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Wow-Farben sind längst nicht mehr nur ein Thema für Mode und Colour-Coaching im Kleiderschrank. Der Trend, Farben gezielt nach Typ, Stimmung und Wirkung auszuwählen, schwappt jetzt auch in die eigenen vier Wände. Bestimmte Töne können Räume größer wirken lassen, Energie bringen oder genau das Gefühl erzeugen, das man nach Feierabend sucht.
Mit gezielt ausgewählten Farben lassen sich Räume nicht nur gestalten, sondern in echte Wohlfühlorte verwandeln. Foto: ImageNation / stock.adobe.com
Colour-Coaching zieht vom Kleiderschrank ins Wohnzimmer
Was beim Shoppen längst Alltag ist, hält nun Einzug in die Wohnung: Farben werden nicht mehr zufällig gewählt, sondern bewusst eingesetzt. Colour-Coaching bedeutet dabei nicht, jedem Raum eine knallige Statement-Wand zu verpassen. Vielmehr geht es darum, Töne zu finden, die zur Architektur, zum Lichteinfall und zur gewünschten Stimmung passen. Gerade in Zeiten, in denen das Zuhause Rückzugsort und Arbeitsplatz zugleich ist, bekommt Farbe eine neue Bedeutung.
Warme Erdtöne: Ruhe mit Wow-Effekt
Beige, Sand, Terrakotta oder warmes Braun galten lange als langweilig. In der richtigen Nuance wirken sie jedoch hochwertig, modern und extrem wohnlich. Besonders beliebt sind leicht rötliche Erdtöne, die Wärme ausstrahlen, ohne den Raum zu verdunkeln. In Kombination mit Holz, Leinen oder Keramik entsteht ein Look, der ruhig wirkt und trotzdem Eindruck macht.
Mut zur Farbe: Blau, Grün und ein Hauch Drama
Wer mehr Statement will, greift zu tiefem Blau oder sattem Grün. Petrol, Nachtblau oder Smaragdgrün sorgen für Tiefe und Eleganz, vor allem in Wohn- oder Schlafzimmern. Wichtig dabei: Diese Töne funktionieren besonders gut, wenn sie nicht den ganzen Raum dominieren. Eine Akzentwand, farbige Möbel oder einzelne Flächen reichen oft aus, um den Wow-Effekt zu erzielen.
Sonnige Akzente statt Dauer-Gelb
Gelb erlebt ein Comeback – allerdings subtiler als früher. Statt greller Wände setzen viele auf warme, leicht gebrochene Gelbtöne wie Buttergelb oder Ocker. Sie bringen Licht in dunkle Räume und wirken freundlich, ohne aufdringlich zu sein. Besonders in Fluren oder Küchen entfalten diese Farben ihre Stärke und lassen selbst kleine Räume offener erscheinen.
Pastell war gestern – jetzt kommt Charakter
Zarte Pastelltöne verlieren langsam an Bedeutung. Stattdessen sind komplexe Farben gefragt, die je nach Licht anders wirken. Graublau, Salbeigrün oder Rosé mit Grauanteil verändern ihre Wirkung im Tagesverlauf und machen Räume lebendig. Genau dieser Effekt sorgt dafür, dass Wohnungen nicht mehr wie aus dem Katalog aussehen, sondern individuell und durchdacht.
Fazit: Farbe wird Teil des Wohnkonzepts
Der Trend zeigt klar: Farbe ist kein letzter Schritt mehr, sondern Teil der Planung. Wer sich traut, gezielt mit Tönen zu arbeiten, kann selbst mit wenig Aufwand große Wirkung erzielen. Dabei geht es weniger um Trends als um das eigene Wohlgefühl – ganz ähnlich wie beim Colour-Coaching für Kleidung. Das Zuhause wird so nicht nur schöner, sondern fühlt sich auch richtiger an.
Buchtipp: Der Farbguide für dein Wohlfühlzuhause erklärt, wie Farben gezielt eingesetzt werden, um Atmosphäre zu schaffen und Wohnräume harmonisch auf die gewünschte Stimmung abzustimmen. Statt fertige Konzepte vorzugeben, vermittelt es praxisnah Farbenlehre und Farbpsychologie, damit Leser eigene, stimmige Farbkonzepte für ihr Zuhause entwickeln.
Geschrieben am 17.01.2026
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