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1.000 Euro Miete in Niedersachsen: Für so viel Wohnung reicht das noch in niedersächsischen Großstädten

Autorenbild: Andreas Steger
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In Niedersachsens Großstädten bekommen Mieter 2026 für 1.000 Euro Miete deutlich weniger Wohnfläche als noch vor fünf Jahren. In Hannover reichen 1.000 Euro Kaltmiete inzwischen nur noch für knapp 89 Quadratmeter. Deutlich mehr Platz gibt es dagegen weiterhin in Salzgitter und Wolfsburg.

Niedersachsens Großstädte im Miet-Check

  • Geringste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Hannover mit 88,7 Quadratmetern
  • Meiste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Salzgitter mit 129,2 Quadratmetern
  • Stärkster Rückgang der Wohnfläche für 1.000 Euro Miete seit 2021: Göttingen mit -17,9 Prozent

Quelle: immowelt Price Map (Stand: Oktober 2026)

Wer in Niedersachsen 1.000 Euro für die Kaltmiete zahlt, bekommt dafür heute in allen untersuchten Großstädten weniger Wohnraum als noch vor fünf Jahren. Besonders deutlich fällt der Rückgang in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück aus.

Gleichzeitig bleiben die Unterschiede der Angebotsmieten auf immowelt.de zwischen den Städten groß. Während das Budget in Hannover nur noch für 88,7 Quadratmeter reicht, bekommen Wohnungssuchende in Salzgitter für dieselbe Summe noch 129,2 Quadratmeter.

Hannover bietet die geringste Wohnfläche

Am wenigsten Wohnfläche gibt es weiterhin in Hannover. Im Oktober 2026 reichen 1.000 Euro Kaltmiete dort rechnerisch für 88,7 Quadratmeter. Im Oktober 2021 waren es noch 104,4 Quadratmeter.

Damit gingen innerhalb von fünf Jahren rund 15,7 Quadratmeter beziehungsweise 15,0 Prozent der finanzierbaren Wohnfläche verloren.

Hannover bleibt damit der teuerste Wohnungsmarkt unter den sieben untersuchten niedersächsischen Großstädten.

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Göttingen verliert prozentual am stärksten

Den größten prozentualen Rückgang verzeichnet Göttingen. Im Oktober 2021 reichten 1.000 Euro Kaltmiete dort noch für rund 114,8 Quadratmeter. Fünf Jahre später sind es nur noch 94,3 Quadratmeter.

Damit gingen rechnerisch rund 20,6 Quadratmeter beziehungsweise 17,9 Prozent der finanzierbaren Wohnfläche verloren.

Auch Oldenburg liegt mit einem Rückgang von 17,5 Prozent nur knapp dahinter. Dort sank die finanzierbare Fläche von 118,8 auf 98,0 Quadratmeter.

Auch Osnabrück und Braunschweig unter 100 Quadratmetern

In Osnabrück reichen 1.000 Euro Kaltmiete im Oktober 2026 noch für rund 95,2 Quadratmeter. Im Oktober 2021 waren es 114,8 Quadratmeter. Das entspricht einem Verlust von 19,6 Quadratmetern beziehungsweise 17,0 Prozent.

Braunschweig kommt aktuell auf 96,7 Quadratmeter. Fünf Jahre zuvor waren für dasselbe Budget noch rund 112,9 Quadratmeter möglich. Die finanzierbare Wohnfläche schrumpfte damit um 16,2 Quadratmeter beziehungsweise 14,3 Prozent.

Damit liegen neben Hannover und Göttingen inzwischen auch Osnabrück, Braunschweig und Oldenburg unter der Marke von 100 Quadratmetern.

Salzgitter und Wolfsburg bieten weiterhin deutlich mehr Platz

Mehr als 100 Quadratmeter gibt es für 1.000 Euro Kaltmiete nur noch in Wolfsburg und Salzgitter.

In Wolfsburg reichen 1.000 Euro im Oktober 2026 für rund 120,8 Quadratmeter. Im Oktober 2021 waren es noch 127,2 Quadratmeter. Mit einem Rückgang von 5,1 Prozent entwickelt sich Wolfsburg damit deutlich stabiler als die anderen untersuchten Großstädte.

Am meisten Wohnfläche gibt es weiterhin in Salzgitter. Dort reichen 1.000 Euro aktuell für rund 129,2 Quadratmeter. Vor fünf Jahren waren es allerdings noch 149,9 Quadratmeter. Das entspricht einem Verlust von rund 20,7 Quadratmetern beziehungsweise 13,8 Prozent.

So viel Wohnfläche gibt es in Niedersachsen für 1.000 Euro Miete

StadtOktober 2021Oktober 2026VeränderungVeränderung in %
Hannover104,4 qm88,7 qm-15,7 qm-15,0 %
Göttingen114,8 qm94,3 qm-20,6 qm-17,9 %
Osnabrück114,8 qm95,2 qm-19,6 qm-17,0 %
Braunschweig112,9 qm96,7 qm-16,2 qm-14,3 %
Oldenburg118,8 qm98,0 qm-20,7 qm-17,5 %
Wolfsburg127,2 qm120,8 qm-6,5 qm-5,1 %
Salzgitter149,9 qm129,2 qm-20,7 qm-13,8 %

Quelle: immowelt Price Map (Stand: Oktober 2026)

Nur noch zwei Städte über 100 Quadratmetern

Der Fünfjahresvergleich zeigt, wie stark die finanzierbare Wohnfläche in weiten Teilen Niedersachsens geschrumpft ist. In fünf der sieben untersuchten Großstädte reichen 1.000 Euro Kaltmiete inzwischen für weniger als 100 Quadratmeter.

Besonders stark fällt der relative Rückgang in Göttingen mit 17,9 Prozent aus. Auch Oldenburg und Osnabrück verzeichnen Verluste von rund 17 Prozent.

Wolfsburg entwickelt sich dagegen vergleichsweise stabil. Dort ging die finanzierbare Fläche innerhalb von fünf Jahren lediglich um 5,1 Prozent zurück. Zusammen mit Salzgitter ist Wolfsburg eine von nur noch zwei untersuchten niedersächsischen Großstädten, in denen 1.000 Euro weiterhin für mehr als 100 Quadratmeter reichen.

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