Eine Trinkwasseranalyse schützt Leben und Gesundheit

Denken Sie daran: Trinkwasseruntersuchungen auf Legionellen müssen alle 3 Jahre wiederholt werden

Regelmäßige Trinkwasseruntersuchung zwingend notwendig

Nach der geltenden Trinkwasserverordnung mussten Gebäude mit einer zentralen Warmwasseraufbereitung bis zum 31.12.2013 erstmalig auf Legionellen untersucht werden. Spätestens alle 3 Jahre ist die Untersuchung zwingend zu wiederholen.

Ist die erstmalige Untersuchung fristgerecht erfolgt, müssen Sie ab 2016 an die Wiederholung der Legionellenuntersuchung denken. Sollten Sie dieses Thema bis jetzt gänzlich außer Acht gelassen haben, wird es höchste Zeit.

Das Risiko an einer kritischen Legionellenkonzentration im Trinkwasser zu erkranken, macht regelmäßige Untersuchungen unerlässlich. Bei zehn Prozent aller durchgeführten Trinkwasseruntersuchungen wurde eine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt.

Trinkwasseranalyse

Treffen diese fünf Kriterien auf Ihre Anlage zu, ist eine Trinkwasseranalyse notwendig


  • Die Immobilie hat mehr als zwei Wohneinheiten.
  • Mindestens eine Wohneinheit ist vermietet.
  • In den Wohnungen sind Duschen bzw. Duschköpfe vorhanden, die zur Vernebelung des Wassers führen.
  • Das Volumen des Warmwasserspeichers ist > 400 Liter oder der Wasserinhalt in der Rohrleitung zwischen Warmwasserspeicher und Entnahmestelle ist > 3 Liter.
  • Es gibt eine zentrale Trinkwassererwärmung.

ista hilft Ihnen, Ihre Vermieterpflichten zu erfüllen:


§ 14 TrinkwV
  • Einrichtung der Probenahmestellen (fordern Sie von uns ein Angebot an)
  • Probenahme durch zertifizierte Probenehmer § 15 TrinkwV
§ 15 TrinkwV
  • Trinkwasseranalyse auf Legionellen durch ein akkreditiertes Labor
§ 16 TrinkwV – bei Überschreiten des techn. Maßnahmenwertes unverzüglich:
  • Information des Gesundheitsamtes und der Verbraucher
  • Umfassende Ortsbesichtigung der Trinkwasserinstallation
  • Weitergehende Untersuchungen zur genauen Eingrenzung der Kontamination
  • Erstellung einer Gefährdungsanalyse, inkl. Maßnahmenplan
  • Durchführung der Maßnahmen
  • Nachuntersuchungen, um den Erfolg der Maßnahmen zu kontrollieren

Ihre Vorteile

Kompetenz

Betreuung durch spezialisiertes Serviceteam und qualifizierte Partnerlabore.

Erfahrung

330.000 Trinkwasserprobebohrungen haben wir zur Zufriedenheit unserer Kunden erfolgreich durchgeführt.

Transparenz

Ausführliche Informationen und Dokumentationen, jederzeit abrufbar.

Trinkwasseranalyse mit ista – seien Sie auf der sicheren Seite

Wird bei der Prüfung die kritische Legionellenkonzentration überschritten, müssen Vermieter Maßnahmen ergreifen und unverzüglich das Gesundheitsamt benachrichtigen sowie Abhilfe schaffen.

In diesen Augenblicken spielen Zeit und Rechtslage gegen den Vermieter. Gut, wenn dann jemand da ist, der sich auskennt.

ista liefert in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern neben der Probenahme, Analyse und dem Prüfbericht auch richtige Empfehlungen für die Umsetzung der nötigen Maßnahmen.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind Bakterien, die sich im warmen Wasser vermehren und über das Trinkwasser, Klimaanlagen oder Rückkühlsysteme auf den Menschen übertragen werden können, beispielsweise durch das Einatmen von Duschnebel.

Welche Gesundheitsrisiken gehen von Legionellen aus?

Eine Infektion mit Legionellen (Legionellose) äußert sich vorwiegend in zwei Krankheitsverläufen: einerseits dem häufiger vorkommenden Pontiac-Fieber mit grippeähnlichen Symptomen und vergleichsweise leichtem Krankheitsverlauf und andererseits der sog. Legionärskrankheit mit schwerer Lungenentzündung, im schlimmsten Fall sogar mit Todesfolge.

Trinkwasseruntersuchung, Legionellenprüfung? Das betrifft doch nur Kindergärten und Krankenhäuser, oder?

Falsch, seit 2012 gelten strengere Regeln zur Trinkwasserverordnung.

Mussten zuvor lediglich öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder eben Altenheime und Krankenhäuser regelmäßig auf Legionellen untersucht werden, sind deit Dezember 2012 auch viele Vermieter von Mehrfamilienhäusern oder Wohnungseigentümer zur Trinkwasseranalyse verpflichtet. Heute besteht die Pflicht zur Überprüfung für alle Betreiber von "Großanlagen zur Trinkwassererwärmung" zur regelmäßigen Prüfung, so wird der Gefahr von Legionelleninfektionen entgegengewirkt.

Wie werden Proben für die Legionellenuntersuchung genommen?

Die Probennahme erfolgt durch zertifizierte Probenehmer (DIN EN ISO 19458) in der Regel an mindestens drei Stellen (in Abhängigkeit von der Anzahl der Steigstränge), an denen eine schnelle Vermehrung von Legionellen am ehesten zu erwarten ist:

  • am Ausgang des Warmwasserspeichers
  • am Eingang der Zirkulationsleitung
  • an der weitest entfernten Entnahmestelle je Steigstrang

Die Beprobung aller Probenahmestellen muss innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein. Zwischen der Entnahme der Probe und deren Eingang im Labor dürfen maximal 48 Stunden vergehen. Zudem müssen die Proben während der gesamten Transferzeit gekühlt werden

Wer darf Legionellenuntersuchungen vornehmen?

Die Trinkwasseruntersuchung auf Legionellen darf ausschließlich durch akkreditierte Labore (DIN EN ISO 17025) durchgeführt werden.

Welche Konsequenzen drohen, wenn die Untersuchung nicht beauftragt wird?

Sie als Vermieter oder Verwalter haben dafür zu sorgen, dass die Aufgaben, die sich aus der Novellierung der Trinkwasserverordnung ergeben, erfüllt werden. Andernfalls drohen rechtliche Folgen, z. B.:

  • Stilllegung der Wasserversorgungsanlage mit wirtschaftlichen Folgen in Form von Mietausfall sowie Mehrkosten für die Durchführung der Untersuchung.
  • Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen durch die Gesundheitsgefährdung von Personen und Kündigungsfolgeschäden.
  • Bußgeld von bis zu 25.000 Euro, da das Unterlassen der Pflichten eine Ordnungswidrigkeit darstellen kann.
  • Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bei einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung der Pflichten.

Die Beprobung aller Probenahmestellen muss innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein. Zwischen der Entnahme der Probe und deren Eingang im Labor dürfen maximal 48 Stunden vergehen. Zudem müssen die Proben während der gesamten Transferzeit gekühlt werden

Wer trägt die Kosten für die im 3 Jahres-Rhythmus durchzuführende Trinkwasseruntersuchung?

Nach herrschender Rechtsmeinung vertreten wir die Auffassung, dass die wiederkehrenden Kosten der orientierenden Trinkwasseruntersuchung auf Legionellen gem. § 2 Nr. 5 BetrKV als „Kosten der regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit“ der Warmwasseranlage umlagefähig sind. Somit im Rahmen der Heiz-/Warmwasserkostenabrechnung von den Wohnungsnutzern zu tragen sind.