Immobilienpreise

Warum Nürnberg 2026 für Käufer attraktiv bleibt: Stabile Preise, echte Chancen

Autorenbild Kilian Treß
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Der Immobilienmarkt hat sich 2025 weiter stabilisiert, auch in Nürnberg ziehen die Angebotspreise an. Im 4. Quartal legten sowohl Wohnungen als auch Häuser spürbar zu. Dennoch bleibt das Preisniveau im Vergleich zu anderen Metropolregionen moderat – selbst mit Blick auf das Umland.

Wohnungspreise in Nürnberg mit spürbarem Plus

Zum Jahresende setzte sich der Aufwärtstrend bei Bestandswohnungen fort. In Nürnberg stiegen die Angebotspreise im 4. Quartal 2025 um 2,9 Prozent. Das ergibt Auswertung von immowelt. Zum 01. Januar 2026 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 3.608 Euro. Damit gehört Nürnberg zwar zu den Städten mit einer klar positiven Entwicklung, bleibt preislich aber deutlich unter den großen Hochpreisstandorten wie München, Hamburg oder Frankfurt.

Häuser: Deutlichere Dynamik als bei Wohnungen

Bei Einfamilienhäusern zeigte sich die Preisentwicklung in Nürnberg dynamischer. Im 4. Quartal 2025 verteuerten sich Bestandshäuser um 3,9 Prozent. Zum Jahresbeginn 2026 kostet der Quadratmeter im Schnitt 4.501 Euro. Damit zählt Nürnberg zu den Städten, in denen sich das Haussegment zuletzt besonders robust entwickelt hat – auch im Vergleich zu teureren Märkten, in denen die Dynamik eher nachgelassen hat.

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Fürth, Erlangen, Schwabach: Umland zieht moderat nach

Auch im direkten Umland Nürnbergs haben die Angebotspreise in den vergangenen Jahren angezogen, allerdings weniger stark als in klassischen Boomregionen.

  • In Fürth liegen Wohnungspreise zum 01.01.2026 bei rund 3.400 Euro pro Quadratmeter, Häuser bei etwa 4.200 Euro.
  • Erlangen bewegt sich etwas darüber: Wohnungen kosten rund 3.800 Euro, Einfamilienhäuser etwa 4.800 Euro pro Quadratmeter.
  • In Schwabach liegen die Preise für Wohnungen bei etwa 3.300 Euro, Häuser bei rund 4.100 Euro pro Quadratmeter.

Der Abstand zur Kernstadt bleibt überschaubar, die Preisentwicklung verläuft insgesamt ausgeglichener als in vielen anderen Metropolregionen.

Blick nach vorn: Stabilität statt Überhitzung

Die Daten aus dem immowelt Preiskompass zeigen für Nürnberg ein vergleichsweise ausgewogenes Marktumfeld. Die Preise steigen, aber ohne starke Ausschläge. Für 2026 spricht vieles für eine Fortsetzung dieser moderaten Entwicklung – getragen von stabiler Nachfrage, aber begrenzt durch die zunehmenden Anforderungen an die Leistbarkeit. Nürnberg bleibt damit ein Markt, der wächst, ohne sich vom Preisniveau anderer Großstädte abzukoppeln.

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