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1.000 Euro Miete in Sachsen: Für so viel Wohnung reicht das noch in sächsischen Großstädten

Autorenbild: Andreas Steger
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In Sachsens Großstädten schrumpft die leistbare Wohnfläche für 1.000 Euro Miete seit 2021 deutlich. Während Chemnitz noch auf fast 174 Quadratmeter kommt, liegen Dresden und Leipzig inzwischen deutlich darunter.

Sachsens Großstädte im Miet-Check

  • Geringste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Leipzig mit 101,5 Quadratmetern
  • Meiste Wohnfläche für 1.000 Euro Miete: Chemnitz mit 163,1 Quadratmetern
  • Stärkster Rückgang der Wohnfläche für 1.000 Euro Miete seit 2021: Dresden mit -17,5 Prozent

Quelle: immowelt Price Map (Stand: Oktober 2026)

Wer in Sachsen 1.000 Euro für die Kaltmiete zahlt, bekommt dafür weiterhin vergleichsweise viel Wohnraum. Doch auch im Freistaat reicht dasselbe Budget heute deutlich weniger weit als noch vor fünf Jahren.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung der Angebotsmieten auf immowelt.de in Dresden und Leipzig. Aber auch in Chemnitz ist die finanzierbare Wohnfläche seit Oktober 2021 merklich geschrumpft.

Chemnitz bietet weiterhin mit Abstand am meisten Platz

Mit 163,1 Quadratmetern bietet Chemnitz im Oktober 2026 die größte Wohnfläche unter den drei sächsischen Großstädten.

Im Oktober 2021 waren für 1.000 Euro allerdings noch rund 185,5 Quadratmeter möglich. Innerhalb von fünf Jahren gingen damit rechnerisch rund 22,4 Quadratmeter Wohnfläche verloren. Das entspricht einem Rückgang von 12,1 Prozent.

Trotz dieses Verlusts bleibt Chemnitz mit großem Abstand die günstigste der drei untersuchten Städte.

Dresden mit dem stärksten Rückgang

Den größten prozentualen Verlust an finanzierbarer Wohnfläche verzeichnet Dresden. Im Oktober 2021 reichten 1.000 Euro Kaltmiete noch für rund 124,4 Quadratmeter. Fünf Jahre später sind es nur noch 102,6 Quadratmeter.

Damit bekommen Mieter heute rund 21,8 Quadratmeter weniger für dasselbe Budget. Das entspricht einem Rückgang von 17,5 Prozent.

Leipzig fällt fast unter die 100-Quadratmeter-Marke

In Leipzig reichen 1.000 Euro Kaltmiete im Oktober 2026 rechnerisch noch für rund 101,5 Quadratmeter. Damit liegt die Stadt nur noch knapp über der Marke von 100 Quadratmetern.

Im Oktober 2021 waren für dasselbe Budget noch rund 122,1 Quadratmeter möglich. Innerhalb von fünf Jahren gingen somit rund 20,6 Quadratmeter beziehungsweise 16,9 Prozent der finanzierbaren Wohnfläche verloren.

Leipzig bietet damit unter den drei sächsischen Großstädten aktuell die geringste Wohnfläche für 1.000 Euro.

So viel Wohnfläche gibt es in Sachsen für 1.000 Euro Miete

StadtOktober 2021Oktober 2026VeränderungVeränderung in %
Leipzig122,1 qm101,5 qm-20,6 qm-16,9 %
Dresden124,4 qm102,6 qm-21,8 qm-17,5 %
Chemnitz185,5 qm163,1 qm-22,4 qm-12,1 %

Quelle: immowelt Price Map (Stand: Oktober 2026)

Mehr als 20 Quadratmeter weniger in allen drei Städten

Der Fünfjahresvergleich zeigt eine klare Entwicklung: In allen drei sächsischen Großstädten ist die Wohnfläche, die sich mit 1.000 Euro Kaltmiete finanzieren lässt, um mehr als 20 Quadratmeter geschrumpft.

Prozentual ist der Rückgang in Dresden mit 17,5 Prozent am stärksten, knapp gefolgt von Leipzig mit 16,9 Prozent. In Chemnitz fällt der relative Verlust mit 12,1 Prozent geringer aus. Absolut gingen dort allerdings mit rund 22,4 Quadratmetern sogar am meisten Wohnfläche verloren.

Trotz der gestiegenen Mieten bleibt das Preisniveau in Chemnitz deutlich niedriger als in Dresden und Leipzig. In den beiden größeren Städten rückt die 100-Quadratmeter-Marke für ein Budget von 1.000 Euro dagegen immer näher.

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