Frankfurt am Main gehört weiterhin zu den teuersten Immobilienstandorten Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 5.474 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen.
Frühlingsstimmung an der Alten Oper in Frankfurt am Main mit den bekannten Bär-und-Bulle-Skulpturen im Bankenviertel. Foto: iStock.com / fotoVoyager
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Frankfurt: 5.474 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Frankfurt: Westend-Süd mit 8.433 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Frankfurt: Sossenheim mit 3.736 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Frankfurts zählt weiterhin Westend-Süd. Der Stadtteil überzeugt durch seine zentrale Lage, repräsentative Altbauten und die Nähe zum Bankenviertel. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 8.433 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 54 Prozent über dem Frankfurter Durchschnitt.
Auch Westend-Nord und Nordend-West bleiben stark gefragt. Besonders Westend-Nord profitiert von seiner exklusiven Wohnlage, vielen Grünflächen und der guten Infrastruktur. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 7.708 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Altstadt und Bahnhofsviertel. Beide Stadtteile verbinden urbanes Wohnen mit kurzen Wegen und einer hohen Nachfrage nach zentralem Wohnraum. Laut Daten von immowelt zählen auch Gutleutviertel, Nordend-Ost und Bockenheim weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Frankfurts.
Familien setzen auf gut angebundene Wohnlagen mit hoher Lebensqualität
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Bornheim und Dornbusch bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Grünflächen.
Auch Sachsenhausen überzeugt durch seine Mischung aus urbanem Leben, Mainnähe und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Wohnqualität, Naherholung und langfristige Wertentwicklung.
Die wirtschaftliche Stärke Frankfurts und die hohe Nachfrage nach Wohnraum sorgen weiterhin für stabile Preise in vielen Stadtteilen. Dadurch bleibt der Immobilienmarkt der Mainmetropole auf hohem Niveau.
Teuerste Stadtteile in Frankfurt:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Frankfurter Durchschnitt |
|---|---|---|
| Westend-Süd | 8.433 € | +54 % |
| Westend-Nord | 7.708 € | +41 % |
| Nordend-West | 7.385 € | +35 % |
| Altstadt | 7.168 € | +31 % |
| Bahnhofsviertel | 6.967 € | +27 % |
Äußere Stadtteile bieten vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten
Trotz des hohen Preisniveaus gibt es in Frankfurt weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise niedrigeren Kaufpreisen. Besonders in einigen äußeren Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigeren Wohnlagen zählt aktuell Sossenheim. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 3.736 Euro pro Quadratmeter und damit rund 32 Prozent weniger als im Frankfurter Durchschnitt. Auch Höchst, Fechenheim, Schwanheim und Zeilsheim bieten weiterhin vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Neubauprojekte könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Frankfurt:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Frankfurter Durchschnitt |
|---|---|---|
| Sossenheim | 3.736 € | -32 % |
| Höchst | 3.936 € | -28 % |
| Fechenheim | 3.981 € | -27 % |
| Schwanheim | 4.129 € | -25 % |
| Zeilsheim | 4.140 € | -24 % |
Geschrieben am 24.05.2026
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