Wohnen auf Zeit, möblierte Wohnungen

 
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Ob wegen eines dreimonatigen Praktikums oder einer befristeten Arbeitsstelle in einer anderen Stadt: Wohnen auf Zeit ist für viele eine praktische Möglichkeit, nicht fest eine Wohnung zu mieten, aber dennoch für einen gewissen Zeitraum eine Bleibe zu haben. Tipps, mit denen die Suche nach der passenden Übergangswohnung gelingt.

Wohnen auf Zeit in einer möblierten Wohnung. Foto: Robert Kneschke/fotolia.com
Foto: Robert Kneschke/fotolia.com

Befristete Arbeitsverhältnisse, Praktika oder die plötzliche Trennung vom Partner: Oft müssen Menschen ziemlich schnell auf Veränderungen im Leben reagieren und kurzfristig eine Bleibe für den Übergang suchen. Wohnen auf Zeit ist das perfekte Konzept für Menschen, die flexibel sein müssen.

Fürs Wohnen auf Zeit bieten sich sehr unterschiedliche Modelle an, die aber alle eine Sache gemeinsam haben: Der Wohnraum wird für einen befristeten Zeitraum angeboten. Da die Wohnungen meistens möbliert angeboten werden, haben Mieter auch bei solch Kurzzeitaufenthalten in der fremden Stadt ihr eigenes kleines Reich, in das sie sich zurückziehen können.

Wohnen zur Zwischenmiete: Unkompliziert und flexibel

Eines der häufigsten Konzepte beim Wohnen auf Zeit ist die Zwischenmiete oder auch Untermiete. Dabei kann ein einzelnes Zimmer in einer Wohngemeinschaft, aber auch eine ganze Wohnung angemietet werden. Wer ein Zimmer in einer WG mietet, hat gleich Gesellschaft in der neuen Bleibe. Ein Vorteil ist auch, dass WGs bereits mit den wichtigsten Gerätschaften – wie Kühlschrank oder Wachmaschine – ausgestattet sind. Auch Telefonanschluss und Internet sind in der Regel schon vorhanden und können mitgenutzt werden. Eine Privatunterkunft wird meist komplett vermietet, wenn der Bewohner selbst für einen Job in einer anderen Stadt ist.

Für die Zwischenmiete sollte auf jeden Fall ein Untermietvertrag geschlossen werden. In diesem sollten folgende Punkte festgehalten werden:

Wohnen zur Zwischenmiete in einem WG-Zimmer. Foto: Ingo Bartussek/fotolia.com
Foto: Ingo Bartussek/fotolia.com

Wichtig: Bei der Zwischenmiete sollte im Vorfeld unbedingt der Hauptvermieter von der Absicht in Kenntnis gesetzt werden, dass ein Untermieter in die Wohnung einzieht. Bis zu sechs Wochen können Untermieter als Gäste auch ohne das Einverständnis des Vermieters in der Wohnung unterkommen.

Eine Wohnung zur Zwischenmiete zu finden ist oft nicht ganz einfach, weil der Suchende nicht immer vor Ort ist und neben der Lage auch der Zeitraum, in der die Wohnung vermietet wird, passen muss. Geeignete Wohnungen finden sich auf Immobilienportalen im Internet. Ein Weg kann aber auch über die Mitwohnzentrale der entsprechenden Stadt führen. WG-Zimmer finden Wohnungssuchende in entsprechenden Internetbörsen.

Ein Apartment-Hotel oder auch Aparthotel ist ein Hotel, in dem statt Zimmer vollständig eingerichtete Wohnungen mit Küche und Bad vermietet werden. Meist sind der Zimmerservice (Wechsel von Bettwäschen und Handtüchern, tägliche Zimmerreinigung) sowie das Frühstück im Preis inbegriffen. Anders als bei einer herkömmlichen Wohnung werden die Wohnungen in einem Apartment-Hotel tageweise vermietet. Diese Lösung ist daher vor allem für Menschen geeignet, die sehr kurzfristig eine Bleibe brauchen.

Zimmer für einen kurzen Zeitraum mieten. Foto: vili45/fotolia.com
Foto: vili45/fotolia.com

Ähnlich wie das Apartment-Hotel ist das Boardinghouse ein Beherbergungsbetrieb, der ganze Apartments vermietet – inklusive Zimmerservice und Frühstück. Allerdings richtet sich das Boardinghouse an Langzeitnutzer und wird daher gern von Handwerkern auf Montage genutzt.

Für Studenten oder auch Praktikanten, die für eine bestimmte Zeit eine Wohnung suchen, eignet sich das Studentenwohnheim. Die Zimmer sind fast immer möbliert. Außerdem sind die Wohnheime meist auch schon mit Waschmaschinen, Fernsehräumen und Internetanschluss ausgestattet. Im Vergleich zu einer Mietwohnung sind Apartments in Studentenwohnheimen recht günstig. Ein weiterer Vorteil: Studenten finden in Wohnheimen schnell Anschluss. Allerdings sind die Wartelisten für einen Wohnheimplatz sehr lang. Je nach Wohnheim kann die Wartezeit schon mal zwei Jahre dauern.

Möbliertes Zimmer für kurze Mietdauer. Foto: sowanna/fotolia.com
Foto: sowanna/fotolia.com

Wohnen auf Zeit eignet sich für alle Menschen die kurzfristig, schnell oder für eine absehbare Zeit eine Unterkunft brauchen. Einige Menschen absolvieren während des Studiums ein Praktikum und brauchen dafür vorübergehend eine Wohnung in einer anderen Stadt. Auch für Menschen, die eine befristete oder neue Arbeitsstelle in einer anderen Stadt antreten, kann das Modell Wohnen auf Zeit von Vorteil sein. Sie können dann vor Ort ganz in Ruhe nach der Traumwohnung suchen.

Bevorzugt wird das Modell auch von Arbeitnehmern aus der Baubranche, die oft kurzfristig und für eine bestimmte Zeit an verschiedenen Standorten eingesetzt werden.

Aber auch private Gründe können dazu führen, dass Menschen das Wohnkonzept in Anspruch nehmen, zum Beispiel nach einer Trennung vom Partner. Eine gute Übergangslösung ist möbliertes Wohnen selbst für Menschen, die ihren alten Mietvertrag schon gekündigt haben, deren neue Wohnung aber noch nicht bezugsfertig ist. Die eigenen Möbel können dann in der Zwischenzeit einfach eingelagert werden.

Wohnen auf Zeit bedeutet meist auch, dass es sich um möbliertes Wohnen handelt. Die Wohnung ist dann häufig zweckmäßig mit den nötigsten Möbelstücken wie Bett, Schrank, Tisch und Stühlen ausgestattet. Vor allem bei Studentenzimmern oder Standardapartments sollte man daher keinen großen Luxus erwarten. Einige möblierte Wohnungen richten sich jedoch speziell an Zwischenmieter, die auf ein gewisses Maß an Luxus nicht verzichten möchten. Dementsprechend sind die Wohnungen mit Designobjekten ausgestattet, deren einwandfreier Zustand sich der Vermieter meist in einer Inventarliste bestätigen lässt.

Luxuriös möbliertes  Apartment . Foto: slavun/fotolia.com
Foto: slavun/fotolia.com
Standard-Mietwohnung – Unterkunft auf Zeit. Foto: ratatosk/fotolia.com
Foto: ratatosk /fotolia.com

Darauf sollte beim Wohnen auf Zeit unbedingt geachtet werden

1.

Mietdauer: Wohnungssuchende sollten im Vorfeld prüfen, ob die Wohnung einen Mindestmietzeitraum hat.

2.

Kosten: Im Vorfeld sollte unbedingt abgeklärt werden, ob zusätzlich zu Miete und Nebenkosten noch Kosten für eine Endreinigung oder den Gebrauch der Möbel anfallen. Auch die Kosten für Strom-, Telefon- und Internetrechnungen müssen eingeplant werden.

3.

Kaution: Wird eine Kaution fällig, sollten sich Mieter diese vom Empfänger quittieren lassen.

4.

Inventarliste: Bei möblierten Wohnungen macht es Sinn, neben dem Übergabeprotokoll eine Inventarliste anzufertigen. Darauf werden alle Möbel aufgelistet, die in der Wohnung bleiben. Die Liste sollte vom Mieter und vom Vermieter unterschrieben werden.

5.

Kontaktdaten: Mieter sollten sich für Notfälle die Telefonnummern von wichtigen Kontaktpersonen geben lassen – zum Beispiel dem Vermieter oder dem Hausmeister.

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