Im Freien

Tschüss Langweile, hallo Wildnis: Diese 6 Gartenpflanzen sind out!

Autorenbild: Fabienne Leonard
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Tschüss Langweile, hallo Wildnis: Wir verraten dir, welche Gartenpflanzen dieses Jahr out sind und was du stattdessen in deiner Outdoor-Oase anpflanzen solltest.

1. Buchsbaum

Der Buchsbaum war jahrzehntelang der Star in formalen Gärten. Doch der Buchsbaumzünsler und Pilzkrankheiten setzen ihm massiv zu. Zudem erfordern die Hecken viel Pflege und regelmäßigen Schnitt. Viele Gärtner ersetzen sie inzwischen durch locker wachsende Sträucher oder Staudenbeete.

2. Kirschlorbeer

Der immergrüne Sichtschutz war lange beliebt, gilt heute aber als ökologisch problematisch. Die Pflanzen bieten kaum Nahrung für Insekten und können sich in manchen Regionen stark ausbreiten. Naturhecken mit heimischen Sträuchern werden deshalb immer häufiger bevorzugt.

3. Forsythie

Die gelben Frühlingsblüten sind zwar auffällig, doch die Sträucher liefern kaum Nektar für Insekten. Deshalb verschwinden Forsythien zunehmend aus naturnahen Gärten und werden durch blühende Wildsträucher ersetzt.

4. Thuja-Hecken

Thuja-Hecken sind pflegeintensiv und reagieren empfindlich auf Trockenheit. In heißen Sommern werden sie schnell braun. Viele Gartenbesitzer ersetzen sie inzwischen durch robustere Mischhecken mit heimischen Gehölzen.

5. Klassischer Rasen

Vergiss den klassischen englischen Rasen, er verbraucht viel zu viel Wasser. Stattdessen sollte eine Wildblumenwiese mit heimischen Arten bei dir Einzug halten. Die Blümchen bringen Farbe, fördern die Artenvielfalt und benötigen deutlich weniger Wasser. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Duft-Veilchen „Königin Charlotte“, dem Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), dem Knotiger Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum) oder etwas Sommer-Salbei (Salvia nemorosa)?

Was 2026 außerdem aus deinem Garten verschwinden sollte:

Plastikmöbel

Auch was die Gartenlounge und Sitzmöbel angeht, steht Natürlichkeit hoch im Kurs. Denn natürliche Materialien wie Holz oder Bast schaffen eine perfekte Verbindung zur Umwelt. Plastik oder andere „künstliche“ Materialien solltest du lieber aus deinem Garten verschwinden lassen. 

 

Pflanzengifte

Lass deinen Garten zur Arche Noah für Pflanzen und Tiere werden. Statt Schädlinge mit Chemie zu bekämpfen, setze lieber auf natürliche Strategien. Dafür sollten die Pflanzen von Anfang an gestärkt werden. Natürliche Pflanzenstärkungsmittel wie Brennnessel- oder Schachtelhalmjauchen fördern die Widerstandskraft und helfen, Krankheiten und Schädlinge besser abzuwehren. 

 

Künstliche Düngermittel

Statt Torf und synthetischer Dünger solltest du jetzt auf Kompost und Pflanzenkohle setzen. Sie verbessern die Bodenstruktur, fördern Mikroorganismen und speichern Nährstoffe langfristig. Wenn du deinen Boden gut pflegst, wirst du mit gesunden, kräftigen und widerstandsfähigen Pflanzen belohnt – ganz ohne Chemie.

 

Durstige Gehölze

Auch bei den Gehölzen gilt: fit statt durstig. Felsenbirne, Perückenstrauch und Sanddorn sind bestens an Hitze und Trockenheit angepasst. Selbst im Hochsommer bleiben sie attraktiv, ohne dass ständig gegossen werden muss. Zisternen speichern Regenwasser, das später zum Gießen genutzt werden kann. 

 

Akkurat gestutzte Hecken 

Streng geschnittene Buchsbaumhecken und geometrisch angelegte Beete sind überholt. Kein Wundern, denn die sind pflegeintensiv, anfällig für Schädlinge und bieten ökologisch nur wenig Mehrwert. Locker wachsende Pflanzungen mit Stauden und Gräsern wirken lebendiger, sind oft robuster und schaffen zugleich wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Gartenbewohner.

 

Exotische „Modepflanzen“ 

Viele dieser Arten reagieren empfindlich auf Frost oder extreme Hitze und benötigen deutlich mehr Pflege sowie regelmäßiges Gießen. Der Trend geht klar zu heimischen oder klimatisch angepassten Pflanzen, die besser mit den regionalen Böden zurechtkommen und gleichzeitig Insekten und anderen Gartenbewohnern Nahrung und Lebensraum bieten. 

 

Monokulturen im Beet

Große Beete mit nur einer Pflanzenart sind anfälliger für Krankheiten und bieten weniger Lebensraum für Tiere. Moderne Gärten setzen im Jahr 2026 auf Mischpflanzungen mit Stauden, Gräsern und Wildpflanzen.

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