Ratgeber

Stuttgart bleibt teuer – und das Umland zieht spürbar nach

Autorenbild Kilian Treß
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Der Immobilienmarkt hat sich 2025 weiter stabilisiert, auch in Nürnberg ziehen die Angebotspreise an. Im 4. Quartal legten sowohl Wohnungen als auch Häuser spürbar zu. Dennoch bleibt das Preisniveau im Vergleich zu anderen Metropolregionen moderat – selbst mit Blick auf das Umland.

Wohnungspreise in Stuttgart weiter im Aufwind

Zum Jahresende setzte sich der stabile Aufwärtstrend bei Bestandswohnungen fort. In Stuttgart verteuerten sich Eigentumswohnungen im 4. Quartal 2025 um 0,8 Prozent. Das ergibt Auswertung von immowelt. Zum 01.01.2026 liegt der durchschnittliche Angebotspreis bei 4.471 Euro pro Quadratmeter. Damit zählt Stuttgart weiterhin zu den hochpreisigen Wohnungsmärkten Deutschlands, auch wenn die Dynamik geringer ausfiel als in München oder Hamburg.

Häuser: Hochpreisiger Markt verliert an Tempo

Bei Einfamilienhäusern zeigt sich in Stuttgart eine andere Entwicklung. Im 4. Quartal 2025 sanken die Angebotspreise leicht um 1,0 Prozent. Zum Jahresbeginn 2026 kostet der Quadratmeter im Bestand im Schnitt 6.244 Euro. Damit bestätigt sich der Trend aus anderen hochpreisigen Städten: Steigende Bauzinsen bremsen die Preisdynamik, ohne das hohe Preisniveau grundlegend zu verändern.

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Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen: Umland wird deutlich teurer

Auch im Großraum Stuttgart haben die Angebotspreise in den vergangenen Jahren kräftig angezogen.

  • In Esslingen am Neckar liegen die Preise für Eigentumswohnungen zum 01.01.2026 bei rund 4.600 Euro pro Quadratmeter, Einfamilienhäuser kosten etwa 5.800 Euro.
  • Ludwigsburg rangiert ähnlich hoch: Wohnungen erreichen rund 4.700 Euro, Häuser etwa 6.000 Euro pro Quadratmeter.
  • In Böblingen zeigt sich die hohe Nachfrage besonders deutlich. Wohnungen liegen bei rund 4.800 Euro, Häuser häufig bei über 6.200 Euro pro Quadratmeter.

Der Abstand zur Landeshauptstadt bleibt bestehen, fällt jedoch zunehmend kleiner aus.

Ausblick 2026: Stabilisierung mit Grenzen der Leistbarkeit

Die Daten aus dem immowelt Preiskompass zeigen: Der Markt hat 2025 an Stabilität gewonnen, die Preisrückgänge der Vorjahre gehören größtenteils der Vergangenheit an. Für 2026 spricht vieles für eine Fortsetzung der moderaten Entwicklung – insbesondere bei Wohnungen. Gleichzeitig rücken die Grenzen der Leistbarkeit stärker in den Fokus, was das Preiswachstum im Großraum Stuttgart zunehmend bremsen dürfte.

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