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Lange Trockenperioden setzen vielen Rasenflächen zu. Statt sattgrün bleibt oft nur eine braune Fläche zurück. Eine spezielle Rasenmischung kommt mit deutlich weniger Wasser aus und ist besser auf heiße Sommer vorbereitet. Warum sie für viele Gärten die bessere Wahl sein kann.
Trockenrasen ist widerstandsfähiger als klassischer Rasen. Foto: oxie99 (KI generiert) / stock.adobe.com
Sommer mit Temperaturen über 30 Grad und wochenlang kaum Regen sind längst keine Ausnahme mehr. Während herkömmliche Rasenflächen schnell austrocknen, braun werden und sich nur langsam erholen, gibt es inzwischen spezielle Rasenmischungen, die genau für solche Bedingungen entwickelt wurden.
Sie gelten als sogenannte Trockenrasen und benötigen deutlich weniger Wasser als klassische Gebrauchs- oder Zierrasen.
Was ist ein Trockenrasen?
Ein Trockenrasen ist eine spezielle Rasenmischung für den Garten, die für heiße und trockene Standorte entwickelt wurde. Sie besteht aus besonders hitze- und trockenheitsverträglichen Gräsern, deren Wurzeln deutlich tiefer in den Boden reichen als bei herkömmlichen Rasenmischungen. Dadurch können sie auch in längeren Trockenphasen Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen.
Das macht den Rasen widerstandsfähiger gegen Trockenstress. Er bleibt bei Hitze länger grün, wächst auch während trockener Perioden weiter und muss deutlich seltener bewässert werden.
Diese Vorteile bietet die Rasenmischung
Trockenrasen bringt vor allem auf sonnigen Grundstücken einige Vorteile mit sich:
- benötigt deutlich weniger Bewässerung
- übersteht längere Hitze- und Trockenperioden besser
- bildet ein tiefes und kräftiges Wurzelsystem
- verursacht geringere Pflege- und Wasserkosten
- eignet sich gut für den Klimawandel mit häufigeren Dürrephasen
Ganz ohne Wasser kommt allerdings auch Trockenrasen nicht aus. Bei extremer und lang anhaltender Trockenheit sollte auch diese Rasenmischung gelegentlich gründlich gewässert werden.
So entwickelt der Rasen tiefe Wurzeln
Damit Trockenrasen seine Vorteile ausspielen kann, kommt es auf die richtige Pflege an. Statt täglich ein wenig Wasser zu geben, empfiehlt sich ein selteneres, dafür intensives Bewässern. So dringt das Wasser tief in den Boden ein und regt die Gräser dazu an, ebenfalls tiefer zu wurzeln.
Auch beim Mähen gilt: Der Rasen sollte nicht zu kurz geschnitten werden. Eine Schnitthöhe von etwa 5 bis 6 Zentimetern beschattet den Boden, verringert die Verdunstung und schützt die Grasnarbe zusätzlich vor Hitze.
Wer einen neuen Rasen anlegen möchte, sollte die Aussaat möglichst im Frühjahr oder frühen Herbst vornehmen. Dann herrschen meist ideale Bedingungen, damit sich die tief wurzelnden Gräser gut etablieren können. Gerade in trockenen Sommern zahlt sich diese Investition aus – denn während viele Rasenflächen bereits braun werden, bleibt Trockenrasen oft deutlich länger grün.
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