Nürnberg zählt weiterhin zu den gefragtesten Immobilienstandorten in Bayern. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 3.832 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt gibt es allerdings deutliche Unterschiede.
Historische Altstadt von Nürnberg mit Fachwerkhäusern und Blick auf die Kaiserburg. Foto: iStock.com / RossHelen
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Nürnberg: 3.832 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Nürnberg: Reutles mit 4.766 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Nürnberg: Doos mit 3.117 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Nürnbergs zählt aktuell Reutles. Der Stadtteil überzeugt durch seine ruhige Lage, hochwertige Wohnhäuser und die gute Anbindung an das Stadtgebiet. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 4.766 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 24 Prozent über dem Nürnberger Durchschnitt.
Auch Gerasmühle und Kleinreuth bei Schweinau bleiben stark gefragt. Besonders Gerasmühle profitiert von seiner naturnahen Umgebung und der hohen Wohnqualität. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 4.745 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Erlenstegen und Steinplatte/Kleinreuth. Beide Stadtteile bieten viel Grün, ruhige Wohnlagen und eine gute Infrastruktur. Laut Daten von immowelt zählen auch Lorenz, Thon und Sebald weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Nürnbergs.
Familien suchen ruhige Wohnlagen mit viel Grün
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Erlenstegen und Mögeldorf bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Freizeitmöglichkeiten.
Auch Laufamholz und Zerzabelshof überzeugen durch ihre grüne Umgebung und die gute Verkehrsanbindung. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Wohnqualität, Naherholung und langfristige Wertentwicklung.
Die wirtschaftliche Stärke der Metropolregion Nürnberg sorgt weiterhin für stabile Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Dadurch bleiben die Preise in vielen Wohnlagen auf hohem Niveau.
Teuerste Stadtteile in Nürnberg:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Nürnberger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Reutles | 4.766 € | +24 % |
| Gerasmühle | 4.745 € | +24 % |
| Kleinreuth bei Schweinau | 4.736 € | +24 % |
| Erlenstegen | 4.728 € | +23 % |
| Steinplatte/Kleinreuth | 4.681 € | +22 % |
Günstigere Stadtteile bieten weiterhin Chancen
Trotz steigender Immobilienpreise gibt es in Nürnberg weiterhin vergleichsweise günstigere Stadtteile. Besonders in einigen südlichen und westlichen Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter denen der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Doos. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 3.117 Euro pro Quadratmeter und damit rund 19 Prozent weniger als im Nürnberger Durchschnitt. Auch Zollhaus, Rabus, Neuselsbrunn und Gibitzenhof bieten weiterhin vergleichsweise erschwingliche Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen günstigeren Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter steigern. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Nürnberg:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Nürnberger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Doos | 3.117 € | -19 % |
| Zollhaus | 3.268 € | -15 % |
| Rabus | 3.290 € | -14 % |
| Neuselsbrunn | 3.312 € | -14 % |
| Gibitzenhof | 3.350 € | -13 % |
Geschrieben am 22.05.2026
von
100% der Leser fanden diesen Artikel hilfreich
Seite weiterleiten
Artikel drucken