Einrichten

Wohntrends 2026: Unsere Wohnungen werden wieder gemütlicher

Autorenbild: Andreas Steger

Unsere Artikel können Partnerlinks enthalten. Im Falle eines Kaufs des Produkts erhalten wir ggf. eine Provision.

immowelt App herunterladen

Die Wohntrends 2026 setzen auf Wärme, natürliche Materialien und flexible Raumkonzepte. Statt kühler Farben und harter Kontraste prägen sanfte Neutrals, organische Formen und wohnliche Texturen das neue Einrichten. Wohnen wird ruhiger, gemütlicher und zugleich funktionaler.

Farbtrends 2026: Wärme statt kühler Zurückhaltung

Die Farbwelten verändern sich 2026 spürbar. Kühle Grau- und Reinweißtöne treten in den Hintergrund, stattdessen dominieren sogenannte Neo-Neutrals. Beige, Sand, Pfefferweiß oder gedeckte Olivtöne sorgen für Wärme und Ruhe im Raum. Für Tiefe setzen viele Einrichtungen auf gezielte Akzente in Dunkelblau, Waldgrün oder Terrakotta.

Auch Decken und Türen rücken stärker in den Fokus. Farblich abgesetzte Flächen sorgen für Struktur, ohne den Raum zu überladen. Die Pantone-Farbe des Jahres 2026, „Cloud Dancer“, fügt sich als heller, weicher Neutralton in diese Entwicklung ein, bleibt jedoch bewusst zurückhaltend und ergänzt die warmen Farbtöne eher, als sie zu dominieren.

Buchtipp: The Complete Color Harmony, Pantone Edition

Materialien und Texturen: Natürlichkeit wird spürbar

Wohnräume 2026 leben von Haptik. Holz bleibt das zentrale Material, insbesondere Eiche und Nussbaum. Ergänzt wird es durch Leinen, Rattan, Keramik und Naturstein. Neu ist die bewusste Kombination unterschiedlicher Oberflächen: glattes Glas trifft auf rauen Stein, weiche Stoffe auf grobe Textilien.

Nachhaltigkeit spielt weiterhin eine zentrale Rolle, zeigt sich aber weniger plakativ. Gefragt sind langlebige Möbel, regionale Materialien und zeitlose Designs, die über Trends hinaus funktionieren. Materialien dürfen altern und Charakter entwickeln.

Möbeltrends 2026: Organisch und funktional

Die Möbel des Jahres 2026 sind weich geformt und gleichzeitig praktisch. Runde Sofas, geschwungene Sessel und ovale Tische bestimmen das Bild. Harte Kanten werden seltener, Räume wirken fließender und harmonischer.

Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach multifunktionalen Lösungen. Modulare Sofas, ausziehbare Esstische oder Regale mit variabler Nutzung machen Wohnräume flexibler. Besonders im Wohnzimmer setzen sich niedrige, komfortable Möbel durch, inspiriert vom japanisch-skandinavischen Design.

Licht und Technik: Unauffällig, aber präsent

Technik verschwindet 2026 zunehmend aus dem Blickfeld. Smarte Beleuchtungssysteme steuern Lichtstimmungen im Hintergrund und passen sich Tageszeit und Nutzung an. Warmes, diffuses Licht steht im Vordergrund, erzeugt durch Papier-, Stoff- oder Rattanleuchten.

Auch Möbel mit integrierten Ladeflächen oder verdeckter Kabelführung gehören immer häufiger zur Grundausstattung. Technik soll unterstützen, nicht dominieren.

Accessoires und Wohnen mit Persönlichkeit

Accessoires übernehmen 2026 eine stärkere gestalterische Rolle. Große Pflanzen dienen nicht nur als Dekoration, sondern strukturieren Räume und ersetzen klassische Raumtrenner. Handwerkliche Stücke wie Keramikvasen, strukturierte Teppiche oder textile Wandobjekte bringen Individualität ins Zuhause.

Statt vieler kleiner Deko-Elemente setzen Einrichtungen auf einzelne Statement Pieces. Ein markanter Sessel, ein auffälliger Teppich oder eine besondere Leuchte reicht oft aus, um dem Raum Charakter zu verleihen.

Fazit: Wohntrends 2026 setzen auf Ruhe und Alltagstauglichkeit

Die Wohntrends 2026 verabschieden sich von lauten Effekten und schnellen Stilwechseln. Im Mittelpunkt stehen Gemütlichkeit, natürliche Materialien und flexible Nutzung. Wohnen wird persönlicher, langlebiger und entspannter – ein bewusster Gegenentwurf zu überladenen Wohnbildern der vergangenen Jahre.

(16)
3.6 von 5 Sternen
5 Sterne
 
8
4 Sterne
 
3
3 Sterne
 
0
2 Sterne
 
1
1 Stern
 
4
Deine Bewertung:

Seite weiterleiten

Artikel drucken

War dieser Artikel hilfreich?

immowelt Redaktionskodex

Die immowelt Redaktion verfügt über ein breites Immobilienwissen und bietet den Lesern sorgfältig recherchierte Informationen in hilfreichen Ratgebertexten. Der Anspruch der immowelt Experten ist es, komplexe Sachverhalte möglichst einfach wiederzugeben. Sämtliche Inhalte werden regelmäßig überprüft und verlässlich aktualisiert. Die immowelt Redaktion kann und darf keine rechtsgültige Beratung leisten. Für rechtsverbindliche Auskünfte empfehlen wir stets den Rat eines Fachanwalts, Eigentümer- oder Mieterverbands einzuholen.

Hier geht es zu unserem Impressum, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Hinweisen zum Datenschutz und nutzungsbasierter Online-Werbung.