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Eigentumswohnungen in Baden-Württemberg: Hier fallen die Preise

Autorenbild: Andreas Steger

Eigentumswohnungen in Baden-Württemberg kosten im Mai durchschnittlich 3.599 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem Vormonat steigen die Preise leicht um 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 2,8 Prozent.

Eigentumswohnungen in Baden-Württemberg kosten laut immowelt im Mai 2026 im Median 3.599 Euro pro Quadratmeter.

Mit durchschnittlich 3.599 Euro pro Quadratmeter zählt Baden-Württemberg weiterhin zu den teuersten Bundesländern Deutschlands. Im Vergleich zum Nachbarbundesland Bayern liegen die Preise allerdings deutlich niedriger.

Während viele Städte wieder leichte Zuwächse verzeichnen, sind in einigen hochpreisigen Standorten weiterhin Rückgänge zu beobachten. Vor allem Städte mit sehr starkem Preisboom in den vergangenen Jahren zeigen nun Korrekturen nach unten.

Die 5 größten Rückgänge im Jahresvergleich

Besonders deutlich fallen die Preise derzeit in Tübingen und Reutlingen:

Stadt Preis pro Quadratmeter 1 Monat 1 Jahr
Tübingen 4.893 Euro -0,5 Prozent -3,8 Prozent
Reutlingen 3.767 Euro +0,4 Prozent -3,0 Prozent
Konstanz 5.594 Euro +0,2 Prozent -1,4 Prozent
Esslingen am Neckar 3.978 Euro -0,4 Prozent -1,6 Prozent
Friedrichshafen 4.126 Euro -0,4 Prozent -0,6 Prozent


Vor allem Tübingen fällt auf. Dort sinken die Angebotspreise innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent. Trotzdem bleibt die Stadt mit knapp 4.900 Euro pro Quadratmeter teuer. Auch Konstanz gehört trotz Rückgang weiterhin zu den kostspieligsten Märkten im Land.

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Die 5 größten Anstiege im Jahresvergleich

Andere Städte legen dagegen wieder spürbar zu. Besonders stark entwickelt sich Aalen:

Stadt Preis pro Quadratmeter 1 Monat 1 Jahr
Aalen 3.486 Euro +0,8 Prozent +7,9 Prozent
Heilbronn 3.652 Euro unverändert +6,4 Prozent
Offenburg 3.053 Euro +1,1 Prozent +6,4 Prozent
Villingen-Schwenningen 2.815 Euro unverändert +4,8 Prozent
Lörrach 3.888 Euro +0,1 Prozent +4,3 Prozent


Aalen gehört damit zu den dynamischsten Wohnungsmärkten im Südwesten. Auch Heilbronn und Offenburg zeigen kräftige Zuwächse. Dort steigen die Preise jeweils um 6,4 Prozent innerhalb eines Jahres.

Stuttgart zeigt nur moderate Bewegung

Die Landeshauptstadt Stuttgart bleibt mit 4.406 Euro pro Quadratmeter einer der teuersten Märkte Baden-Württembergs. Die Entwicklung fällt allerdings vergleichsweise moderat aus.

Im Monatsvergleich steigen die Preise um 0,7 Prozent, im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Damit entwickelt sich Stuttgart stabiler als viele kleinere Städte im Land.

Auffällig bleibt: Während einige Oberzentren wieder deutliche Zuwächse verzeichnen, geraten besonders sehr hochpreisige Städte wie Tübingen, Konstanz oder Friedrichshafen weiter unter Druck.

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