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Nachhaltiges Wohnen: Klimabewusst leben ohne Verzicht? So klappt’s!

Autorenbild: Andreas Steger
Du suchst ein neues Zuhause? Finde deine Immobilie

Du möchtest umweltfreundlicher leben und suchst nach Möglichkeiten, das auch in deinem Zuhause umzusetzen? Mit nachhaltigem Wohnen kannst du durch kleine Veränderungen im Alltag einen großen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Wie das funktioniert und weshalb nachhaltiges Wohnen sich auch finanziell lohnt, erfährst du in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze zu nachhaltigem Wohnen

  • Durch nachhaltiges Wohnen schonst du Ressourcen wie Energie, Wasser und Materialien.
  • Bereits einfache Maßnahmen wie Strom sparen oder Mülltrennung bewirken viel.
  • Neben deinem ökologischen Fußabdruck reduziert nachhaltiges Wohnen auch Kosten.

Nachhaltiges Wohnen als Fundament und Baustein für ein nachhaltiges Leben

Möchtest du dein Leben nachhaltiger gestalten, ist nachhaltiges Wohnen ein wesentlicher Schritt. Schließlich sind die eigenen vier Wände für viele Menschen der Lebensmittelpunkt und der Ort, an dem sie einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Aber was genau bedeutet nachhaltiges Wohnen eigentlich?

Damit ist gemeint: Du lebst in deinem Zuhause so, dass du die Umwelt schonst, Ressourcen sparst und einen Beitrag zum Klimaschutz leistest. Beim nachhaltigen Wohnen – und auch beim nachhaltigen Leben allgemein – spielt dein ökologischer Fußabdruck eine zentrale Rolle. Dieser beschreibt, wie stark dein Verhalten die Umwelt belastet. Nachhaltige Wohnkonzepte und Lebensweisen können helfen, deinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.

Gut für die Umwelt, gut fürs Portemonnaie: Gründe für nachhaltiges Wohnen

Wenn du also die ökologischen Auswirkungen deines Konsums und Alltags reduzieren möchtest, ist nachhaltiges Wohnen dafür unerlässlich. Die Art, wie du wohnst, beeinflusst direkt den Energieverbrauch, den Rohstoffbedarf, den Wasserverbrauch und die Menge an Müll, die du verursachst. Außerdem verursachen Wohngebäude einen großen Teil der CO₂-Emissionen zum Beispiel durch Heizen, aber auch im Zuge ihrer Errichtung und Instandsetzung). Deshalb hast du hier einen echten Hebel, um deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Außerdem wirkt sich nachhaltiges Wohnen nicht nur positiv auf die Natur aus, sondern auch auf dein Wohlbefinden. Daher gibt es gleich mehrere gute Gründe, um nachhaltig zu wohnen.

Grund 1: Du sparst langfristig Geld

Senkst du deinen Energie- und Wasserverbrauch, sinken auch deine laufenden Kosten. Durch moderne Technik und kluge Lösungen nutzt du Strom effizienter, kannst Heizkosten senken und vermeidest so unnötig hohe Ausgaben.

Grund 2: Du steigerst deinen Wohnkomfort

Nachhaltige Wohnkonzepte sorgen für ein gesundes Raumklima, natürliche Materialien verbessern das Wohlbefinden und durchdachte Lösungen machen den Alltag angenehmer.

Grund 3: Du investierst in die Immobilie

Umweltfreundlich wohnen bedeutet oft, dein Zuhause zukunftssicher und beständig zu machen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn du in deiner eigenen Immobilie lebst.

Grund 4: Du übernimmst Verantwortung

Mit deiner Entscheidung für nachhaltiges Wohnen zeigst du, dass dir Umwelt und Gesellschaft nicht egal sind. Du lebst ressourcenschonend und machst einen Unterschied – jeden Tag.

So funktioniert nachhaltiges Wohnen: Tipps für einen umweltfreundlichen und klimagerechten Alltag

Nachhaltige Wohnkonzepte bringen aber nicht nur viele Vorteile, sondern lassen sich auch vergleichsweise einfach umsetzen. Dabei ist es egal, ob du zur Miete oder im Eigenheim, in einer Wohnung oder in einem Haus wohnst: Viele kleine Entscheidungen im Alltag können eine große Wirkung erzielen. Um nachhaltig zu wohnen, versuche es mit den folgenden Tipps.

  1. Senke deinen Stromverbrauch! Schalte Geräte komplett aus, wenn du sie nicht brauchst, und achte beim Kauf neuer Geräte auf eine gute Effizienzklasse.
  2. Trenne deinen Müll konsequent! So ermöglichst du Recycling und sorgst dafür, dass weniger Rohstoffe verloren gehen.
  3. Nutze Wasser bewusst! Drehe den Hahn beim Zähneputzen zu, verwende Sparduschköpfe und lass Wasch- oder Spülmaschine nur laufen, wenn sie voll sind. Informiere dich auch über neue Methoden wie Grauwasser.
  4. Wähle nachhaltige Materialien! Achte bei Möbeln oder Renovierungen auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, recycelte Stoffe oder langlebige Produkte ohne Schadstoffe.
  5. Lüfte richtig und sinnvoll! Stoßlüften ist deutlich effizienter als dauerhaft gekippte Fenster. Du tauschst die Luft schnell aus, ohne dabei zu viel Wärme zu verlieren.
  6. Heize effizient und überlegt! Dreh die Heizung nur so weit auf wie nötig und halte Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen. Heize gleichzeitig genug, um Schimmel zu vermeiden.
  7. Trage zum Gebäudeerhalt bei! Mit nachhaltigem Verhalten kannst du auch dafür sorgen, dass das Gebäude langfristig in gutem Zustand bleibt – beispielsweise indem du pfleglich mit Oberflächen und Materialien umgehst oder darauf achtest, dass Leitungen intakt sind und kein Wasser austritt.

FAQ

Was sind Hürden von nachhaltigem Wohnen?

Gerade im Alltag bleibt nachhaltiges Handeln häufig an Gewohnheiten und Bequemlichkeit hängen. Die größte Herausforderung beim nachhaltigen Wohnen ist daher der Einstieg – also zu wissen, wo und wie du konkret anfangen kannst. Doch je mehr du dich mit dem Thema beschäftigst, desto einfacher wird es dir fallen, sinnvolle Maßnahmen zu erkennen und passende Entscheidungen zu treffen.

Was kostet nachhaltiges Wohnen?

Viele Maßnahmen kosten wenig oder gar nichts. Im Gegenteil: Nachhaltiges Wohnen hilft dir sogar, Geld zu sparen, wie viele Beispiele zeigen. Durch bewusstes Heizen und cleveres Wassermanagement verbrauchst du weniger und zahlst entsprechend auch weniger. Selbst größere Investitionen wie eine energieeffiziente Heizung oder Dämmung lohnen sich langfristig durch geringere Nebenkosten.

Funktioniert nachhaltiges Wohnen auch in der Mietwohnung?

Klimagerechtes, ökologisches und umweltfreundliches Wohnen lässt sich auch umsetzen, wenn du zur Miete wohnst, beispielsweise durch bewussten Energie- und Wasserkonsum, richtige Mülltrennung und die Nutzung nachhaltiger Haushaltsgeräte. Indem du pfleglich mit der Mietwohnung umgehst, trägst du außerdem zu ihrem Erhalt bei. Dadurch reduziert sich die Notwendigkeit von ressourcenintensiven Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen – ein weiteres Plus für die Nachhaltigkeit.

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