Wohnen

Braune Brause fürs Klo: Wie Cola deine Toilette rettet

Autorenbild: Andreas Steger

Unsere Artikel können Partnerlinks enthalten. Im Falle eines Kaufs des Produkts erhalten wir ggf. eine Provision.

immowelt App herunterladen

Gelbe Flecken in der Toilette sehen unschön aus und lassen sich oft nur schwer entfernen. Doch ein überraschendes Hausmittel kann helfen: Cola. Die beliebte Limonade kann Urinstein und Ablagerungen lösen. Und sie ist nicht das einzige einfache Mittel aus dem Haushalt, das gegen die hartnäckigen Flecken wirkt.

Viele kennen das Problem: Trotz regelmäßiger Reinigung bilden sich im WC gelbliche oder bräunliche Ablagerungen. Dahinter steckt meist sogenannter Urinstein. Die Mischung aus Kalk, Mineralien und Harnsäure setzt sich besonders im unteren Bereich der Schüssel oder unter dem Rand fest. Chemische Reiniger sind eine Möglichkeit – doch oft helfen auch einfache Hausmittel.

Warum Cola gegen Urinstein wirken kann

Cola enthält Phosphorsäure. Diese Säure kann Kalkablagerungen lösen und damit auch Urinstein angreifen. Genau deshalb wird Cola manchmal sogar zum Reinigen von Metall oder Fliesen verwendet.

Für die Toilette reicht meist eine halbe bis ganze Flasche:

  1. Cola direkt in die Toilettenschüssel gießen
  2. Besonders auf die verfärbten Stellen achten
  3. Etwa eine bis zwei Stunden einwirken lassen
  4. Danach mit der WC-Bürste nacharbeiten und spülen

Bei stärkeren Ablagerungen kann es helfen, die Cola über Nacht einwirken zu lassen. Anschließend lassen sich viele Flecken deutlich leichter entfernen.

Essig löst Kalk und Urinstein

Ein weiteres klassisches Hausmittel ist Essig. Weil Urinstein zu einem großen Teil aus Kalk besteht, kann Essig die Ablagerungen auflösen.

Dazu einfach Essig oder etwas verdünnte Essigessenz direkt auf die betroffenen Stellen geben. Nach etwa einer Stunde Einwirkzeit lassen sich die Ablagerungen meist gut abbürsten. Bei hartnäckigen Flecken kann der Essig auch über Nacht wirken.

Ein praktischer Trick: Küchenpapier mit Essig tränken und unter den Toilettenrand klemmen. So bleibt die Säure genau dort, wo sich besonders häufig Urinstein bildet.

Zitronensäure als natürlicher Reiniger

Auch Zitronensäure eignet sich gut zur Reinigung der Toilette. Sie wirkt ähnlich wie Essig, riecht aber deutlich angenehmer.

Einige Esslöffel Zitronensäurepulver werden dazu in warmem Wasser aufgelöst und anschließend in die Toilettenschüssel gegeben. Nach etwa einer Stunde Einwirkzeit reicht oft eine kurze Reinigung mit der Bürste.

Vor allem bei regelmäßiger Anwendung kann Zitronensäure verhindern, dass sich neue Ablagerungen festsetzen.

Natron und Essig: Reinigungsreaktion im WC

Wer besonders hartnäckige Flecken loswerden möchte, kann Natron und Essig kombinieren. Die Mischung sorgt für eine chemische Reaktion, die Ablagerungen auflockert.

Dazu zunächst zwei bis drei Esslöffel Natron auf die Flecken streuen. Anschließend Essig darüber gießen. Die Mischung beginnt sofort zu schäumen. Nach etwa 30 Minuten lassen sich viele Ablagerungen deutlich leichter entfernen.

Warum sich Urinstein überhaupt bildet

Urinstein entsteht, wenn sich Urinreste mit Kalk aus dem Leitungswasser verbinden. Besonders in Regionen mit hartem Wasser bilden sich diese Ablagerungen schneller.

Bleiben sie länger bestehen, verfärben sie sich gelb bis braun und werden zunehmend härter. Deshalb hilft regelmäßige Reinigung, damit sich die Schicht gar nicht erst festsetzt.

Hausmittel wie Essig, Zitronensäure oder sogar Cola können dabei überraschend effektiv sein. Oft reichen wenige Minuten Einwirkzeit – und die Toilette sieht wieder deutlich sauberer aus.

Urinstein hält sich hartnäckig? Dann hilft nur noch ein Profi-Reiniger wie der Urinsteinentferner von VEXIL.

(0)
0 von 5 Sternen
5
 
4
 
3
 
2
 
1
 
Deine Bewertung:

Seite weiterleiten

Artikel drucken

War dieser Artikel hilfreich?

immowelt Redaktionskodex

Die immowelt Redaktion verfügt über ein breites Immobilienwissen und bietet den Lesern sorgfältig recherchierte Informationen in hilfreichen Ratgebertexten. Der Anspruch der immowelt Experten ist es, komplexe Sachverhalte möglichst einfach wiederzugeben. Sämtliche Inhalte werden regelmäßig überprüft und verlässlich aktualisiert. Die immowelt Redaktion kann und darf keine rechtsgültige Beratung leisten. Für rechtsverbindliche Auskünfte empfehlen wir stets den Rat eines Fachanwalts, Eigentümer- oder Mieterverbands einzuholen.

Hier geht es zu unserem Impressum, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Hinweisen zum Datenschutz und nutzungsbasierter Online-Werbung.