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Warmduscher-Republik: Hier duschen die Deutschen am heißesten

Autorenbild Kilian Treß

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Deutschland duscht warm – aber zahlt kalt beim Blick auf die Nebenkostenabrechnung. Während Bremen an der Spitze der Warmduscher liegt, setzen Saarländer und Hessen eher auf kalte Duschen. Und auch bei den Heizkosten zeigt sich: 2025 entscheidet nicht mehr der Preis, sondern das Verhalten.

Deutschland startet in die Heizsaison – und die Deutschen zeigen einmal mehr, dass sie es unter der Dusche gerne warm mögen. Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista duschen drei von vier Bundesbürgern warm oder sehr warm. An der Spitze der „Warmduscher“ liegen Bremen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Deutlich kälter geht es im Saarland, in Hessen und Baden-Württemberg zu: Dort haben die Kaltduscher die Nase vorn.

Heizkosten 2024 auf Rekordniveau

Doch nicht nur beim Duschen, auch beim Heizen zeigt sich: Wärme hat ihren Preis. Eine Auswertung von 2 Millionen Heizkostenabrechnungen für das Jahr 2024 belegt laut ista ein Allzeithoch bei den Kosten. Besonders betroffen sind Fernwärme-Kunden: Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mussten sie durchschnittlich 1.140 Euro zahlen – ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Günstiger kamen Öl-Heizer davon (913 Euro, minus 12 Prozent), während Gas leicht teurer wurde (909 Euro, plus 5 Prozent). Wer beim Duschen wenigstens Wasser sparen will, kann auf technische Verbesserunen setzen. Beispielsweise den leicht zu installierenden Dusch-WassersparerPartnerlink: Im Falle eines Kaufs erhalten wir ggf. eine Provision. 

2025: Kostenbremse nur durch Verhalten

Die großen Preistreiber des vergangenen Jahres – das Auslaufen der Energiepreisbremsen und die Rückkehr zur vollen Mehrwertsteuer – fallen 2025 weg. Deshalb rechnet ista nicht mit einem erneuten Kostenanstieg durch Tarifeffekte. Entscheidend wird jetzt das individuelle Verhalten. „Nach dem Preissprung 2024 gilt: Das Verhalten entscheidet jetzt die Rechnung“, sagt Hagen Lessing, CEO von ista. Wer Thermostat, Warmwasser und Heizgewohnheiten bewusst im Blick behält, kann die Nebenkosten dämpfen.

Sparen? Theorie und Praxis klaffen auseinander

Zwar sorgen sich 51 Prozent der Befragten um steigende Heizkosten im kommenden Jahr – die Hälfte will aber ihr Verhalten nicht ändern. Schon jetzt verkürzen 46 Prozent ihre Duschdauer, 34 Prozent setzen auf Sparduschköpfe. Größeres Einsparpotenzial liegt laut ista allerdings beim Heizen: Bereits ein Grad weniger Raumtemperatur kann den Verbrauch um bis zu sechs Prozent senken.

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