Der Dresdner Immobilienmarkt bleibt für Käufer attraktiv – allerdings unterscheiden sich die Preise je nach Stadtteil deutlich. Während zentrale und elbnahe Wohnlagen hohe Quadratmeterpreise erreichen, bieten einige Außenbezirke weiterhin vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Dresden ist nicht nur schön – sondern mittlerweile auch teuer. Foto: iStock.com / RossHelen
Das Wichtigste im Überblick
- Datenbasis & Stand: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
- Teuerste Wohnlagen (Wohnungen): Dresden-Zöllmen mit durchschnittlich 3.790 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Teuerste Wohnlagen (Häuser): Dresden-Loschwitz/Wachwitz mit durchschnittlich 5.842 €/m² (Einfamilienhäuser)
- Günstigste Wohnlagen (Wohnungen): Dresden-Schullwitz mit durchschnittlich 1.877 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Günstigste Wohnlagen (Häuser): Dresden-Marschdorf mit durchschnittlich 2.643 €/m² (Einfamilienhäuser)
Immobilienkauf in Dresden: Diese Stadtteile sind besonders gefragt
Wer in Dresden eine Immobilie kaufen möchte, sollte die Preisentwicklung in den einzelnen Stadtteilen genau beobachten. Besonders gefragte Wohnlagen profitieren von ihrer Nähe zur Innenstadt, einer guten Infrastruktur und hoher Lebensqualität. Gleichzeitig gewinnen ruhigere Randlagen zunehmend an Bedeutung, da Käufer dort häufig mehr Wohnfläche für ihr Budget erhalten.
Zu den teuersten Wohnlagen Dresdens zählt aktuell Zöllmen. Mit durchschnittlich rund 3.790 Euro pro Quadratmeter liegt das Preisniveau hier rund 28 Prozent über dem Dresdner Durchschnitt von 2.965 Euro pro Quadratmeter. Die ruhige Wohnlage und die hohe Wohnqualität sorgen weiterhin für eine stabile Nachfrage.
Auch Loschwitz/Wachwitz gehört zu den exklusivsten Wohnlagen der Stadt. Die Nähe zur Elbe, hochwertige Wohnhäuser und die naturnahe Umgebung machen den Stadtteil besonders attraktiv. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 3.761 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls gefragt bleiben die Dresdener Heide sowie Bühlau/Weißer Hirsch. Beide Wohnlagen profitieren von viel Grün, einer hohen Lebensqualität und einer guten Infrastruktur. Laut Daten von immowelt zählen auch Merbitz und die Innere Neustadt weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen in Dresden.
Top 5 teuerste Stadtteile in Dresden
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Dresdner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Zöllmen | 3.790 € | +28 % |
| Loschwitz/Wachwitz | 3.761 € | +27 % |
| Dresdener Heide | 3.676 € | +24 % |
| Bühlau/Weißer Hirsch | 3.621 € | +22 % |
| Merbitz | 3.616 € | +22 % |
Außenbezirke bieten günstigere Einstiegsmöglichkeiten
Neben den beliebten Innenstadtlagen gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Blasewitz bleibt bei Käufern gefragt. Der Stadtteil verbindet ruhiges Wohnen mit einer guten Infrastruktur und vielen Grünflächen. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise liegen hier aktuell bei rund 3.519 Euro.
Auch Loschwitz/Wachwitz zählt zu den bevorzugten Wohnlagen für Familien und Gutverdiener. Die Hanglagen mit Blick über die Elbe sowie die vielen Einfamilienhäuser sorgen für stabile Nachfrage. Käufer schätzen hier vor allem die naturnahe Umgebung und die hohe Wohnqualität.
Viele Kaufinteressenten achten inzwischen stärker auf Faktoren wie Naherholung, Verkehrsanbindung und langfristige Wertentwicklung. Dadurch bleiben etablierte Wohnviertel in Dresden trotz steigender Finanzierungskosten weiterhin gefragt.
Trotz steigender Preise gibt es in Dresden weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise günstigen Immobilienangeboten. Besonders in den äußeren Stadtteilen liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Schullwitz. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 1.877 Euro pro Quadratmeter und damit rund 37 Prozent weniger als im Dresdner Durchschnitt. Auch Marsdorf, Eschdorf, Borsberg und Malschendorf bieten vergleichsweise erschwingliche Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit begrenztem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen Investoren in einigen günstigeren Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturprojekte und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Wohnlagen in den kommenden Jahren weiter steigern. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Top 5 günstigste Stadtteile in Dresden
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Dresdner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Schullwitz | 1.877 € | -37 % |
| Marsdorf | 1.901 € | -36 % |
| Eschdorf | 2.017 € | -32 % |
| Borsberg | 2.097 € | -29 % |
| Malschendorf | 2.193 € | -26 % |
Geschrieben am 22.05.2026
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