Die Immobilienpreise in Berlin unterscheiden sich je nach Stadtteil deutlich. Während Käufer in exklusiven und zentralen Wohnlagen hohe Quadratmeterpreise zahlen, bleiben einige Randbezirke vergleichsweise erschwinglich. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Wo kannst du dir in Berlin Wohnungen leisten? Finde es heraus. Foto: iStock.com / golero
Das Wichtigste im Überblick
- Datenbasis & Stand: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
- Teuerste Wohnlagen (Wohnungen): Berlin-Mitte mit durchschnittlich 6.648 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Teuerste Wohnlagen (Häuser): Berlin-Dahlem mit durchschnittlich 9.646 €/m² (Einfamilienhäuser)
- Günstigste Wohnlagen (Wohnungen): Berlin-Marzahn mit durchschnittlich 3.257 €/m² (Eigentumswohnungen)
- Günstigste Wohnlagen (Häuser): Berlin-Marzahn mit durchschnittlich 4.131 €/m² (Einfamilienhäuser)
Zentrale und exklusive Wohnlagen bleiben besonders teuer
Wer in Berlin eine Immobilie kaufen möchte, sollte die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen genau im Blick behalten. Besonders zentrale Wohnlagen sowie grüne Premiumviertel bleiben gefragt. Gleichzeitig gewinnen günstigere Außenbezirke zunehmend an Bedeutung, da Käufer dort noch vergleichsweise bezahlbaren Wohnraum finden. Vor allem Familien und Eigennutzer achten verstärkt auf Infrastruktur, Lebensqualität und langfristige Wertentwicklung.
Zu den teuersten Stadtteilen Berlins zählt weiterhin Dahlem. Der Stadtteil im Südwesten der Hauptstadt gehört seit Jahren zu den exklusivsten Wohnlagen Deutschlands. Große Villen, viel Grün und die ruhige Lage sorgen für eine konstant hohe Nachfrage. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 7.190 Euro pro Quadratmeter. Auch Grunewald bleibt besonders gefragt. Die Nähe zum Grunewald, zahlreiche Einfamilienhäuser und die hohe Wohnqualität machen den Stadtteil attraktiv für Käufer mit höherem Budget. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier ebenfalls deutlich über dem Berliner Durchschnitt.
Ebenfalls beliebt bleibt Berlin-Mitte. Die zentrale Lage, die Nähe zu Arbeitsplätzen sowie zahlreiche kulturelle Angebote sorgen weiterhin für hohe Nachfrage. Besonders Kapitalanleger und internationale Käufer interessieren sich für Immobilien in Mitte. Laut Daten von immowelt zählen auch Tiergarten und Wannsee weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen der Hauptstadt.
Top 5 teuerste Stadtteile in Berlin
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Berliner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Dahlem | 7.190 € | +47 % |
| Grunewald | 7.188 € | +46 % |
| Mitte | 6.647 € | +35 % |
| Wannsee | 6.172 € | +26 % |
| Tiergarten | 6.073 € | +24 % |
Familien suchen grüne Wohnlagen mit hoher Lebensqualität
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile zunehmend an Bedeutung. Besonders Nikolassee und Schmargendorf bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und viel Grün.
Auch Wannsee überzeugt durch seine Wasserlage und die hohe Wohnqualität. Käufer schätzen dort vor allem die naturnahe Umgebung und die vergleichsweise ruhige Lage innerhalb der Hauptstadt. Gleichzeitig profitieren diese Stadtteile von einer guten Anbindung an die Innenstadt.
Viele Kaufinteressenten achten inzwischen stärker auf Faktoren wie Naherholung, Verkehrsanbindung und langfristige Wertentwicklung. Dadurch bleiben etablierte Wohnlagen in Berlin trotz steigender Finanzierungskosten weiterhin besonders gefragt.
Günstigere Stadtteile bieten weiterhin Chancen
Trotz des hohen Preisniveaus gibt es in Berlin weiterhin vergleichsweise günstige Stadtteile. Besonders in einigen östlichen Außenbezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter denen der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Neu-Hohenschönhausen. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 3.040 Euro pro Quadratmeter. Auch Hellersdorf und Marzahn bieten weiterhin vergleichsweise erschwingliche Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit begrenztem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen günstigeren Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Neubauprojekte könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Top 5 günstigste Stadtteile in Berlin
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Berliner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Neu-Hohenschönhausen | 3.040 € | -38 % |
| Alt-Hohenschönhausen | 3.048 € | -38 % |
| Hellersdorf | 3.098 € | -37 % |
| Malchow | 3.161 € | -36 % |
| Marzahn | 3.280 € | -33 % |
Geschrieben am 21.05.2026
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