Hamburg zählt weiterhin zu den gefragtesten Immobilienstandorten Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 5.887 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Hansestadt zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen.
Historische Speicherstadt in Hamburg mit ihren markanten Backsteinfassaden und Blick Richtung Elbphilharmonie. Foto: iStock.com / querbeet
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Hamburg: 5.887 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Hamburg: Harvestehude mit 10.241 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Hamburg: Neuenfelde mit 3.255 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Hamburgs zählt weiterhin Harvestehude. Der Stadtteil überzeugt durch seine direkte Lage an der Alster, repräsentative Altbauten und eine hohe Wohnqualität. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 10.241 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 74 Prozent über dem Hamburger Durchschnitt.
Auch Rotherbaum und die HafenCity bleiben stark gefragt. Besonders Rotherbaum profitiert von seiner zentralen Lage, zahlreichen Grünflächen und exklusiven Wohnhäusern. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 9.859 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Uhlenhorst und Hoheluft-Ost. Beide Stadtteile verbinden urbanes Wohnen mit hoher Lebensqualität und einer sehr guten Infrastruktur. Laut Daten von immowelt zählen auch Nienstedten, Eppendorf und Othmarschen weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Hamburgs.
Familien setzen auf grüne Wohnlagen mit hoher Lebensqualität
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Blankenese und Groß Flottbek bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und viel Grün.
Auch Winterhude überzeugt weiterhin durch seine Mischung aus urbanem Leben, Nähe zur Alster und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Naherholung, Verkehrsanbindung und langfristige Wertentwicklung.
Die hohe Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Stärke Hamburgs sorgen weiterhin für stabile Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Dadurch bleiben die Preise in vielen Stadtteilen auf hohem Niveau stabil.
Teuerste Stadtteile in Hamburg:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Hamburger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Harvestehude | 10.241 € | +74 % |
| Rotherbaum | 9.859 € | +67 % |
| HafenCity | 8.950 € | +52 % |
| Uhlenhorst | 8.766 € | +49 % |
| Hoheluft-Ost | 8.687 € | +48 % |
Äußere Stadtteile bieten weiterhin günstigere Einstiegsmöglichkeiten
Trotz des hohen Preisniveaus gibt es in Hamburg weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise niedrigeren Kaufpreisen. Besonders in einigen südlichen und äußeren Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Neuenfelde. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 3.255 Euro pro Quadratmeter und damit rund 45 Prozent weniger als im Hamburger Durchschnitt. Auch Kirchwerder, Altengamme, Ochsenwerder und Neuengamme bieten weiterhin vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Neubauprojekte könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Hamburg:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Hamburger Durchschnitt |
|---|---|---|
| Neuenfelde | 3.255 € | -45 % |
| Kirchwerder | 3.385 € | -43 % |
| Altengamme | 3.433 € | -42 % |
| Ochsenwerder | 3.599 € | -39 % |
| Neuengamme | 3.622 € | -38 % |
Geschrieben am 25.05.2026
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