Wer in den vergangenen Wochen eine Midea PortaSplit kaufen wollte, brauchte vor allem eines: Glück. Das beliebte Split-Klimagerät ist bei vielen Händlern ausverkauft. Wer noch ein Exemplar findet, muss deutlich über der unverbindlichen Preisempfehlung bezahlen. Viele sind deshalb in diesem Jahr leer ausgegangen – aus diesem Ärgernis könnte nun ein Glücksfall werden.
Bis die neue Midea PortaSplit erscheint, helfen auch andere Wege gegen die Sommerhitze – entspannt auf das Nachfolgemodell ab 2027 warten. Foto: Bonsales (KI generiert) / stock.adobe.com
Die aktuelle PortaSplit hat ein Ablaufdatum
Der enorme Hype um die PortaSplit kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem feststeht: Die aktuelle Gerätegeneration wird nicht dauerhaft im Sortiment bleiben.
Grund dafür ist die neue EU-F-Gase-Verordnung, die sowohl für Wärmepumpen als auch für die technisch identischen Klimaanlagen gilt. Das in der aktuellen PortaSplit verwendete Kältemittel R32 darf in neu verkauften Geräten dieser Klasse ab 2027 nicht mehr eingesetzt werden. Midea hat inzwischen bestätigt, dass bereits an einer neuen Generation gearbeitet wird, die den zukünftigen Vorgaben entspricht.
Statt überteuert kaufen lieber auf den Nachfolger warten
Viele Interessenten zahlen derzeit Mondpreise, weil die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Dabei könnte sich Geduld auszahlen.
Denn wer jetzt leer ausgeht, muss sich nicht mit überteuerten Angeboten zufriedengeben. Stattdessen besteht die Chance, 2027 direkt zur neuen Generation zu greifen – ohne Kompromisse und mit aktueller Technik.
Was beim neuen Modell besser werden dürfte
Zwar hält sich Midea mit technischen Details noch bedeckt, einige Punkte gelten aber bereits als sehr wahrscheinlich:
Neues, zukunftssicheres Kältemittel
Die nächste PortaSplit wird voraussichtlich auf ein natürliches Kältemittel wie R290 (Propan) setzen. Dieses erfüllt die neuen EU-Vorgaben und besitzt ein niedriges Treibhauspotenzial.
Langfristig besser abgesichert
Wer 2027 kauft, startet direkt mit der neuesten Produktgeneration im Vergleich zur 2024 erschienen ersten PortaSplit. Das dürfte die beste Basis für eine lange Produktlaufzeit und zukünftige Ersatzteilversorgung sein.
Mögliche Detailverbesserungen
Mit einem Generationswechsel überarbeiten Hersteller häufig auch Lüfter, Elektronik, Software und Montage. Midea hat zwar noch keine konkreten Neuerungen angekündigt, ein Nachfolger beschränkt sich erfahrungsgemäß selten nur auf das Kältemittel.
Keine Sorge für Besitzer der aktuellen PortaSplit
Wer bereits eine PortaSplit besitzt, muss sich keine Gedanken machen.
Die neue EU-Regelung betrifft ausschließlich neu verkaufte Geräte. Bereits installierte oder gekaufte PortaSplit-Klimaanlagen dürfen weiter betrieben, gewartet und repariert werden. Auch Ersatzteile und Support sollen laut Midea weiterhin verfügbar bleiben.
Lohnt sich das Warten?
Falls die PortaSplit in diesem Hitze-Sommer absolut unverzichtbar ist, lohnt sich die Suche nach einem seriösen Händler weiterhin. Überhöhte Preise sollte man jedoch kritisch hinterfragen.
Kannst du dagegen noch warten, könnte sich das sogar auszahlen. Statt viel Geld für ein knappes Restkontingent auszugeben, bekommt man voraussichtlich 2027 eine technisch modernisierte PortaSplit, die bereits für die kommenden EU-Vorgaben entwickelt wurde.
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