Leipzig zählt weiterhin zu den dynamischsten Immobilienmärkten Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 2.633 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen.
Der Leipziger Stadtteil Plagwitz mit moderner Wohnarchitektur und historischer Brücke am Karl-Heine-Kanal. Foto: iStock.com / Frank Guenther
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Leipzig: 2.633 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Leipzig: Zentrum-West mit 3.385 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Leipzig: Grünau-Ost mit 2.056 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Leipzigs zählt aktuell Zentrum-West. Der Stadtteil überzeugt durch seine zentrale Lage, hochwertige Altbauten und die Nähe zur Innenstadt. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 3.385 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 29 Prozent über dem Leipziger Durchschnitt.
Auch Zentrum und Zentrum-Nordwest bleiben stark gefragt. Besonders Zentrum profitiert von kurzen Wegen, urbanem Wohnen und einer hohen Nachfrage nach zentralem Wohnraum. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 3.369 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Meusdorf und Zentrum-Süd. Beide Stadtteile verbinden gute Infrastruktur mit hoher Wohnqualität und profitieren von einer stabilen Nachfrage. Laut Daten von immowelt zählen auch Schleußig, Baalsdorf und Zentrum-Nord weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Leipzigs.
Familien setzen zunehmend auf grüne Wohnlagen
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Schleußig und Gohlis-Nord bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Grünflächen.
Auch Plagwitz überzeugt weiterhin durch seine Mischung aus urbanem Leben, kreativer Szene und moderner Wohnentwicklung. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Naherholung, Verkehrsanbindung und langfristige Wertentwicklung.
Die wirtschaftliche Entwicklung Leipzigs sowie das anhaltende Bevölkerungswachstum sorgen weiterhin für stabile Nachfrage am Immobilienmarkt. Dadurch bleiben die Preise in vielen Wohnlagen auf vergleichsweise hohem Niveau stabil.
Teuerste Stadtteile in Leipzig:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Leipziger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Zentrum-West | 3.385 € | +29 % |
| Zentrum | 3.369 € | +28 % |
| Zentrum-Nordwest | 3.217 € | +22 % |
| Meusdorf | 3.165 € | +20 % |
| Zentrum-Süd | 3.152 € | +20 % |
Äußere Stadtteile bieten weiterhin günstige Einstiegsmöglichkeiten
Trotz steigender Immobilienpreise gibt es in Leipzig weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise niedrigen Kaufpreisen. Besonders in einigen östlichen und westlichen Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Grünau-Ost. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 2.056 Euro pro Quadratmeter und damit rund 22 Prozent weniger als im Leipziger Durchschnitt. Auch Althen-Kleinpösna, Paunsdorf, Schönau und Schönefeld-Abtnaundorf bieten weiterhin vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Stadtteile künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Leipzig:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Leipziger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Grünau-Ost | 2.056 € | -22 % |
| Althen-Kleinpösna | 2.084 € | -21 % |
| Paunsdorf | 2.117 € | -20 % |
| Schönau | 2.140 € | -19 % |
| Schönefeld-Abtnaundorf | 2.143 € | -19 % |
Geschrieben am 24.05.2026
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