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1.000 Euro Miete in Sachsen – für so viel Wohnung reicht das noch in der Großstadt

Autorenbild: Andreas Steger
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1.000 Euro Miete – und trotzdem immer weniger Platz: Auch in Sachsens Großstädten schrumpft die leistbare Wohnfläche deutlich. Während Chemnitz noch auf fast 174 Quadratmeter kommt, liegen Dresden und Leipzig inzwischen deutlich darunter.

Sachsens Großstädte im Miet-Check

  • Geringste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Leipzig mit 105 Quadratmetern
  • Meiste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Chemnitz mit 174 Quadratmetern
  • Stärkster Rückgang der Wohnfläche für 1.000 Euro Miete seit 2022: Dresden mit -13,6 Prozent

Quelle: immowelt Price Map (Stand: Juni 2026)

Wer in Sachsen 1.000 Euro für die Kaltmiete zahlt, bekommt dafür weiterhin deutlich mehr Wohnraum als in vielen westdeutschen Großstädten. Doch auch im Freistaat wird die Wohnfläche für dasselbe Budget spürbar kleiner.

Das zeigt eine aktuelle Auswertung von immowelt zur durchschnittlichen Wohnfläche, die Mieter für 1.000 Euro bekommen. Besonders deutlich wird die Entwicklung in Dresden und Leipzig, wo die Angebotsmieten in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind.

Trotzdem bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit dem besten Verhältnis von Miete und Wohnfläche.

Chemnitz bleibt Deutschlands Wohnflächen-König

Mit 174 Quadratmetern bietet Chemnitz nicht nur die größte Wohnfläche Sachsens, sondern sogar die höchste leistbare Wohnfläche aller deutschen Großstädte.

Für 1.000 Euro Miete bekommen Wohnungssuchende dort aktuell mehr als dreimal so viel Platz wie in München und deutlich mehr als in den meisten anderen deutschen Großstädten.

Zwar sank auch in Chemnitz die leistbare Wohnfläche seit 2022 um 16 Quadratmeter. Im bundesweiten Vergleich bleibt die Stadt aber ein Ausreißer nach oben.

Dresden und Leipzig holen auf – werden aber teurer

Am stärksten schrumpfte die Wohnfläche in Dresden. Dort bekommen Mieter für 1.000 Euro heute noch 108 Quadratmeter. 2022 waren es noch 125 Quadratmeter. Das entspricht einem Rückgang von 13,6 Prozent.

Auch Leipzig verzeichnet einen deutlichen Rückgang. Die leistbare Wohnfläche sank von 122 auf 105 Quadratmeter. Damit verlieren Mieter in Sachsens größter Stadt rund 17 Quadratmeter Wohnfläche für dieselbe Miete.

Die Entwicklung zeigt, dass die Nachfrage nach Wohnraum in den beiden größten Städten Sachsens weiter hoch bleibt.

So viel Wohnfläche gibt es in Sachsen 2026 noch für 1.000 Euro Miete:

Stadt Wohnfläche 2026 Veränderung zu 2022
Leipzig 105 qm -13,9 %
Dresden 108 qm -13,6 %
Chemnitz 174 qm -8,4 %

Chemnitz vergleichsweise stabil

Obwohl Chemnitz die meiste Wohnfläche bietet, fiel der Rückgang dort deutlich geringer aus als in Dresden oder Leipzig. Seit 2022 sank die leistbare Wohnfläche um 8,4 Prozent.

Damit verzeichnet Chemnitz den geringsten Rückgang unter den drei sächsischen Großstädten. Gleichzeitig bleibt die Stadt bundesweit Spitzenreiter bei der Wohnfläche für 1.000 Euro Miete unter den deutschen Großstädten.

Wohnraum wird auch in Sachsen knapper

Die Zahlen zeigen, dass steigende Mieten inzwischen auch Sachsen erreichen. Vor allem in den wachsenden Städten Dresden und Leipzig bekommen Mieter für dieselbe Summe deutlich weniger Wohnraum als noch vor wenigen Jahren.

Trotzdem fällt das Niveau weiterhin vergleichsweise hoch aus. Selbst in Leipzig reichen 1.000 Euro noch für mehr als 100 Quadratmeter Wohnfläche – ein Wert, von dem viele Mieter in den großen Metropolen Deutschlands nur träumen können.

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