München bleibt der teuerste Immobilienmarkt Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 8.207 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt zeigen sich allerdings weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen.
Münchner Altstadt mit Blick auf das historische Orlando-Haus nahe dem Marienplatz. Foto: iStock.com / FooTToo
Durchschnittlicher Immobilienpreis in München: 8.207 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in München: Altstadt-Lehel mit 12.689 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in München: Aubing-Lochhausen-Langwied mit 7.009 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Zu den teuersten Wohnlagen Münchens zählt weiterhin Altstadt-Lehel. Der Stadtteil überzeugt durch seine exklusive Lage, historische Gebäude und die unmittelbare Nähe zur Innenstadt. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 12.689 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 55 Prozent über dem Münchner Durchschnitt.
Auch Maxvorstadt und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt bleiben stark gefragt. Besonders Maxvorstadt profitiert von ihrer zentralen Lage, zahlreichen kulturellen Einrichtungen und der Nähe zu Universitäten. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 11.312 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Schwabing-West und Au-Haidhausen. Beide Stadtteile verbinden urbanes Wohnen mit hoher Lebensqualität, vielen Restaurants und einer guten Infrastruktur. Laut Daten von immowelt zählen auch Neuhausen-Nymphenburg und Bogenhausen weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Münchens.
Familien setzen auf grüne Wohnlagen mit hoher Lebensqualität
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Neuhausen-Nymphenburg und Bogenhausen bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Grünflächen.
Auch Untergiesing-Harlaching überzeugt durch seine Nähe zur Isar und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Wohnqualität, Naherholung und langfristige Wertentwicklung.
Die wirtschaftliche Stärke Münchens sowie das begrenzte Wohnungsangebot sorgen weiterhin für hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Dadurch bleiben die Preise in vielen Stadtteilen auf hohem Niveau stabil.
Teuerste Stadtteile in München:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Münchner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Altstadt-Lehel | 12.689 € | +55 % |
| Maxvorstadt | 11.312 € | +38 % |
| Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt | 11.045 € | +35 % |
| Schwabing-West | 10.242 € | +25 % |
| Au-Haidhausen | 10.087 € | +23 % |
Äußere Stadtteile bieten vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten
Trotz des hohen Preisniveaus gibt es in München weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise niedrigeren Kaufpreisen. Besonders in einigen äußeren Bezirken liegen die Quadratmeterpreise unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigeren Wohnlagen zählt aktuell Aubing-Lochhausen-Langwied. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 7.009 Euro pro Quadratmeter und damit rund 15 Prozent weniger als im Münchner Durchschnitt. Auch Feldmoching-Hasenbergl, Ramersdorf-Perlach, Berg am Laim und Moosach bieten weiterhin vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Neubauprojekte könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in München:
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Münchner Durchschnitt |
|---|---|---|
| Aubing-Lochhausen-Langwied | 7.009 € | -15 % |
| Feldmoching-Hasenbergl | 7.300 € | -11 % |
| Ramersdorf-Perlach | 7.332 € | -11 % |
| Berg am Laim | 7.365 € | -10 % |
| Moosach | 7.514 € | -8 % |
Geschrieben am 23.05.2026
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