Hannover zählt weiterhin zu den stabilen Immobilienmärkten in Norddeutschland. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien liegt aktuell bei rund 3.503 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Blick über den Maschpark auf das Neue Rathaus in Hannover – eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Foto: iStock.com / Norbert Speicher
Durchschnittlicher Immobilienpreis in Hannover: 3.503 € pro Quadratmeter
Teuerster Stadtteil in Hannover: Zoo mit 4.528 € pro Quadratmeter
Günstigster Stadtteil in Hannover: Mühlenberg mit 2.563 € pro Quadratmeter
Quelle: immowelt Marktbericht (Mai 2026)
Einleitung
Zu den teuersten Wohnlagen Hannovers zählt weiterhin Zoo. Der Stadtteil überzeugt durch seine zentrale Lage, hochwertige Altbauten und die Nähe zur Eilenriede. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 4.528 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 29 Prozent über dem Hannoverschen Durchschnitt.
Auch Bult und Südstadt bleiben stark gefragt. Besonders Bult profitiert von seiner ruhigen Wohnlage, vielen Grünflächen und der guten Infrastruktur. Die durchschnittlichen Angebotspreise liegen hier aktuell bei rund 4.347 Euro pro Quadratmeter.
Ebenfalls beliebt bleiben Oststadt und Isernhagen-Süd. Beide Stadtteile verbinden urbanes Wohnen mit hoher Lebensqualität und einer guten Verkehrsanbindung. Laut Daten von immowelt zählen auch Waldheim, Mitte und Nordstadt weiterhin zu den hochpreisigen Wohnlagen Hannovers.
Familien setzen auf ruhige Wohnlagen mit viel Grün
Neben den zentralen Quartieren gewinnen familienfreundliche Stadtteile weiter an Bedeutung. Besonders Kirchrode und Kleefeld bleiben bei Käufern gefragt. Viele Familien suchen gezielt nach ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur, Schulen und Freizeitmöglichkeiten.
Auch Bothfeld überzeugt weiterhin durch seine Mischung aus naturnahem Wohnen und guter Erreichbarkeit der Innenstadt. Käufer achten zunehmend auf Faktoren wie Wohnqualität, Naherholung und langfristige Wertentwicklung.
Die wirtschaftliche Stabilität Hannovers sowie die gute Infrastruktur sorgen weiterhin für eine konstante Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Dadurch bleiben die Preise in vielen Wohnlagen auf vergleichsweise hohem Niveau stabil.
Teuerste Stadtteile in Hannover
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Hannoverschen Durchschnitt |
|---|---|---|
| Zoo | 4.528 € | +29 % |
| Bult | 4.347 € | +24 % |
| Südstadt | 4.329 € | +24 % |
| Oststadt | 4.254 € | +21 % |
| Isernhagen-Süd | 4.219 € | +20 % |
Äußere Stadtteile bieten weiterhin günstigere Einstiegsmöglichkeiten
Trotz steigender Immobilienpreise gibt es in Hannover weiterhin Stadtteile mit vergleichsweise niedrigeren Kaufpreisen. Besonders in einigen westlichen und südlichen Bezirken liegen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Niveau der Premiumlagen.
Zu den günstigsten Wohnlagen zählt aktuell Mühlenberg. Hier kosten Immobilien durchschnittlich rund 2.563 Euro pro Quadratmeter und damit rund 27 Prozent weniger als im Hannoverschen Durchschnitt. Auch Vahrenheide, Stöcken, Marienwerder und Badenstedt bieten weiterhin vergleichsweise günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Käufer und Kapitalanleger.
Vor allem Eigennutzer mit kleinerem Budget suchen gezielt nach Immobilien in diesen Stadtteilen. Gleichzeitig sehen viele Investoren in einigen Quartieren weiteres Entwicklungspotenzial. Infrastrukturmaßnahmen und Modernisierungen könnten die Attraktivität einzelner Bezirke künftig weiter erhöhen. Das zeigen aktuelle Daten von immowelt.
Günstigste Stadtteile in Hannover
| Stadtteil | Ø Kaufpreis pro qm | Abweichung zum Hannoverschen Durchschnitt |
|---|---|---|
| Mühlenberg | 2.563 € | -27 % |
| Vahrenheide | 2.883 € | -18 % |
| Stöcken | 2.919 € | -17 % |
| Marienwerder | 2.921 € | -17 % |
| Badenstedt | 2.925 € | -17 % |
Geschrieben am 25.05.2026
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