Nicht jeder hat ein extra Gästezimmer – und trotzdem stehen irgendwann Freunde oder Familie mit Übernachtungskoffer vor der Tür. Aber wohin mit den Gästen? Wir zeigen clevere Ideen, wie du auch auf kleinem Raum für eine entspannte Nacht sorgen kannst.
Ein stilvoll eingerichtetes Wohnzimmer mit einem ausziehbaren Schlafsofa bietet eine komfortable Übernachtungsmöglichkeit für Gäste – auch ohne separates Gästezimmer. New Africa / stock.adobe.com
Mit etwas Vorbereitung und den richtigen Tricks wird aus Sofa, Boden oder Esszimmer eine gemütliche Wohlfühloase. Von der Schlafmöglichkeit bis zum Begrüßungsdrink – mit diesen Tipps fühlen sich deine Gäste fast wie im Boutique-Hotel. Praktisch für alle, die flexibel bleiben müssen – ob in der Stadtwohnung oder im Tiny House.
1. Schlafplatz ohne Gästezimmer: Diese Optionen hast du
Wenn du kein separates Gästezimmer hast, brauchst du kreative Alternativen. Klassiker sind das Schlafsofa oder ein Ausziehbett – ideal fürs Wohnzimmer. Wer keinen Platz für große Möbel hat, kann auf eine hochwertige Luftmatratze oder ein klappbares Gästebett setzen.
Wichtig: Wähle Varianten mit gutem Liegekomfort und schnell auf- und abbaubarer Funktion.
Extra-Tipp: Eine klappbare Matratze mit Topper wirkt hochwertiger und lässt sich tagsüber gut verstauen.
2. Gemütlichkeit wie im Hotel: So fühlen sich Gäste willkommen
Auch ohne Luxus kannst du viel Komfort bieten: Frische Bettwäsche, ein kuscheliges Plaid, ein kleines Tablett mit Wasserflasche, Glas und etwas Lesestoff – das schafft sofort Hotelgefühl. Ein Nachtlicht oder dimmbare Lampe sorgt für sanftes Licht und Orientierung im Dunkeln.
Extra-Tipp: Duftkerze oder Raumduft (dezent!) unterstreichen das Zuhause-Gefühl.
3. Sichtschutz und Rückzugsort: So entsteht Privatsphäre
Im offenen Wohnkonzept ist ein Sichtschutz Gold wert. Ein Paravent, ein aufgespannter Vorhang oder sogar ein geschickt platzierter Kleiderschrank können helfen, dem Gast ein bisschen Privatsphäre zu geben. Auch ein kleiner Hocker oder ein freier Platz im Regal als „Nachttisch“ schaffen Struktur.
Extra-Tipp: Ein kleines Schild „Willkommen“ oder eine persönliche Nachricht auf dem Kissen wirkt charmant und durchdacht.
4. Wohin mit Koffern, Kleidung & Co.? Stauraum clever anbieten
Gäste bringen Gepäck mit – biete also eine Ablagefläche oder eine freie Kommode an. Auch ein leerer Kleiderbügel im Schrank oder ein Haken an der Tür zeigt: Hier ist Platz für dich. Aufbewahrungsboxen unter dem Sofa oder ein leerer Korb helfen bei der Ordnung.
Extra-Tipp: Lege ein kleines Handtuch-Set mit Seife oder Duschgel bereit – das spart Fragen und wirkt aufgeräumt.
Gastfreundschaft braucht kein Extra-Zimmer
Du brauchst kein Gästezimmer, um Gastgeber mit Herz zu sein. Mit durchdachten Details, gemütlicher Atmosphäre und ein wenig Vorbereitung fühlen sich deine Gäste rundum willkommen – und du selbst bleibst entspannt.
Geschrieben am 16.10.2025
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