Stuttgart zählt weiterhin zu den teuersten Wohnstandorten Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien in der Landeshauptstadt liegt aktuell bei rund 4.546 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt gibt es allerdings deutliche Unterschiede.
Schlossplatz in Stuttgart. Foto: iStock.com / querbeet
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Stuttgart: 4.546 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Stuttgart: Nord mit 5.760 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Stuttgart: Asemwald mit 3.421 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Stuttgarts zählt aktuell Nord. Der Stadtteil überzeugt durch seine zentrale Lage, hochwertige Wohnlagen und die gute Anbindung an die Innenstadt. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 5.760 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 27 Prozent über dem Stuttgarter Durchschnitt.
Auch Frauenkopf und Sillenbuch bleiben stark gefragt. Besonders Frauenkopf zählt seit Jahren zu den exklusivsten Wohnlagen der Landeshauptstadt. Die ruhige Höhenlage, viele Grünflächen und hochwertige Wohnhäuser sorgen dort für stabile Nachfrage. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 5.508 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben West und Sonnenberg. Die Kombination aus urbanem Wohnen, guter Infrastruktur und hoher Lebensqualität macht diese Stadtteile besonders attraktiv für Eigennutzer und Kapitalanleger. Laut Daten von immowelt zählen auch Mitte und Degerloch weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Stuttgarts.
Familien suchen ruhige Wohnlagen mit viel Grün
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Sillenbuch und Vaihingen bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Grünflächen.
Auch Vaihingen profitiert von seiner guten Anbindung an die Innenstadt und zahlreichen Arbeitsplätzen im Umfeld. Vor allem moderne Wohnquartiere und größere Wohnungen sorgen dort für stabile Nachfrage. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Wohnqualität, Naherholung und langfristige Wertentwicklung.
Die hohe Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Stärke der Region machen Stuttgart weiterhin zu einem gefragten Immobilienstandort. Dadurch bleiben die Preise in vielen Wohnlagen auf hohem Niveau stabil.
Teuerste Stadtteile in Stuttgart
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Stuttgarter Durchschnitt |
|---|---|---|
| Nord | 5.760 € | +27 % |
| Frauenkopf | 5.508 € | +21 % |
| Sillenbuch | 5.405 € | +19 % |
| West | 5.302 € | +17 % |
| Sonnenberg | 5.279 € | +16 % |
Günstigere Stadtteile bieten weiterhin Chancen
Trotz des hohen Preisniveaus gibt es in Stuttgart weiterhin vergleichsweise günstigere Stadtteile. Besonders in einigen äußeren Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter denen der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Asemwald. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 3.421 Euro pro Quadratmeter und damit rund 25 Prozent weniger als im Stuttgarter Durchschnitt. Auch Giebel, Mönchfeld, Münster und Bergheim bieten weiterhin vergleichsweise erschwinglichere Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit begrenztem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Neubauprojekte könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Stuttgart
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Stuttgarter Durchschnitt |
|---|---|---|
| Asemwald | 3.421 € | -25 % |
| Giebel | 3.715 € | -18 % |
| Mönchfeld | 3.801 € | -16 % |
| Münster | 3.796 € | -16 % |
| Bergheim | 3.883 € | -15 % |
Geschrieben am 21.05.2026
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