Mieten

Die günstigsten Mittelstädte Deutschlands: Hier kostet Wohnen unter 7 Euro pro Quadratmeter

Autorenbild: Andreas Steger
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Während die Mieten in vielen Städten kräftig steigen, gibt es in Deutschland weiterhin echte Ausnahmen. Eine aktuelle Auswertung von immowelt zeigt: In einigen Mittelstädten liegen die Angebotsmieten noch deutlich unter 7 Euro pro Quadratmeter.

Ein Blick auf die günstigsten Mittelstädte zeigt eine klare regionale Verteilung. Vor allem Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen sind stark vertreten. Das geht aus einer immowelt Analyse hervor.

Am günstigsten ist Plauen mit einer Angebotsmiete von nur 5,83 Euro pro Quadratmeter. Dahinter folgen Zwickau (6,15 Euro) und Gera (6,18 Euro). Auch Görlitz bleibt mit 6,36 Euro auf einem sehr niedrigen Niveau.

Trotz dieser vergleichsweise günstigen Preise sind auch hier die Mieten im Vergleich zu 2022 gestiegen. In Gera etwa um 12,0 Prozent, in Görlitz um 12,9 Prozent. Das zeigt: Selbst in den preiswertesten Regionen nimmt der Druck auf dem Wohnungsmarkt zu.

Nordrhein Westfalen und Niedersachsen mit moderaten Preisen

Neben Ostdeutschland tauchen auch einige Städte aus Nordrhein Westfalen und Niedersachsen im Ranking auf.

Herten liegt aktuell bei 6,75 Euro pro Quadratmeter und verzeichnet mit +16,8 Prozent sogar einen der stärksten Anstiege im Vergleich. Auch Gladbeck (6,99 Euro) und Lüdenscheid (7,07 Euro) bleiben vergleichsweise günstig, ebenso wie Wilhelmshaven (7,07 Euro) in Niedersachsen.

Die höheren prozentualen Anstiege erklären sich hier häufig durch das niedrige Ausgangsniveau. Trotz der Dynamik bleiben die absoluten Mietpreise aber weiterhin überschaubar.

Sachsen Anhalt mit stabil niedrigen Mieten

Auch Sachsen Anhalt ist gleich mehrfach vertreten. Dessau Roßlau kommt auf 7,09 Euro pro Quadratmeter, Wittenberg auf 7,06 Euro.

Die Mietanstiege liegen hier zwischen rund 11 und 13 Prozent und damit im Bereich der allgemeinen Teuerung der vergangenen Jahre. Im Vergleich zu vielen anderen Regionen Deutschlands bleiben diese Städte dennoch klar unterdurchschnittlich.

Günstiger Wohnraum ist selten geworden – aber noch vorhanden

Die Daten zeigen deutlich: Wirklich günstige Mieten finden sich heute vor allem in strukturschwächeren Regionen und kleineren Mittelstädten.

Auch wenn die Preise vielerorts steigen, liegen sie in Städten wie Plauen, Zwickau oder Gera weiterhin deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Für Wohnungssuchende, die flexibel bei Standort und Pendelzeiten sind, bieten diese Städte nach wie vor großes Sparpotenzial.

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