Wertgutachten vor, dürfen diese Papiere natürlich auch nicht fehlen. In der Regel geht auch die Gebäudeversicherung an den neuen Eigentümer über, daher sollte auch der Gebäudeversicherungsschein bereitgelegt werden. Denn: Vollständige und aussagekräftige Unterlagen machen Eindruck und helfen beim Hausverkauf.

Haus verkaufen, Unterlagen zusammenstellen, Foto: Zerbor/fotolia.com Foto: Zerbor/fotolia.com
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Schritt 2: Anzeige aufgeben

Ihr Benutzerkonto bei immowelt.de ist angelegt und Sie haben alle wichtigen Unterlagen zusammengetragen. Nun können Sie die Online-Anzeige aufgeben.

Hinweis
Tipps zur Anzeigenerfassung

So geht’s:

1. Klicken Sie auf den Button Anzeige aufgeben, oben auf dieser Seite.

2. Tragen Sie zunächst unter dem Reiter Allgemein alle Eckdaten zu Ihrer Immobilie ein: Um welche Immobilienart handelt es sich? In welchem Ort steht die Immobilie? Außerdem müssen Sie Ihr Exposé mit einer überschrift versehen. Beschreiben Sie darin kurz und prägnant, was Ihr Haus ausmacht. Zum Beispiel: Einfamilienhaus mit Terrasse in bester Lage

3. Unter dem Reiter Daten & Beschreibung können Sie nun Ihre Immobilie genauer beschreiben. Die Informationen haben Sie ja bereits zusammengetragen:

4. Weiter geht es mit dem Reiter Anlagen. Hier können Sie nun Bilder und PDF-Dokumente wie den Energieausweis hinzufügen oder ein Youtube-Video einbinden. Das erste Bild wird in der Suchergebnisliste angezeigt. Es sollte das beste und aussagekräftigste sein, schließlich sehen Kaufinteressenten bei Ihrer Suche auf immowelt.de und bei ihren Suchaufträgen per Mail dieses Bild als erstes.

5. Sind alle Bilder hochgeladen und alle Felder ausgefüllt, können Sie die Anzeige veröffentlichen. Veröffentlichen Sie zum ersten Mal eine Anzeige auf immowelt.de, müssen Sie sich vorher registrieren. Sind Sie bereits Kunde, müssen Sie sich an dieser Stelle einloggen. Sie können nun auch festlegen, ob Ihre Anzeige sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden soll.

Wählen Sie dabei eine passende Anzeigenlaufzeit: Ein Haus verkauft sich schneller, wenn es in gutem Zustand, nachgefragter Lage und mit einem realistischen Preis angeboten wird. Die meisten Häuser werden jedoch mindestens 3 Monate angeboten, bis sich der passende Käufer findet.

Anschließend wählen Sie aus verschiedenen Möglichkeiten Ihre bevorzugte Bezahlungsart aus. Bezahlt wird erst beim Freischalten der Anzeige.

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Schritt 3: Käufer finden

Ein Haus zu verkaufen dauert meist um einiges länger als es zu vermieten. Natürlich spielen dabei auch Faktoren wie die Ausstattung, die Konditionen, zu denen das Haus angeboten wird, sowie die Region eine Rolle.

Ist ein Käufer gefunden, geht es mit folgenden Schritten weiter:

1. Notar bereitet Kaufvertrag vor

Der Notar erstellt den Entwurf eines Kaufvertrags und stimmt diesen mit den Beteiligten ab. Im Kaufvertrag muss aufgeführt werden, wer Käufer und Verkäufer sind und welches Haus genau verkauft wird. Der Vertrag muss daher eine Baubeschreibung, die Lage, eine Grundstücksbeschreibung und einen Auszug aus dem Grundbuch enthalten. Ebenso muss der exakte Kaufpreis sowie das Fälligkeitsdatum aufgeführt werden. Auch das Bankkonto, auf das die Zahlung eingeht, muss benannt werden. Es ist auch ratsam, einen Gewährleistungsausschluss für nicht bekannte Mängel im Vertrag zu definieren. In der Regel gibt es kein Rücktrittsrecht, sobald der Kaufvertrag unterzeichnet ist. Daher ist es wichtig, zu klären, unter welchen Umständen der Käufer trotzdem zurücktreten kann. Wird der übergabetermin nicht eingehalten, kann eine Vertragsstrafe geltend gemacht werden, sofern sie vertraglich festgehalten wurde.

2. Notar erklärt Vertrag

Weil Grundstückskaufverträge sehr komplex sind, hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass alle am Hausverkauf Beteiligten von einem Notar unabhängig beraten werden. Vor der Vertragsunterzeichnung liest der Notar den Vertrag im exakten Wortlaut vor und erklärt beiden Parteien etwaige Punkte, die für Unklarheit sorgen könnten.

3. Grundbucheintrag

Damit die Immobilie wirksam vom Verkäufer auf den Käufer übertragen wird, ist eine Eintragung ins Grundbuch notwendig. Weil das aber einige Zeit in Anspruch nehmen kann, lässt der Notar zunächst den sogenannten Auflassungsvermerk ins Grundbuch eintragen. Mit diesem Vermerk kann das Haus nicht noch einmal verkauft werden. Hat der Käufer den Kaufpreis sowie die Grunderwerbssteuer gezahlt, wird der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen.

Haus verkaufen, Notartermin, Kaufvertrag, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

Die Übergabe – das gilt es zu beachten

Während der Übergabe sollte Sie als Verkäufer ein detailliertes Übergabeprotokoll erstellen. So können Sie sich vor Nachforderungen der Käufer nach dem Hausverkauf schützen.

Mit dem Haus muss der Verkäufer auch alle dazugehörigen Unterlagen an den neuen Eigentümer aushändigen. Auch sollten Abnahmeprotokolle und Unterlagen, zum Beispiel zur Heizungsanlage, übergeben werden. Alle überreichten Dokumente sollten Sie im übergabeprotokoll vermerken.

Wichtig: Bevor der vollständige Kaufpreis nicht bei Ihnen eingegangen ist, sollte der Schlüssel nie übergeben werden.

Rechte und Pflichten beim Hausverkauf

Auf beiden Seiten gehen beim Verkauf eines Hauses gewisse Rechte und Pflichten einher:

Rechte und Pflichten des Käufers
Rechte und Pflichten des Verkäufers

Kosten für den Verkäufer

Im Normalfall trägt die Kosten für Notar und Grundbucheintrag der Käufer. Auf den Hausverkäufer könnte allerdings die sogenannte Spekulationssteuer auf den durch den Verkauf erzielten Gewinn zukommen. Das ist dann der Fall, wenn das nicht selbstgenutzte Haus weniger als zehn Jahre Ihr Eigentum war.

Ausnahme: Bevor Sie das Haus verkaufen, haben Sie als Eigentümer mindestens zwei Jahre selbst in dem Haus gelebt. Dann greift die Sonderregelung zur Eigennutzung und Sie werden von der Steuer befreit.

Haus verkaufen mit oder ohne Makler?

Oft beauftragen Eigentümer einen Makler, um ihr Haus zu verkaufen. Das kann einige Vorteile mit sich bringen: Immobilienprofis entlasten Eigentümer bei dem enormen Arbeits- und Organisationsaufwand, der hinter einem Verkauf steckt. Außerdem sind sie Marketingexperten, kennen den Markt und helfen, einen realistischen Verkaufspreis zu bestimmen.

Wird ein Makler beauftragt, kann frei entschieden werden, wer die Provision zahlt. In vielen Fällen trägt sie der Käufer oder beide Vertragsparteien teilen sie sich. Je nach Region liegt die Maklercourtage zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer.

Hier können Sie nach dem passenden Makler in Ihrer Region suchen, wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten.

Haus verkaufen, übergabeprotokoll, Foto: Kurhan/fotolia.com Foto: Kurhan/fotolia.com

Für jedes Ihrer Vorhaben haben wir die passende Anzeige

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