Ratgeber

Hessen: Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen - Welche Regionen am stärken steigen

Autorenbild Kilian Treß
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Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen sind in Hessen innerhalb eines Jahres gestiegen. Zum Stichtag 1. Oktober 2026 lagen die Quadratmeterpreise in allen untersuchten Städten und Landkreisen über dem Vorjahresniveau. Besonders kräftig fällt der Anstieg in Limburg-Weilburg, Fulda und Hersfeld-Rotenburg aus.

Frankfurt bleibt teuerster Immobilienmarkt in Hessen

Bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen zeigen sich in Hessen weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Frankfurt am Main liegt mit 5.585 Euro pro Quadratmeter an der Spitze der untersuchten Städte und Landkreise. Dahinter folgen Darmstadt mit 4.848 Euro und Wiesbaden mit 4.383 Euro pro Quadratmeter.

Auch der Hochtaunuskreis zählt mit 4.120 Euro pro Quadratmeter zu den hochpreisigen Standorten. In Offenbach am Main liegen die Angebotspreise bei 4.023 Euro, im Main-Taunus-Kreis bei 3.852 Euro pro Quadratmeter.

Deutlich niedriger sind die Angebotspreise in mehreren ländlich geprägten Regionen. Im Vogelsbergkreis werden Eigentumswohnungen für 1.881 Euro pro Quadratmeter angeboten, im Werra-Meißner-Kreis für 1.895 Euro und in Hersfeld-Rotenburg für 1.982 Euro. Trotz des vergleichsweise niedrigen Preisniveaus verzeichnet insbesondere Hersfeld-Rotenburg mit 8,5 Prozent einen kräftigen Anstieg gegenüber dem Vorjahresstichtag.

Preisanstieg in allen untersuchten Regionen Hessens

Die Entwicklung der Angebotspreise zeigt, dass Eigentumswohnungen in allen untersuchten hessischen Städten und Landkreisen gegenüber dem 1. Oktober 2025 teurer geworden sind. Besonders stark fallen die Zuwächse in Limburg-Weilburg, Fulda und Hersfeld-Rotenburg aus.

In den hochpreisigen Städten Frankfurt am Main und Darmstadt verläuft die Entwicklung dagegen moderater. Frankfurt verzeichnet ein Plus von 2,8 Prozent, Darmstadt von 3,0 Prozent. Den geringsten Anstieg unter den untersuchten Regionen weist Offenbach am Main mit 1,2 Prozent auf.

Insgesamt zeigt sich damit ein flächendeckender Anstieg der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in den untersuchten Regionen Hessens. Wie sich die Preise nach dem Stichtag 1. Oktober 2026 weiterentwickeln, lässt sich aus dem Vergleich der beiden Stichtage nicht ableiten.

Limburg-Weilburg und Fulda mit den stärksten Preissteigerungen

Die deutlichsten Zuwächse bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen zeigen sich in mehreren hessischen Landkreisen. Limburg-Weilburg führt mit einem Anstieg von 9,2 Prozent, gefolgt von Fulda mit 8,9 Prozent und Hersfeld-Rotenburg mit 8,5 Prozent. Damit liegen diese drei Landkreise bei der Preisentwicklung vor den untersuchten kreisfreien Städten.

In Wiesbaden stiegen die Angebotspreise innerhalb eines Jahres um 6,8 Prozent von 4.104 Euro auf 4.383 Euro pro Quadratmeter. Kassel verzeichnet einen Anstieg von 5,1 Prozent auf 3.005 Euro pro Quadratmeter. In Darmstadt erhöhten sich die Angebotspreise um 3,0 Prozent auf 4.848 Euro.

Deutlich moderater fällt die Entwicklung in Frankfurt am Main aus. Dort stiegen die Angebotspreise von 5.433 Euro auf 5.585 Euro pro Quadratmeter, was einem Plus von 2,8 Prozent entspricht. Frankfurt bleibt damit die teuerste der untersuchten hessischen Städte und Landkreise.

Wohnungspreise in Hessen zum 1. Oktober 2026

Die folgende Tabelle zeigt die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in den untersuchten hessischen Städten und Landkreisen zu den Stichtagen 1. Oktober 2025 und 1. Oktober 2026. Die Reihenfolge richtet sich nach der prozentualen Preisentwicklung.

Stadt / Landkreis01.10.202501.10.2026Veränderung
Limburg-Weilburg2.114 €/m²2.309 €/m²+9,2 %
Fulda2.596 €/m²2.827 €/m²+8,9 %
Hersfeld-Rotenburg1.827 €/m²1.982 €/m²+8,5 %
Rheingau-Taunus-Kreis3.013 €/m²3.227 €/m²+7,1 %
Wiesbaden4.104 €/m²4.383 €/m²+6,8 %
Lahn-Dill-Kreis2.343 €/m²2.474 €/m²+5,6 %
Kassel (Stadt)2.859 €/m²3.005 €/m²+5,1 %
Vogelsbergkreis1.793 €/m²1.881 €/m²+4,9 %
Waldeck-Frankenberg1.995 €/m²2.089 €/m²+4,7 %
Wetteraukreis3.086 €/m²3.216 €/m²+4,2 %
Schwalm-Eder-Kreis1.921 €/m²1.994 €/m²+3,8 %
Darmstadt-Dieburg3.101 €/m²3.216 €/m²+3,7 %
Hochtaunuskreis3.973 €/m²4.120 €/m²+3,7 %
Bergstraße2.774 €/m²2.874 €/m²+3,6 %
Gießen2.928 €/m²3.028 €/m²+3,4 %
Offenbach (Landkreis)3.324 €/m²3.434 €/m²+3,3 %
Kassel (Landkreis)2.124 €/m²2.192 €/m²+3,2 %
Marburg-Biedenkopf2.738 €/m²2.823 €/m²+3,1 %
Darmstadt (Stadt)4.707 €/m²4.848 €/m²+3,0 %
Odenwaldkreis2.129 €/m²2.193 €/m²+3,0 %
Frankfurt am Main5.433 €/m²5.585 €/m²+2,8 %
Groß-Gerau3.237 €/m²3.328 €/m²+2,8 %
Main-Taunus-Kreis3.747 €/m²3.852 €/m²+2,8 %
Werra-Meißner-Kreis1.849 €/m²1.895 €/m²+2,5 %
Main-Kinzig-Kreis2.841 €/m²2.901 €/m²+2,1 %
Offenbach am Main3.975 €/m²4.023 €/m²+1,2 %

Angebotspreise für Eigentumswohnungen pro Quadratmeter zu den Stichtagen 1. Oktober 2025 und 1. Oktober 2026. Prozentuale Veränderungen gemäß der zugrunde liegenden Datentabelle.

Frankfurt bleibt teuerster Immobilienmarkt in Hessen

Bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen zeigen sich in Hessen weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Frankfurt am Main liegt mit 5.585 Euro pro Quadratmeter an der Spitze der untersuchten Städte und Landkreise. Dahinter folgen Darmstadt mit 4.848 Euro und Wiesbaden mit 4.383 Euro pro Quadratmeter.

Auch der Hochtaunuskreis zählt mit 4.120 Euro pro Quadratmeter zu den hochpreisigen Standorten. In Offenbach am Main liegen die Angebotspreise bei 4.023 Euro, im Main-Taunus-Kreis bei 3.852 Euro pro Quadratmeter.

Deutlich niedriger sind die Angebotspreise in mehreren ländlich geprägten Regionen. Im Vogelsbergkreis werden Eigentumswohnungen für 1.881 Euro pro Quadratmeter angeboten, im Werra-Meißner-Kreis für 1.895 Euro und in Hersfeld-Rotenburg für 1.982 Euro. Trotz des vergleichsweise niedrigen Preisniveaus verzeichnet insbesondere Hersfeld-Rotenburg mit 8,5 Prozent einen kräftigen Anstieg gegenüber dem Vorjahresstichtag.

Preisanstieg in allen untersuchten Regionen Hessens

Die Entwicklung der Angebotspreise zeigt, dass Eigentumswohnungen in allen untersuchten hessischen Städten und Landkreisen gegenüber dem 1. Oktober 2025 teurer geworden sind. Besonders stark fallen die Zuwächse in Limburg-Weilburg, Fulda und Hersfeld-Rotenburg aus.

In den hochpreisigen Städten Frankfurt am Main und Darmstadt verläuft die Entwicklung dagegen moderater. Frankfurt verzeichnet ein Plus von 2,8 Prozent, Darmstadt von 3,0 Prozent. Den geringsten Anstieg unter den untersuchten Regionen weist Offenbach am Main mit 1,2 Prozent auf.

Insgesamt zeigt sich damit ein flächendeckender Anstieg der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in den untersuchten Regionen Hessens. Wie sich die Preise nach dem Stichtag 1. Oktober 2026 weiterentwickeln, lässt sich aus dem Vergleich der beiden Stichtage nicht ableiten.

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