St. Georg: Die lebendige Mischung aus urbanem Wohnen, Szeneleben und internationalem Flair. Hier trifft klassischer Altbau auf punktuell Moderne Neubauwohnungen mit Stil.
Der Hansa-Brunnen auf dem Hansaplatz im Stadtteil St. Georg. Foto: stock.adobe.com / Carl-Jürgen Bautsch
Inhaltsverzeichnis
Kurzprofil des Stadtteils
St. Georg liegt zentral in Hamburg direkt östlich der Innenstadt und grenzt an die Außenalster. Der Stadtteil ist bekannt für seine lebendige Mischung aus urbanem Wohnen, Szeneleben und internationalem Flair. Altbauten, Gastronomie und kurze Wege prägen den Alltag. Besonders angesprochen werden Singles, Paare, Kreative und Berufspendler.
Bevölkerung und Lebensstil
St. Georg befindet sich im Bezirk Hamburg-Mitte und grenzt unter anderem an die Innenstadt, Hohenfelde, Hammerbrook und St. Pauli. Die Hamburger Innenstadt ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV in wenigen Minuten erreichbar.
Der Charakter ist urban, dicht und lebendig. Rund um die Langen Reihe, die Alster und den Hauptbahnhof zeigt sich St. Georg als vielfältiger Stadtteil mit klarer Szeneprägung, aber auch ruhigeren Wohnlagen abseits der Hauptachsen.
Die Bevölkerung in St. Georg ist vergleichsweise jung und heterogen. Viele Haushalte bestehen aus Singles oder Paaren, Familien sind eher selten. Der Stadtteil ist international geprägt und bekannt für seine offene, vielfältige Bewohnerschaft.
Der Lebensstil gilt als urban und aktiv. Gastronomie, Kultur und soziale Treffpunkte spielen eine große Rolle. Gleichzeitig gibt es Wohnbereiche, die eher zurückgezogen und ruhig sind.
Wohnen und Bebauung
St. Georg ist überwiegend von dichter Blockbebauung geprägt. Typisch sind:
- Mehrfamilienhäuser
- Altbauten aus der Gründerzeit
- vereinzelt Nachkriegsbauten
- punktuell moderne Neubauten
Viele Wohnungen verfügen über hohe Decken, Stuck oder klassische Altbaugrundrisse. Die Wohnlagen unterscheiden sich stark: Während es entlang großer Straßen lebhafter ist, bieten Nebenstraßen und Alsternähe deutlich ruhigere Wohnqualität.
Infrastruktur und Nahversorgung
Infrastruktur und Nahversorgung, Verkehr
Die Nahversorgung in St. Georg ist sehr gut. Supermärkte, Bäcker, Apotheken, Kioske und Fachgeschäfte sind dicht verteilt. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Cafés, Restaurants, Bars und kleinere Läden.
Dienstleistungen, Ärzte, Banken und weitere Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind fußläufig erreichbar. Der Alltag lässt sich weitgehend im Stadtteil organisieren, ohne auf andere Viertel angewiesen zu sein.
Digitale Infrastruktur und Mobilfunk gelten als gut ausgebaut.
Verkehrsanbindung und Pendeln
St. Georg verfügt über eine der besten Verkehrsanbindungen Hamburgs. Der Hauptbahnhof liegt direkt angrenzend, zahlreiche U- und S-Bahn-Linien sowie Busverbindungen sind schnell erreichbar.
Die Innenstadt ist in wenigen Minuten erreichbar, viele Wege lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen.
Mit dem Auto ist die Anbindung gut, allerdings herrscht in weiten Teilen hoher Parkdruck, Bewohnerparken ist üblich.
Für Pendler bietet St. Georg kurze Wege in nahezu alle Teile der Stadt und darüber hinaus.
Bildung, Betreuung und Gesundheit
Bildung, Freizeit, Sicherheit
Im Stadtteil gibt es Kitas und Betreuungseinrichtungen, die sich am Bedarf orientieren. Schulen befinden sich im Stadtteil und in angrenzenden Quartieren.
Die medizinische Versorgung ist sehr gut: Haus- und Fachärzte, Apotheken sowie die Nähe zu großen Kliniken und medizinischen Einrichtungen sorgen für eine hohe Versorgungsdichte.
Freizeit, Natur und Kultur
Ein zentrales Freizeitelement ist die Nähe zur Außenalster mit ihren Spazier-, Lauf- und Radwegen. Grünflächen sind vorhanden, wenn auch begrenzt.
Kulturell ist St. Georg sehr lebendig: Theater, kleinere Bühnen, Veranstaltungen und eine ausgeprägte Gastronomieszene prägen das Viertel.
Die Langen Reihe gilt als eine der bekanntesten Straßen des Stadtteils und ist Treffpunkt für Cafés, Restaurants und Bars.
Sicherheit, Sauberkeit und Lärm
St. Georg ist ein belebter Stadtteil mit hohem Publikumsverkehr. Das subjektive Sicherheitsgefühl variiert je nach Lage und Tageszeit. Belebte Bereiche rund um den Hauptbahnhof sind lauter und unruhiger, ruhigere Wohnlagen finden sich abseits der Hauptachsen.
Die Sauberkeit wird unterschiedlich wahrgenommen, insgesamt ist der Stadtteil durch seine zentrale Lage stärker beansprucht als reine Wohnviertel.
Immobilienmarkt und Preise
St. Georg zählt zu den hochpreisigen innerstädtischen Wohnlagen Hamburgs. Laut immowelt Price Map (Stand: Januar 2026) liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei:
- Eigentumswohnungen: rund 7.340 Euro pro Quadratmeter
- Häuser: rund 9.370 Euro pro Quadratmeter
Die Price Map zeigt deutliche Unterschiede innerhalb des Stadtteils:
- Dunkelrote Bereiche markieren besonders teure Lagen, vor allem entlang der Außenalster und in zentralen Altbaubereichen.
- Rote und orangefarbene Flächen stehen für weiterhin hohe, aber etwas niedrigere Preise in südlichen und östlichen Teilen von St. Georg.
Insgesamt ist die Nachfrage hoch, das Angebot begrenzt. St. Georg gilt als stabiler, gut nachgefragter Markt mit urbanem Profil.
Für wen eignet sich St. Georg?
Besonders geeignet für:
- Singles und Paare
- Berufspendler
- Menschen mit urbanem Lebensstil
- Kultur- und Gastronomieinteressierte
Eher weniger geeignet für:
- Familien mit hohem Platz- und Ruhebedarf
- Menschen, die ein klassisch ruhiges Wohnumfeld suchen
Geschrieben am 19.01.2026
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