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Bremer Immobilien ziehen an - In welchen Stadteilen kannst du dir noch eine Wohnung leisten?

Autorenbild Kilian Treß
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Der Immobilienmarkt in Bremen entwickelt sich weiterhin stabil – allerdings mit deutlichen Preisunterschieden zwischen den einzelnen Stadtteilen. Während Käufer in beliebten Wohnlagen wie Bürgerpark, Ostertor oder Schwachhausen hohe Quadratmeterpreise zahlen, bieten einige Randlagen noch vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Datenbasis & Stand: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
  • Teuerste Wohnlagen (Wohnungen): Bremen-Bürgerpark mit durchschnittlich 4.212 €/m² (Eigentumswohnungen)
  • Teuerste Wohnlagen (Häuser): Bremen-Oberneuland mit durchschnittlich 5.487 €/m² (Einfamilienhäuser)
  • Günstigste Wohnlagen (Wohnungen): Bremen-Rönnebeck mit durchschnittlich 1.839 €/m² (Eigentumswohnungen)
  • Günstigste Wohnlagen (Häuser): Bremen-Blumenthal mit durchschnittlich 2.214 €/m² (Einfamilienhäuser)

Wer in Bremen eine Immobilie kaufen möchte, sollte die Unterschiede zwischen den Stadtteilen genau kennen. Denn Lage, Infrastruktur und Wohnqualität wirken sich stark auf die Kaufpreise aus. Besonders zentrale und grüne Wohnlagen bleiben gefragt, während günstigere Außenbezirke vor allem für preisbewusste Käufer interessant sind. Gleichzeitig achten viele Interessenten zunehmend auf langfristige Wertentwicklung und gute Verkehrsanbindungen.

Hochwertige Wohnlagen bleiben besonders gefragt

Zu den teuersten Stadtteilen Bremens zählt weiterhin Bürgerpark. Mit durchschnittlich rund 4.212 Euro pro Quadratmeter gehört der Stadtteil zu den exklusivsten Wohnlagen der Hansestadt. Die Preise liegen damit rund 46 Prozent über dem Bremer Durchschnitt von 2.889 Euro pro Quadratmeter. Besonders die zentrale Lage, die Nähe zu Grünflächen und die hohe Wohnqualität sorgen hier für eine konstant starke Nachfrage.

Ebenfalls gefragt bleibt das Ostertor. Der beliebte zentrale Stadtteil überzeugt durch seine lebendige Kulturszene, zahlreiche Restaurants und die direkte Nähe zur Innenstadt. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 4.064 Euro pro Quadratmeter – rund 41 Prozent mehr als im Bremer Durchschnitt. Vor allem junge Berufstätige und Kapitalanleger interessieren sich weiterhin für Immobilien im Viertel.

Auch Schwachhausen zählt weiterhin zu den begehrtesten Wohnlagen Bremens. Mit durchschnittlich 3.988 Euro pro Quadratmeter liegt das Preisniveau hier rund 38 Prozent über dem Stadtdurchschnitt. Familien und Gutverdiener schätzen besonders die ruhigen Wohnstraßen, Altbauten und die gute Infrastruktur.

Hohe Kaufpreise werden außerdem in Stadtteilen wie Altstadt, Neu Schwachhausen, Steintor oder Bürgerweide/Barkhof erzielt. Auch Stadtteile wie Gete, Radio Bremen und Riensberg zählen inzwischen zu den hochpreisigen Wohnlagen der Stadt.

Top 5 teuerste Stadtteile in Bremen

Stadtteil Ø Kaufpreis pro qm Abweichung zum Bremer Durchschnitt
Bürgerpark 4.212 € +46 %
Ostertor 4.064 € +41 %
Schwachhausen 3.988 € +38 %
Altstadt 3.922 € +36 %
Neu Schwachhausen 3.916 € +36 %
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Familien setzen auf ruhige und grüne Stadtteile

Neben den innerstädtischen Quartieren bleiben auch familienfreundliche Wohnlagen gefragt. Besonders Horn und Oberneuland zählen weiterhin zu den bevorzugten Wohnlagen für Familien. Große Grundstücke, Grünflächen und gute Schulen machen diese Stadtteile attraktiv. Käufer schätzen vor allem die hohe Lebensqualität sowie die vergleichsweise ruhige Wohnlage.

Auch Borgfeld und Lehesterdeich gewinnen weiter an Bedeutung. Viele Kaufinteressenten achten inzwischen stärker auf Faktoren wie Naherholung, Infrastruktur und langfristige Wertstabilität. Dadurch bleiben etablierte Wohnviertel in Bremen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten gefragt.

Günstigere Stadtteile bieten Chancen für Käufer

Trotz steigender Immobilienpreise gibt es in Bremen weiterhin vergleichsweise erschwingliche Stadtteile. Besonders in einigen Außenbezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.

Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Rönnebeck. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 1.839 Euro pro Quadratmeter und damit rund 36 Prozent weniger als im Bremer Durchschnitt. Auch Lüssum-Bockhorn, Farge, Rekum und Blumenthal bieten vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Investoren.

Vor allem Eigennutzer mit begrenztem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Anleger in günstigeren Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Bezirke in den kommenden Jahren weiter steigern. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.

Top 5 günstigste Stadtteile in Bremen

Stadtteil Ø Kaufpreis pro qm Abweichung zum Bremer Durchschnitt
Rönnebeck 1.839 € -36 %
Lüssum-Bockhorn 1.861 € -36 %
Farge 1.919 € -34 %
Rekum 1.923 € -33 %
Blumenthal 1.935 € -33 %
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