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Mieten von Konstanz bis Rastatt: So teuer ist das Wohnen in Baden-Württembergs Mittelstädten

Autorenbild: Andreas Steger
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Baden-Württembergs Mittelstädte gehören schon länger zu den teureren Pflastern – und legen weiter zu. Innerhalb von vier Jahren steigen die Mieten vielerorts zweistellig. Gleichzeitig zeigt sich: Wer Stuttgart oder Konstanz ausweicht, kann trotz allem noch spürbar sparen.

Konstanz bleibt Spitze – viele Städte über 12 Euro

An der Spitze einer immowelt Analyse steht weiterhin Konstanz mit 12,88 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Anstieg von 14,2 Prozent seit 2022 und unterstreicht die Sonderrolle der Bodenseestadt.

Doch auch andere Städte bewegen sich inzwischen auf ähnlich hohem Niveau:

  • Sindelfingen: 12,52 Euro (+12,4 Prozent)
  • Ludwigsburg: 12,45 Euro (+6,9 Prozent)
  • Lörrach: 12,09 Euro (+12,6 Prozent)
  • Waiblingen: 12,03 Euro (+6,9 Prozent)

Auffällig: Gerade im Umfeld wirtschaftsstarker Regionen wie Stuttgart oder der Schweiz bleiben die Preise besonders hoch und liegen im deutschlandweiten Vergleich an der Spitze.

Deutliches Plus in vielen Städten – bis zu fast 17 Prozent

Noch spannender ist der Blick auf die Dynamik. Einige Städte holen kräftig auf:

  • Rastatt: 10,41 Euro (+16,7 Prozent)
  • Göppingen: 10,48 Euro (+15,7 Prozent)
  • Schwäbisch Gmünd: 10,17 Euro (+15,7 Prozent)
  • Friedrichshafen: 11,40 Euro (+14,0 Prozent)
  • Ravensburg: 10,80 Euro (+14,0 Prozent)

Hier zeigt sich ein typisches Muster: Städte mit etwas niedrigerem Ausgangsniveau verzeichnen oft die stärksten prozentualen Zuwächse.

Unter 10 Euro? Nur noch wenige Standorte

Günstigere Optionen werden auch im Südwesten rar. Unter der 10-Euro-Marke liegen nur noch wenige Städte:

  • Offenburg: 9,93 Euro (+12,2 Prozent)
  • Villingen-Schwenningen: 9,60 Euro (+12,7 Prozent)

Alle anderen untersuchten Städte haben diese Schwelle inzwischen überschritten oder nähern sich ihr deutlich an.

Nähe zu Stuttgart treibt die Preise

Ein klarer Preistreiber bleibt die Lage. Städte im Einzugsgebiet von Stuttgart profitieren von starker Nachfrage:

  • Esslingen am Neckar: 11,18 Euro (+7,8 Prozent)
  • Tübingen: 11,34 Euro (+13,2 Prozent)

Sie bieten im Vergleich zur Landeshauptstadt (über 15 Euro pro Quadratmeter) zwar noch Einsparpotenzial, sind aber längst keine günstigen Alternativen mehr.

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