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Deutscher Mietpreismeister: München spielt in einer eigenen Liga – Ruhrpott im Tabellenkeller

Autorenbild: Andreas Steger
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Die Bundesliga startet mit dem Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart in die Saison 2026/2027 – und auch auf dem Mietmarkt gibt es klare Favoriten und Außenseiter. Wir haben die 18 Bundesligastandorte nach den durchschnittlichen Angebotsmieten für Wohnungen verglichen und küren den Mietpreismeister der Fußball-Bundesliga.

Der FC Bayern München geht wieder als großer Favorit auf die Meisterschaft in die neue Saison – bei den Mietpreisen ist der Titel der bayerischen Landeshauptstadt ebenfalls nicht zu nehmen. Mit durchschnittlich 21,53 Euro pro Quadratmeter liegt München mit großem Abstand an der Spitze des Rankings.

Der Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt fast 5 Euro. Frankfurt am Main belegt mit durchschnittlich 16,86 Euro pro Quadratmeter den zweiten Tabellenplatz. Auf Rang 3 folgt Stuttgart mit 15,19 Euro. Damit treffen zum Bundesliga-Auftakt mit München und Stuttgart direkt zwei der teuersten Standorte der Liga aufeinander.

Knapp hinter dem Spitzentrio folgt Berlin: In der Hauptstadt, Heimat des 1. FC Union Berlin, werden durchschnittlich 14,53 Euro pro Quadratmeter verlangt. Lesetipp: Wohnung finden in Berlin: der komplette Guide

Auch Hamburg (13,91 Euro) und Köln (13,89 Euro) gehören zu den teuersten Bundesligastädten.

Enges Rennen im Mittelfeld

Hinter der Spitzengruppe wird die Mietpreis-Tabelle deutlich enger. Freiburg (13,09 Euro) und Mainz (12,98 Euro) liegen noch oberhalb des Ligadurchschnitts von 12,04 Euro pro Quadratmeter. Auch Augsburg bewegt sich mit durchschnittlich 12,21 Euro knapp über dieser Marke.

Ab Rang 10 fallen die durchschnittlichen Angebotsmieten unter 11 Euro pro Quadratmeter. In Bremen kostet der Quadratmeter durchschnittlich 10,49 Euro, in Leverkusen 10,33 Euro und in Hoffenheim 10,25 Euro.

Etwas günstiger wohnen Mieterinnen und Mieter in Leipzig (9,63 Euro) und Mönchengladbach (9,27 Euro). Beide Standorte bleiben damit unter der Mietpreis-Marke von 10 Euro pro Quadratmeter.

Die Aufsteiger landen im Tabellenkeller

Während die Bundesliga-Neulinge sportlich erst beweisen müssen, ob sie mit den etablierten Erstligisten mithalten können, gehören ihre Standorte bei den Mietpreisen zu den günstigsten der Liga.

In Spiesen-Elversberg, Heimat der SV Elversberg, werden durchschnittlich 8,82 Euro pro Quadratmeter verlangt. Paderborn liegt mit 8,53 Euro sogar noch etwas darunter.

Auch Dortmund findet sich weit hinten in der Mietpreis-Tabelle wieder. Trotz der Größe und sportlichen Bedeutung der Stadt kostet eine Mietwohnung hier durchschnittlich lediglich 8,30 Euro pro Quadratmeter. Damit belegt Dortmund Rang 17.

Noch günstiger ist Wohnen unter den Bundesligastandorten nur in Gelsenkirchen. Die Heimat des FC Schalke 04 bildet mit durchschnittlich 6,95 Euro pro Quadratmeter das Schlusslicht. Zwischen München und Gelsenkirchen liegen damit 14,58 Euro pro Quadratmeter – in der teuersten Bundesligastadt kostet der Quadratmeter somit mehr als dreimal so viel wie in der günstigsten.

Mietpreis-Tabelle der Bundesliga 2026/2027

Platz Stadt (Verein) Ø Angebotsmiete für Wohnungen
1 München (FC Bayern München) 21,53 €/m²
2 Frankfurt (Eintracht Frankfurt) 16,86 €/m²
3 Stuttgart (VfB Stuttgart) 15,19 €/m²
4 Berlin (1. FC Union Berlin) 14,53 €/m²
5 Hamburg (Hamburger SV) 13,91 €/m²
6 Köln (1. FC Köln) 13,89 €/m²
7 Freiburg (SC Freiburg) 13,09 €/m²
8 Mainz (1. FSV Mainz 05) 12,98 €/m²
9 Augsburg (FC Augsburg) 12,21 €/m²
10 Bremen (Werder Bremen) 10,49 €/m²
11 Leverkusen (Bayer 04 Leverkusen) 10,33 €/m²
12 Hoffenheim (TSG Hoffenheim) 10,25 €/m²
13 Leipzig (RB Leipzig) 9,63 €/m²
14 Mönchengladbach (Borussia Mönchengladbach) 9,27 €/m²
15 Spiesen-Elversberg (SV Elversberg) 8,82 €/m²
16 Paderborn (SC Paderborn 07) 8,53 €/m²
17 Dortmund (Borussia Dortmund) 8,30 €/m²
18 Gelsenkirchen (FC Schalke 04) 6,95 €/m²

Quelle: immowelt Price Map

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