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Im Internet auf Immobiliensuche

Die Immobiliensuche findet heute zu einem großen Teil im Internet statt. Auf Immobilienportalen werden zahlreiche Objekte angeboten, die nach den Wünschen der Interessenten gefiltert werden können. Dazu bieten die Portale weitere Funktionen an, die die Suche vereinfachen sollen. Doch auch einige klassische Suchwerkzeuge wie der Rubrikenmarkt in den Tageszeitungen können hilfreich sein.

Ein Traumhaus suchen und finden. Foto: KB3/fotolia.com
Ein Traumhaus suchen und finden. Foto: KB3/fotolia.com

Das Angebot an freien Immobilien ist riesig. Allein auf immowelt.de werden Monat für Monat Millionen von Objekten angeboten. Die Schwierigkeit ist, aus der Fülle an Wohnungen und Häusern die potenziell interessanten Immobilien herauszufiltern. Genau darauf sind Immobilienportale spezialisiert. Sie filtern das Angebot nach genau den Kriterien, die der Suchende vorgibt.

Die besten Tipps zur Immobiliensuche

Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Foto: elxeneize/fotolia.com
Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Foto: elxeneize/fotolia.com

Die wichtigsten Fragen zu Beginn der Immobiliensuche lauten: Wie viel Zeit habe ich, wie viel Geld habe ich und was brauche ich? Diese drei Faktoren ergeben ein Profil, welches die Immo-Suche maßgeblich bestimmt. Wer ein Eigentumshäuschen sucht, muss sich eventuell auf eine längere Suche einstellen. Denn vielerorts sind die Angebote knapp und die Nachfrage ist groß. Wer innerhalb von wenigen Wochen oder gar Tagen eine neue Mietwohnung braucht, etwa weil er in eine andere Stadt zieht, hat womöglich nicht ausreichend Zeit, die perfekte Immobilie zu finden. Dann kann es sinnvoll sein, vorerst seine Ansprüche anzupassen, irgendeine Wohnimmobilie zu nehmen und mittelfristig etwas anderes zu suchen. Wer dagegen Geld übrig hat und es ohne Zeitdruck anlegen will, kann unabhängig vom Markt langfristig die Augen offen halten und bei einem geeigneten Angebot zuschlagen.

  • Faktor Zeit: Ist die Immobiliensuche eher kurzfristig angelegt, also eine Sache von Wochen? Oder ist sie eine mittelfristige Angelegenheit und darf Monate bis Jahre dauern? Geht es weniger um den richtigen Moment als vielmehr um die perfekte Immobilie – auch wenn sie erst in Jahrzehnten frei wird?
  • Faktor Geld: Üblicherweise geben Mieter 20 bis 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete inklusive Nebenkosten aus. Wie hoch der Anteil letztendlich ist, hängt nicht nur vom Einkommen sondern auch von den Ansprüchen und der Umgebung ab. Insofern schränken Ausnahmen wie Arbeitslosigkeit oder das Studium natürlich bei der Wohnungssuche ein. Allerdings erfordern manche Wohnobjekte einen Bedarfsschein, der nur bis zu einem bestimmten Monatseinkommen ausgestellt wird.
  • Faktor Bedarf: In welcher Gegend wird gesucht, wie groß muss die Immobilie sein und welche Ausstattungsmerkmale sollten vorhanden sein? Nach solchen Kriterien lässt sich das Angebot auf den großen Immobilienportalen ganz einfach filtern. Ein wichtiger Punkt, der die Immobiliensuche maßgeblich beeinflusst, ist die Frage, ob die Wohnung oder das Haus für den Eigenbedarf oder als Geldanlage benötigt wird. Prinzipiell ist zwar jedes Kaufobjekt auch als Renditeobjekt geeignet, manche eignen sich aber besser dazu als andere. Andersherum ist lange nicht jede Kaufimmobilie für den Eigenbedarf die richtige. Etwa weil das Objekt in mehrere Wohnungen unterteilt ist und/oder vermietet ist.

Unterschiedliche Wege zum Ziel: Immobilien-Portale, Zeitungen, Direktkontakt

Immobilie in Suchanzeigen finden.  Foto: VRD/fotolia.com
Immobilie in Suchanzeigen finden. Foto: VRD/fotolia.com

Je nach Suchfaktoren muss unter Umständen eine andere Suchtaktik gewählt werden an. Fast immer sollten Immobilienportale das Basissuchwerkzeug sein. Denn diese bieten ein breites Angebot, ausgeklügelte Suchfunktionen, direkte Kontaktmöglichkeiten zum Anbieter und vieles mehr.

  • Immobilienportale: Immobilienportale im Internet sind das wichtigste Suchwerkzeug. Gerade die großen Portale weisen ein umfangreiches Angebot auf, dazu zahlreiche Filtermöglichkeiten, Komfortsuchfunktionen wie eine Karte, je nach Angebot Bilder und Grundrisse, dazu ausführliche Exposés. Unabhängig der Suchfaktoren eignen sich Suchportale immer. Einzig im hochklassigen Luxusbereich, bei Geschäftsimmobilien und Renditeobjekten ist das Angebot unter Umständen eingeschränkt.
  • Suchanzeigen: Mithilfe eines Suchprofils können die Suchkriterien gespeichert werden. Der Nutzer erhält immer dann eine Nachricht, wenn neue Angebote auf der Seite eingestellt werden, die in sein Suchprofil passen. Schneller erfährt niemand von der neuen Immobilie auf dem Portal. Einige Portale bieten nicht nur Anbietern an, Profile zu erstellen, sondern auch Interessenten. Diese stellen sich vor, geben einige Rahmendaten an und werden dann von den Anbietern gefunden. Statt ihr Wohndomizil dem allgemeinen Markt anzubieten, sehen sich diese lieber direkt Interessenten an. Hier können sie sich sicher sein, das ernsthaftes Interesse besteht und sie müssen sich nicht mit einer Flut an Anfragen auseinandersetzen. Wenn alles passt, kommt die Immobilie gar nicht erst aufs Portal.
  • Zeitungen: Kein Relikt aus der Vergangenheit sondern eine gute Alternative sind Zeitungen mit regionalen Immobilienmärkten. Denn diese sprechen oftmals einen anderen Anbietermarkt an. Hier lassen sich also Immobilien finden, die gerade auf den Portalen nicht angeboten werden. Zwar ist die Immobiliensuche etwas schwieriger, weil Filtermöglichkeiten fehlen und aufgrund der begrenzten Zeichenzahl Abkürzungen verwendet werden, dafür inserieren häufig private Anbieter, die keine Provision verlangen.


Einige übliche Abkürzungen sind:

Bj Baujahr
EBK Einbauküche
ETW Etagenwohnung oder Eigentumswohnung
Gfl Grundfläche
MEA Mieteigentumsanteil
NK Nebenkosten
Blk Balkon
AR Abstellraum
Ct Courtage oder Provision
DHH Doppelhaushälfte
FW Fernwärme
HP Hochparterre
KP Kaufpreis
ÖZH Ölzentralheizung
SZ Schlafzimmer
v. Priv. Von Privat

 

  • Makler: Wer nicht selbst suchen will, kann auch einen Immobilien-Makler damit beauftragen. Allerdings bieten nicht alle Makler diesen Service an oder zeigen nur die Immobilien, die sie ohnehin in ihrer Datenbank haben. Gerade wer aus Berufsgründen in eine fremde Stadt zieht oder keine Zeit hat, selbst Immobilien zu suchen, hat oftmals keine andere Möglichkeit.
  • Direkte Ansprache: Je nach Ausgangsprofil bietet sich eine andere Art der Immobiliensuche an. Wer zum Beispiel in einem bestimmten Viertel eine Wohnung sucht oder in einem bestimmten Dorf, sollte die Augen offen halten, mit den Anwohnern sprechen oder Freunde und Bekannte befragen. Vielleicht sticht sogar eine leerstehende Immobilie ins Auge. Dann kann es hilfreich sein, den Eigentümer direkt anzusprechen.

Die Immowelt-Datenbank: Eckdaten überprüfen

Sollte sich die Immobiliensuche etwas in die Länge ziehen, müssen die Suchkriterien unter Umständen angepasst werden, etwa weil die zunächst festgelegten Eckpunkte nicht zu einem Ergebnis führen. Ohnehin ist es sinnvoll, Nischen auszumachen und zu suchen, was andere nicht suchen.

Wer im September nach 1-Zimmer-Appartments in einer Studentenstadt sucht, sieht sich großer Konkurrenz ausgesetzt.

Hier sind einige Daten hilfreich, die von immowelt.de zur Verfügung gestellt werden:

Immobilien-Eckdaten überprüfen.  Foto: goodluz/fotolia.com
Immobilien-Eckdaten überprüfen. Foto: goodluz/fotolia.com
  • Daten im Exposé: immowelt.de bietet ausführliche und informative Objektexposés. Dort werden beispielsweise auch die Kosten mit den Durchschnittspreisen der jeweiligen Stadt verglichen. So ist auf einen Blick absehbar, welche Summe üblicherweise für eine Immobilie aufgebracht werden muss.
  • Die Immowelt-Preisstatistik: Noch detailliertere Daten liefert die Immowelt-Preisstatistik. Mit deren Hilfe kann man verschiedene Wohngebiete und Immobiliengrößen vergleichen und sich auch die Preisentwicklung über bis zu drei Jahre hinweg anzeigen lassen kann. Die Statistik erreichen User entweder über einen Link im Exposé oder über eine eigene Suchseite. Das tolle an dem Tool: es lassen sich auch Wohngebiete miteinander vergleichen. So kann ganz einfach abgelesen werden, welches der in Frage kommenden Gebiete die günstigsten Preise hat.
  • Daten im Benutzerkonto: Wer auf immowelt.de ein kostenloses Benutzerkonto anlegt, hat Zugriff auf noch umfangreichere Daten. Hier kann auch Nachfrage und Angebot verglichen werden. So können Suchende feststellen, ob sie mit ihrem Suchprofil einer überdurchschnittlichen Konkurrenz ausgesetzt sind. Sie können sogar feststellen, in welchen Zeiträumen nach bestimmten Immobilientypen gesucht wird.

Auf Basis dieser Suchdaten, die Immobilienportale wie immowelt.de zur Verfügung stellen, lassen sich eventuell Nischen ausmachen. Es kann sinnvoll sein, die Suchkriterien leicht anzupassen. Wer dann etwas mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt dafür unter Umständen verhältnismäßig mehr Wohnraum – bei geringerer Konkurrenz. Vielleicht ist es auch sinnvoll, sich nach etwas kleineren Wohnungen oder Häusern umzusehen oder aber in einem anderen Stadtteil zu suchen.

Die örtliche Vergleichsmiete: Den Mietspiegel lesen

Eine ähnliche Funktion bieten die offiziellen örtlichen Mietspiegel. Denn die zeigen, welche Miete in vergleichbaren Mietwohnungen in ähnlichem Umfeld, beziehungsweise in der Nachbarschaft, in den vergangenen Jahren gezahlt wurde. Allerdings sind die offiziellen Mietspiegel zum Teil sehr detailliert und man erhält nur dann Angaben, wenn genaue Informationen über Baujahr und Ausstattung einer Immobilie vorliegen.

Der Besichtigungstermin: Wichtiger Informationstermin

Besichtigungstermin.  Foto: Kurhan/fotolia.com
Besichtigungstermin. Foto: Kurhan/fotolia.com

Eines der wichtigsten Elemente der Immobiliensuche ist der Besichtigungstermin. In den wenigsten Fällen wird das neue Zuhause blind gemietet, ohne es ein einziges Mal gesehen zu haben. Erst recht gilt das beim Hauskauf. Einige Termine können allerdings weniger aufschlussreich sein als andere. So ist es sonntags fast überall etwas ruhiger, die Straßen sind weniger belebt, Lastwagen sind nicht unterwegs und eine etwaige Lärmbelästigung fällt weniger auf. Im Optimalfall nimmt sich der Makler oder der Eigentümer beim Besichtigungstermin Zeit und beantwortet auch Fragen, die nicht im Exposé geklärt werden. Wenn die Immobilie nicht ganz den Wünschen entspricht, sind Vermieter manchmal dazu bereit, Kleinigkeiten zu verändern. Bei Kaufimmobilien können Nachteile den Kaufpreis drücken.

Einige interessante Fragen an den Makler oder Eigentümer:

  • Sind Mängel vorhanden, die möglicherweise noch beseitigt werden?
  • Was ist alles im Kauf- oder Mietpreis inbegriffen? In Mietwohnungen ist beispielsweise oftmals eine Einbauküche Teil der Wohnung – oder der Vormieter verlangt eine Ablöse dafür.
  • Wie sieht die Parkplatzsituation in der Umgebung aus? Womöglich kann ja sogar ein Parkplatz dazu gemietet werden. Vielleicht hat auch der Vormieter einen guten Tipp.
  • Wie hoch sind üblicherweise die Betriebskosten? Eventuell ist auch der Vormieter oder Vorbesitzer zu Auskünften bereit.
  • Gibt es öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe? Oder sind diese sogar zu nah? Rattert die S-Bahn direkt vor dem Schlafzimmerfenster vorbei?
  • Wie sieht die Nachbarschaft aus? Gibt es Supermärkte, Bäcker, Kindergärten, Ärzte in der Nähe? Je nach Suchprofil kann das von Vor- oder Nachteil sein.

 

Natürlich will auch der Eigentümer oder der Verkäufer den Interessenten kennenlernen und stellt deswegen einige Fragen. Allerdings muss der Interessent nicht alles beantworten. Gerade auf angespannten Mietmärkten bleibt dem Mieter allerdings oft nichts anders übrig. Im Rahmen der Vertragsanbahnung darf der Vermieter beziehungsweise der beauftragte Makler einige Daten erheben und speichern:

  • Kontaktdaten
  • Angaben zur Identität wie das Geburtsdatum
  • Anzahl der Personen im Haushalt
  • Beruf und Arbeitgeber sowie Informationen zu den Einkommensverhältnissen

 

Trotzdem muss der Interessent sich nicht auf alles einlassen. Der Vermieter darf beispielsweise keine Schufa-Auskunft oder Vorvermieterbescheinigung anfordern und auch keine Kopie des Personalausweises verlangen.

Provisionsfreie Immobilien

Der Mietwagen, Umzugshelfer, die neue Küche, selbst der Nachsendeauftrag – ein Umzug verursacht Kosten. Viele wollen dann zumindest die Maklerprovision sparen. Dabei wird gerne übersehen, dass der Makler sowohl dem Anbietenden als auch dem Suchenden viel Arbeit abnimmt und ein guter Makler sein Geld definitiv Wert ist. Einige Privatanbieter vermarkten, ebenso wie große Wohnungsbaugesellschaften, ihre Immobilien dennoch selbst und bieten sie provisionsfrei an. Diese provisionsfreien Immobilien sind auf den Immobilienportalen extra gekennzeichnet.

Immobiliensuche im Ausland: Nicht ohne einen Profi

Immobilien im Ausland. Foto: hydebrink/fotolia.com
Immobilien im Ausland. Foto: hydebrink/fotolia.com

Wer auf der Suche nach einer Immobilie im Ausland ist, muss andere Dinge beachten. Schwierig dürfte zum einen sein, dass in Deutschland nur ein begrenztes Angebot an Auslandsimmobilien verfügbar ist. Schließlich gehört der Deutsche nicht zum zentralen Zielpublikum eines spanischen Maklers, es sei denn, er vermarktet primär Ferienimmobilien. Besser ist es, vor Ort zu suchen, nationale Immobilienportale und regionale Zeitungen zu nutzen oder einen spezialisierten Makler mit der Haus- oder Wohnungssuche zu beauftragen. Generell ist es hilfreich, sich Unterstützung zu holen. Einen Makler oder Anwalt, der bei der Immobiliensuche unterstützen kann und sich nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit den Gepflogenheiten und Regeln auskennt. Die Steuern sind anders geregelt, für Ausländer gibt es oftmals Beschränkungen, es gibt andere Gebühren und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind ebenfalls andere. Erste Informationen gibt’s nach Ländern sortiert auf unserer Seite für die Auslandimmobiliensuche.

Baufinanzierung und Immobiliensuche

Immobilien suchen: Wer nach einem Eigenheim sucht, sollte sich rechtzeitig Gedanken über die Baufinanzierung machen.

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Gebrauchte Immobilien suchen

Es muss nicht immer ein Neubau sein: Auch die Immobiliensuche nach einem Altbau ist sehr erfolgversprechend.

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Zwangsversteigerung: Immobiliensuche beim Amtsgericht

Wer nach bezahlbaren Immobilien suchen will, kann bei einem Zwangsversteigerungstermin fündig werden. Immobilien sind dort häufig deutlich unter ihrem Verkehrswert zu erwerben.

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Weitere Immobilienarten:

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Garagen / Stellplätze

Burgen & Schlösser

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Landwirtschaft