Ratgeber

Dresden und Leipzig: So günstig ist das Umland wirklich

Autorenbild Kilian Treß
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Die Immobilienpreise in Dresden und Leipzig sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Doch schon außerhalb der Stadtgrenzen zeigt sich ein anderes Bild. Unsere Analyse zeigt: Wer seinen Suchradius erweitert, kann beim Wohnungskauf mehrere Hundert Euro pro Quadratmeter sparen – im erweiterten Umland sogar fast die Hälfte.

Zwischen Großstadt und Land liegen oft mehr als 1.000 Euro pro Quadratmeter

Dresden und Leipzig gehören zu den dynamischsten Immobilienmärkten Ostdeutschlands. Beide Städte wachsen seit Jahren, ziehen Unternehmen, Studierende und Familien an und haben sich dadurch auch bei Kaufinteressenten etabliert. Die Folge: Das Preisniveau innerhalb der Stadtgrenzen ist deutlich gestiegen.

Ein Blick ins Umland zeigt jedoch, wie groß die Unterschiede sein können. In Dresden kostet eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 2.468 Euro pro Quadratmeter. Bereits innerhalb einer Fahrzeit von 45 Minuten sinkt der Durchschnittspreis auf 1.797 Euro – ein Preisvorteil von 27 Prozent. Wer einen Arbeitsweg von bis zu einer Stunde akzeptiert, zahlt im Mittel nur noch 1.202 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einer Ersparnis von 51 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Leipzig. Dort liegen die durchschnittlichen Angebotspreise bei 2.636 Euro pro Quadratmeter. Im 45-Minuten-Umland sinkt das Preisniveau auf 1.878 Euro (−29 Prozent), im 60-Minuten-Radius sogar auf 1.345 Euro pro Quadratmeter. Käufer sparen damit durchschnittlich 49 Prozent gegenüber der Messestadt.

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Der Blick über den Speckgürtel hinaus lohnt sich

Die größten Preisvorteile finden sich allerdings nicht unbedingt in den bekanntesten Pendlerorten. Gemeinden mit guter Bahn- oder Autobahnanbindung haben in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich an Attraktivität gewonnen und entsprechend bei den Immobilienpreisen aufgeholt.

Wer seinen Suchradius etwas erweitert, wird dagegen häufig mit deutlich niedrigeren Kaufpreisen belohnt. Für viele Familien macht genau das den entscheidenden Unterschied: Während das Budget in Dresden oder Leipzig häufig nur noch für eine Eigentumswohnung reicht, kann im erweiterten Umland oft bereits ein Haus mit Garten finanzierbar sein. Die Analyse zeigt damit eindrucksvoll, dass längere Pendelwege in Ostdeutschland häufig mit einem der größten Sparpotenziale aller untersuchten Metropolregionen belohnt werden.

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