Warum ist der Rasen rund um die Gehwege im Sommer immer komplett ausgetrocknet, trotz regelmäßigem Gießen? Hier findest du die Antwort und die Lösung. Kurz und knapp.
Wenn Pflastersteine sich erhitzen, entziehen sie der Erde das Wasser. iStock.com/Orest_Lyzhechka
Vielleicht ist es dir in diesem Sommer schon aufgefallen: Pflastersteine werden in der Sonne extrem heiß und lassen angrenzende Beete oder Rasenflächen schneller austrocknen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern sorgt auch dafür, dass Pflanzen neben den Steinen regelrecht verdursten. Wer im kommenden Jahr entspannter durch die Hitze kommen will, sollte jetzt handeln – am besten noch vor dem ersten Frost umbauen. Sonst bleibt es oft beim guten Vorsatz.
Warum sich Pflastersteine so stark erhitzen
Dichte Oberflächen wie Beton- oder Steinpflaster speichern Wärme besonders intensiv. Sie geben die Hitze über Stunden an die Umgebung ab – auch nachts. Nebenflächen wie Beete oder Rasen trocknen dadurch schneller aus. Vor allem flache Randbepflanzungen leidet im Sommer darunter.
Schutzschichten als schnelle Hilfe
Eine Möglichkeit, den Effekt zu mindern, sind spezielle Imprägnierungen oder Beschichtungen. Sie sorgen dafür, dass Wasser nicht so schnell verdunstet und die Oberfläche weniger stark aufheizt. Solche Schutzschichten gibt es als transparente Versiegelung oder mit kühlenden Pigmenten.
Der Vorteil: Bestehende Pflasterflächen können damit nachgerüstet werden. Dazu wird mit einem Spaten entlang der Pflastersteine die Erde abgetragen. Die Schutzschicht kann dann mit einem großen Pinsel an der Seite aufgetragen werden. Nach dem Trocknen kann die Erde wieder aufgetragen werden. Im kommenden Sommer dürfte das Problem nicht mehr
Wasserspeichernde Pflastersteine als Alternative
Wer ohnehin neu pflastern möchte, kann gleich auf innovative Steine setzen, die Wasser aufnehmen und speichern. Diese sogenannten wasserspeichernden Pflastersteine lassen Regen durch und halten Feuchtigkeit im Untergrund.
Sie reduzieren Hitze, verhindern Staunässe und geben Wasser langsam an den Boden zurück. So bleibt das Klima im Garten spürbar angenehmer.
Fazit: Jetzt an den nächsten Sommer denken
Der Sommer 2025 kommt bestimmt – und mit ihm wieder lange Hitzeperioden. Wer rechtzeitig im Herbst plant und vor dem ersten Frost noch umbaut oder beschichtet, spart sich Stress im nächsten Jahr. So bleiben Pflanzen gesund, Flächen kühler und der Garten ein Ort zum Wohlfühlen.
Geschrieben am 29.05.2026
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