Ratgeber

Mannheim und Karlsruhe ziehen an – das Preisniveau bleibt aber kontrolliert

Autorenbild Kilian Treß
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Der Immobilienmarkt hat sich 2025 weiter stabilisiert, auch in Baden-Württemberg setzen sich moderate Preisanstiege fort. In Mannheim und Karlsruhe legten die Angebotspreise im 4. Quartal erneut zu.

Wohnungspreise in Mannheim und Karlsruhe im Plus

Zum Jahresende setzte sich der Aufwärtstrend bei Bestandswohnungen auch in der Rhein-Neckar- und der TechnologieRegion Karlsruhe fort. In Mannheim stiegen die Angebotspreise im 4. Quartal 2025 moderat an. Das ergibt Auswertung von immowelt. Zum 01.01.2026 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei rund 3.900 EuroKarlsruhe bewegt sich etwas darunter: Wohnungen kosten zum Jahresbeginn 2026 im Schnitt etwa 3.700 Euro pro Quadratmeter. Beide Städte profitieren von stabiler Nachfrage, ohne in eine stark beschleunigte Preisdynamik überzugehen.

Häuser: Solide Entwicklung, keine Überhitzung

Bei Einfamilienhäusern zeigt sich ebenfalls eine stabile, aber zurückhaltende Entwicklung. In Mannheim liegen die Angebotspreise zum 01.01.2026 bei rund 4.800 Euro pro Quadratmeter, in Karlsruhe bei etwa 4.600 Euro. Damit bleiben Häuser deutlich günstiger als in klassischen Hochpreisregionen, auch wenn sich das Preisniveau in den vergangenen Jahren spürbar nach oben verschoben hat.

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Heidelberg, Ludwigshafen, Pforzheim: Umfeld zieht unterschiedlich an

Im direkten Umfeld zeigen sich klare Unterschiede.

  • Heidelberg bleibt der teuerste Standort der Region. Wohnungen kosten dort zum Jahresbeginn 2026 rund 4.600 Euro pro Quadratmeter, Häuser etwa 5.400 Euro.
  • In Ludwigshafen fällt das Preisniveau niedriger aus: Wohnungen liegen bei rund 3.300 Euro, Häuser bei etwa 4.200 Euro pro Quadratmeter.
  • Pforzheim, zwischen Karlsruhe und Stuttgart gelegen, bewegt sich ebenfalls auf moderatem Niveau mit Wohnungspreisen um 3.200 Euro und Hauspreisen um 4.000 Euro pro Quadratmeter.

2026: Region wächst – ohne extreme Ausschläge

Die Zahlen zeigen für Mannheim, Karlsruhe und das Umland ein insgesamt ausgeglichenes Marktumfeld. Die Angebotspreise steigen, aber ohne starke Ausschläge nach oben oder unten. Für 2026 spricht vieles für eine Fortsetzung dieser moderaten Entwicklung. Die Region profitiert von wirtschaftlicher Stabilität und guter Infrastruktur – bleibt preislich jedoch deutlich unter den großen Hochpreisstandorten wie München, Hamburg oder Stuttgart.

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