Die Immobilienpreise in Dortmund unterscheiden sich je nach Stadtteil deutlich. Während Käufer in beliebten Wohnlagen im Süden der Stadt hohe Quadratmeterpreise zahlen, bleiben einige nördliche Bezirke vergleichsweise günstig. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Blick auf die Dortmunder Innenstadt: Besonders zentrale und gut angebundene Stadtteile bleiben auf dem Immobilienmarkt stark gefragt. Foto: iStock.com / vale_t_
Das Wichtigste im Überblick
- Datenbasis & Stand: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
- Teuerste Wohnlagen (Wohnungen): Dortmund-Großholthausen mit durchschnittlich 3.702 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Teuerste Wohnlagen (Häuser): Dortmund-Lücklemberg mit durchschnittlich 5.231 €/m² (Einfamilienhäuser)
- Günstigste Wohnlagen (Wohnungen): Dortmund-Somborn mit durchschnittlich 2.153 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Günstigste Wohnlagen (Häuser): Dortmund-Bövinghausen mit durchschnittlich 2.987 €/m² (Einfamilienhäuser)
Dortmund boomt: Diese Stadtteile sind bei Immobilienkäufern besonders gefragt
Wer in Dortmund eine Immobilie kaufen möchte, sollte die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen genau vergleichen. Besonders grüne und familienfreundliche Wohnlagen bleiben gefragt, während günstigere Stadtteile vor allem für Käufer mit kleinerem Budget interessant sind. Gleichzeitig gewinnen auch Quartiere mit Entwicklungspotenzial zunehmend an Bedeutung.
Zu den gefragtesten Wohnlagen Dortmunds gehört weiterhin Großholthausen. Der Stadtteil überzeugt durch viele Grünflächen, eine gute Infrastruktur und eine hohe Wohnqualität. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 3.702 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 40 Prozent über dem Dortmunder Durchschnitt von 2.651 Euro pro Quadratmeter.
Auch Lücklemberg und Schanze bleiben stark nachgefragt. Die ruhigen Wohngebiete im Dortmunder Süden bieten viele Einfamilienhäuser und eine naturnahe Umgebung. Gleichzeitig profitieren Käufer von einer guten Anbindung an die Innenstadt. In Lücklemberg liegen die durchschnittlichen Angebotspreise aktuell bei rund 3.574 Euro pro Quadratmeter, in Schanze bei rund 3.516 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls gefragt bleiben Wichlinghofen und Buchholz. Beide Stadtteile zählen zu den hochpreisigen Wohnlagen Dortmunds und profitieren von ihrer ruhigen Lage sowie einer hohen Wohnqualität. Laut Daten von immowelt liegen die Quadratmeterpreise hier deutlich über dem Dortmunder Durchschnitt.
Top 5 teuerste Stadtteile in Dortmund
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Dortmunder Durchschnitt |
|---|---|---|
| Großholthausen | 3.702 € | +40 % |
| Lücklemberg | 3.574 € | +35 % |
| Schanze | 3.516 € | +33 % |
| Wichlinghofen | 3.502 € | +32 % |
| Buchholz | 3.470 € | +31 % |
Günstigere Stadtteile bieten weiterhin Potenzial
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders im Dortmunder Süden suchen viele Käufer gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur und hoher Lebensqualität.
Stadtteile wie Kirchhörde, Bittermark oder Menglinghausen profitieren von einer guten Mischung aus Wohnqualität, Schulen und Freizeitangeboten. Viele Käufer legen inzwischen verstärkt Wert auf größere Wohnflächen und grüne Umgebung. Dadurch bleiben vor allem Randlagen mit guter Verkehrsanbindung gefragt.
Auch moderne Wohnprojekte und hochwertige Einfamilienhauslagen sorgen weiterhin für hohe Nachfrage. Die Kombination aus naturnahem Wohnen und guter Erreichbarkeit macht viele südliche Stadtteile besonders attraktiv für Eigennutzer und Kapitalanleger.
Trotz steigender Preise gibt es in Dortmund weiterhin vergleichsweise günstige Stadtteile. Besonders in einigen nördlichen und westlichen Bezirken liegen die Kaufpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Somborn. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 2.153 Euro pro Quadratmeter und damit rund 19 Prozent weniger als im Dortmunder Durchschnitt. Auch Marten, Oestrich, Lütgendortmund und Bövinghausen bieten weiterhin vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Investoren.
Vor allem Eigennutzer mit begrenztem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Anleger in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Stadtteile künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Top 5 günstigste Stadtteile in Dortmund
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Dortmunder Durchschnitt |
|---|---|---|
| Somborn | 2.153 € | -19 % |
| Marten | 2.201 € | -17 % |
| Oestrich | 2.216 € | -16 % |
| Lütgendortmund | 2.223 € | -16 % |
| Bövinghausen | 2.224 € | -16 % |
Geschrieben am 22.05.2026
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