Ratgeber

Klimaanlage nachrüsten: Diese Handwerker brauchst du – und so teuer wird der Einbau

Autorenbild Kilian Treß
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Eine echte Split-Klimaanlage kühlt deutlich effizienter als mobile Geräte. Doch für den Einbau reicht es nicht, das Gerät einfach an die Wand zu hängen. Kernbohrung, Stromanschluss und Kältemittelleitungen machen die Installation zum Job für Profis. Wir zeigen, welche Arbeiten nötig sind, wer sie übernimmt und mit welchen Kosten du rechnen musst.

Eine Split-Klimaanlage ist kein Heimwerkerprojekt

Wer sich für eine fest installierte Split-Klimaanlage entscheidet, bekommt deutlich mehr Kühlleistung und meist auch einen leiseren Betrieb als mit einem mobilen Klimagerät. Dafür ist der Einbau deutlich aufwendiger.

Innen- und Außengerät müssen über Kältemittelleitungen, Stromkabel und einen Kondenswasserablauf miteinander verbunden werden. Dafür ist fast immer eine Kernbohrung durch die Außenwand erforderlich. Zusätzlich muss das Außengerät sicher befestigt werden – entweder an der Fassade, auf einem Balkon oder auf einem Fundament im Garten.

Diese Handwerker sind nötig

Je nach Gebäude arbeiten mehrere Gewerke zusammen:

Kälte- und Klimatechniker

Der wichtigste Ansprechpartner ist ein Fachbetrieb für Kälte- und Klimatechnik. Er plant die Anlage, montiert Innen- und Außengerät, verlegt die Kältemittelleitungen, zieht ein Vakuum und nimmt die Anlage in Betrieb. Da Split-Klimaanlagen fluorierte Kältemittel enthalten, dürfen diese Arbeiten ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe durchführen.

Kernbohrfirma

Für die Leitungen wird meist eine Kernbohrung mit 60 bis 80 Millimetern Durchmesser benötigt. Viele Klimafachbetriebe erledigen diese Arbeit selbst oder arbeiten mit spezialisierten Bohrunternehmen zusammen.

Elektriker

Benötigt die Klimaanlage einen neuen Stromkreis oder muss eine zusätzliche Sicherung im Sicherungskasten installiert werden, kommt ein Elektriker ins Spiel. Bei kleineren Anlagen genügt häufig ein vorhandener Stromanschluss.

Das kostet der Einbau

Die eigentliche Klimaanlage ist oft nur ein Teil der Gesamtkosten.

Typische Preise:

  • Split-Klimaanlage (inkl. Innengerät): ab etwa 1.000 bis 2.500 Euro
  • Multisplit-Anlagen für mehrere Räume: 2.500 bis über 6.000 Euro
  • Montage: 800 bis 2.000 Euro
  • Kernbohrung: 150 bis 400 Euro
  • Elektriker (falls erforderlich): 150 bis 600 Euro
  • Wandhalterung oder Fundament: 100 bis 400 Euro

Auf dem Land wird traditionell gebaut

Außerhalb der Großstädte zeigt sich Ecuador von einer ganz anderen Seite. In den Andenregionen bestehen viele Häuser aus Ziegeln oder Beton und sind häufig farbenfroh gestrichen. In ländlichen Gebieten prägen einfache Einfamilienhäuser und kleine Höfe das Bild.

Im Amazonasgebiet werden Häuser oft erhöht gebaut, um sie vor Feuchtigkeit und Überschwemmungen zu schützen. An der Pazifikküste sorgen offene Bauweisen und große Dachüberstände für Kühlung bei tropischen Temperaturen.

Luxuswohnungen mit Vulkanblick

Wer in Ecuador besonders exklusiv wohnen möchte, findet zahlreiche Luxusimmobilien mit Blick auf die Anden. Vor allem rund um Quito entstehen Wohnanlagen mit Panoramafenstern, Pools und großen Terrassen. Die Aussicht reicht oft bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Vulkane.

Beliebt sind außerdem Häuser in den Tälern rund um die Hauptstadt. Dort ist das Klima etwas milder als in den höher gelegenen Stadtteilen, gleichzeitig bleibt die Nähe zum wirtschaftlichen Zentrum erhalten.

Vier Klimazonen, vier Wohnstile

Kaum ein Land vereint auf vergleichsweise kleiner Fläche so viele unterschiedliche Landschaften wie Ecuador. Anden, Küste, Regenwald und die Galápagos-Inseln sorgen dafür, dass sich auch die Architektur stark unterscheidet.

Während in den Bergen massive Gebäude gegen Kälte und Höhenlage schützen, setzen die Menschen an der Küste auf offene Bauweisen gegen die Hitze. Im Regenwald stehen praktische Lösungen gegen Feuchtigkeit im Vordergrund.

Ein WM-Gegner voller Kontraste

Sportlich dürfte Ecuador für Deutschland die größte Herausforderung in der Vorrunde darstellen. Beim Wohnen zeigt sich das Land ebenso vielfältig wie auf dem Fußballplatz. Historische Kolonialstädte, moderne Hochhäuser, Bergdörfer in den Anden und Häuser mitten im Regenwald machen Ecuador zu einem der abwechslungsreichsten Länder Südamerikas. Für Fußballfans gibt es also weit mehr zu entdecken als nur den nächsten Gegner der deutschen Nationalmannschaft.

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Für eine klassische Split-Klimaanlage in einem Einfamilienhaus sollten Eigentümer insgesamt meist zwischen 2.000 und 4.500 Euro einplanen. Größere Anlagen oder schwierige Einbausituationen können deutlich teurer werden.

So lange dauert der Einbau

In den meisten Fällen ist die Montage schneller erledigt, als viele vermuten.

Für eine einzelne Split-Klimaanlage benötigen Fachbetriebe häufig nur einen Arbeitstag. Dabei werden die Kernbohrung durchgeführt, Leitungen verlegt, beide Geräte montiert und die Anlage in Betrieb genommen.

Müssen mehrere Räume angeschlossen oder längere Leitungswege verlegt werden, kann sich die Installation auf zwei bis drei Tage verlängern.

Brauche ich eine Genehmigung?

Nicht immer. Im Einfamilienhaus ist der Einbau meist unkompliziert, solange keine örtlichen Bauvorschriften oder Denkmalschutzauflagen entgegenstehen.

Wer in einer Eigentumswohnung lebt, benötigt für das Außengerät häufig die Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Mieter brauchen grundsätzlich die Erlaubnis ihres Vermieters, da die Montage eine bauliche Veränderung darstellt.

Lohnt sich der Aufwand?

Wer regelmäßig unter heißen Sommern leidet oder Dachgeschossräume kühlen möchte, fährt mit einer Split-Klimaanlage langfristig deutlich besser als mit einem mobilen Klimagerät. Moderne Anlagen arbeiten wesentlich effizienter, leiser und verbrauchen trotz höherer Leistung oft weniger Strom. Viele Geräte können zudem im Winter als Luft-Luft-Wärmepumpe zum Heizen eingesetzt werden – ein zusätzlicher Vorteil, der die Investition attraktiver macht.

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