Im Freien

Sturmsicherung im Garten: So schützt du Pflanzen, Möbel & Co. vor Sommer-Unwettern

Autorenbild: Andreas Steger
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Heftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen gehören inzwischen immer häufiger zum Sommer. Innerhalb weniger Minuten können Gartenmöbel umherfliegen, Äste abbrechen oder Pflanzen beschädigt werden. Wer seinen Garten rechtzeitig vorbereitet, kann viele Schäden vermeiden und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit rund ums Haus.

Mit diesen 6 Tipps machst du deinen Garten fit für das nächste Unwetter:

1. Lose Gegenstände rechtzeitig sichern

Alles, was der Wind erfassen kann, sollte vor einer Unwetterwarnung in Sicherheit gebracht werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Gartenmöbel
  • Sonnenschirme
  • Dekoration
  • Gießkannen
  • Werkzeuge
  • Grillzubehör

Kannst du größere Möbel nicht wegräumen, solltest du sie möglichst windgeschützt aufstellen oder mit Spanngurten sichern.

2. Pflanzkübel vor dem Umkippen schützen

Vor allem hohe oder schmale Pflanzkübel kippen bei starken Böen schnell um.

So schützt du deine Pflanzen:

  • leichte Töpfe ins Haus, die Garage oder den Schuppen stellen
  • schwere Kübel dicht an eine Hauswand rücken
  • hohe Pflanzen vorsichtig auf die Seite legen
  • mehrere Kübel eng zusammenstellen
  • große Pflanzgefäße bei Bedarf zusätzlich sichern

3. Trampolin, Pool und Sonnenschirm sichern

Ein Gartentrampolin gehört zu den größten Gefahren bei Sturm. Es kann vom Wind angehoben und mehrere Meter weit getragen werden.

Deshalb gilt:

  • Trampolin mit Bodenankern sichern oder vor dem Sturm abbauen
  • Schutzplanen entfernen, damit der Wind weniger Angriffsfläche hat
  • kleine Pools oder Planschbecken entleeren und abbauen
  • Sonnenschirme immer schließen und verstauen
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4. Bäume und Sträucher regelmäßig kontrollieren

Lose oder abgestorbene Äste können bei Sturm schnell abbrechen und Schäden verursachen.

Vor der Unwettersaison solltest du:

  • morsche Äste entfernen
  • beschädigte Kronen zurückschneiden
  • empfindliche Sträucher zusammenbinden
  • Kletterpflanzen gut befestigen

Gerade ältere Bäume solltest du regelmäßig kontrollieren lassen.

5. Gartenhaus und Gewächshaus überprüfen

Auch Gartenhäuser sollten auf starke Windbelastungen vorbereitet sein.

Wichtig sind:

  • stabile Verankerung im Fundament
  • regelmäßige Kontrolle der Verschraubungen
  • Fenster und Türen vor Sturm schließen
  • lose Bauteile sichern

Auch Gewächshäuser profitieren von einer zusätzlichen Verankerung.

6. Natürlichen Windschutz schaffen

Ein guter Windschutz reduziert die Belastung für Pflanzen und Gebäude.

Geeignet sind zum Beispiel:

  • dichte Hecken
  • robuste Gehölze
  • Rankgitter mit Kletterpflanzen
  • fest verankerte Sichtschutzelemente

Pflanzen bremsen den Wind oft sanfter als geschlossene Mauern und sorgen gleichzeitig für ein angenehmes Gartenklima.

Nach dem Sturm: Garten auf Schäden kontrollieren

Ist das Unwetter vorbei, solltest du den Garten sorgfältig überprüfen.

Achte besonders auf:

  • abgebrochene Äste
  • lockere Bäume
  • beschädigte Dächer von Gartenhaus oder Gewächshaus
  • lose Zaunelemente
  • beschädigte Pflanzkübel

Beschädigte Äste sollten möglichst zeitnah entfernt werden. Besteht Gefahr durch instabile Bäume, empfiehlt sich die Begutachtung durch einen Fachbetrieb.

Fazit: Extreme Wetterlagen gehören inzwischen vielerorts zum Sommer dazu. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko von Sturmschäden jedoch deutlich reduzieren. Wer Gartenmöbel rechtzeitig sichert, Pflanzen schützt und Bäume regelmäßig kontrolliert, kann seinem Garten auch bei starken Unwettern gelassener entgegensehen.

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