Herbst

Viele haben sie zu Hause – doch diese 5 Herbst-Pflanzen sind für Katzen gefährlich

Autorenbild: Fabienne Leonard
immowelt App herunterladen

Mit dem Herbst ziehen wieder farbenfrohe Pflanzen und gemütliche Deko in viele Wohnungen ein. Was schön aussieht, kann für Katzen jedoch gefährlich werden. Diese fünf beliebten Herbst-Pflanzen sollten Tierhalter unbedingt kennen.

1. Alpenveilchen – der farbenfrohe Herbstliebling

Mit seinen leuchtenden Blüten gehört das Alpenveilchen zu den Klassikern der Herbstsaison. Kaum eine Pflanze bringt so viel Farbe in die Wohnung. Für Katzen steckt die größte Gefahr jedoch unter der Erde: Die Knolle enthält besonders viele giftige Saponine. Bereits kleine Mengen können Erbrechen, Durchfall und starken Speichelfluss verursachen. Werden größere Mengen aufgenommen, drohen Krampfanfälle und Herz-Kreislauf-Probleme.

 

2. Chrysanthemen – wunderschön, aber giftig

Ob im Topf, als Strauß oder auf der Fensterbank: Chrysanthemen gehören zum Herbst wie bunte Blätter. Für Katzen enthalten sie jedoch problematische Pyrethrine und weitere Giftstoffe. Nach dem Anknabbern können Erbrechen, Zittern, Durchfall oder Koordinationsstörungen auftreten. Vor allem kleine Katzen reagieren oft besonders empfindlich.

 

3. Amaryllis – elegante Blüten mit gefährlichem Inhalt

Schon ab Herbst findet man Amaryllis in Gartencentern und Supermärkten. Ihre imposanten Blüten machen sie zu einer beliebten Dekoration für Herbst und Winter. Doch Vorsicht: Die gesamte Pflanze ist giftig. Besonders die Zwiebel enthält hohe Konzentrationen schädlicher Alkaloide. Typische Folgen sind Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und starker Speichelfluss. In schweren Fällen können sogar Herzprobleme auftreten.

Anzeige

4. Einblatt – der grüne Wohntrend

Das Einblatt gilt als pflegeleicht, modern und passt nahezu in jede Wohnung. Viele entscheiden sich gerade deshalb für diese beliebte Zimmerpflanze. Für Katzen kann sie jedoch schmerzhaft werden. Die enthaltenen Calciumoxalat-Kristalle reizen Maul und Rachen sofort nach dem Kontakt. Typische Symptome sind starkes Speicheln, geschwollene Lippen, Schluckbeschwerden sowie Erbrechen und Futterverweigerung.

 

5. Efeu – beliebte Herbstdeko mit Risiken

Efeu schmückt im Herbst Fenster, Regale oder Türkränze. Was dekorativ aussieht, ist für Katzen allerdings keine gute Idee. Die enthaltenen Saponine können Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Durchfall auslösen. Bei größeren aufgenommenen Mengen sind sogar Atemprobleme oder neurologische Ausfälle möglich.

 

Daran erkennst du eine mögliche Pflanzenvergiftung

Hat deine Katze an einer unbekannten Pflanze geknabbert, solltest du auf diese Warnzeichen achten:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • starker Speichelfluss
  • Zittern
  • Krämpfe
  • Apathie
  • unsicherer Gang
  • Atemprobleme
  • Appetitlosigkeit

Wichtig: Warte bei diesen Symptomen nicht ab. Kontaktiere möglichst schnell eine Tierarztpraxis oder Tierklinik. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.
 

Diese Pflanzen sind deutlich katzenfreundlicher

Wer trotzdem nicht auf Grünpflanzen verzichten möchte, findet zahlreiche Alternativen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Grünlilie
  • Katzengras
  • Calathea
  • Bergpalme
  • Areca-Palme

Sie gelten im Allgemeinen als deutlich sicherer für Katzen und sorgen ebenfalls für ein gemütliches Wohngefühl

(0)
0 von 5 Sternen
5
 
4
 
3
 
2
 
1
 
Deine Bewertung:

Seite weiterleiten

Artikel drucken

War dieser Artikel hilfreich?

immowelt Redaktionskodex

Die immowelt Redaktion verfügt über ein breites Immobilienwissen und bietet den Lesern sorgfältig recherchierte Informationen in hilfreichen Ratgebertexten. Der Anspruch der immowelt Experten ist es, komplexe Sachverhalte möglichst einfach wiederzugeben. Sämtliche Inhalte werden regelmäßig überprüft und verlässlich aktualisiert. Die immowelt Redaktion kann und darf keine rechtsgültige Beratung leisten. Für rechtsverbindliche Auskünfte empfehlen wir stets den Rat eines Fachanwalts, Eigentümer- oder Mieterverbands einzuholen.